Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 13.08.2021

Energieverbrauch privater Haushalte 2019 weiter gestiegen

Laut Statistischem Bundesamt haben die privaten Haushalte in Deutschland 2019 mehr Energie fürs Wohnen verbraucht als 2018. Temperaturbereinigt waren es insgesamt 722 Mrd. kWh und damit rund 1,1% oder 8 Mrd. kWh mehr als im Jahr zuvor. Damit setzte sich eine ansteigende Entwicklung fort: Während der Verbrauch zwischen 2000 und 2012 um 14,5% zurückging, nimmt er seitdem tendenziell zu und lag 2019 um 10,0% höher als 2012!

Anteil der erneuerbaren Energien gestiegen

Unter den verschiedenen Energieträgern haben im Bereich Wohnen die erneuerbaren Energien 2019 leicht an Bedeutung gewonnen. Ihr Anteil am temperaturbereinigten Energieverbrauch der privaten Haushalte stieg 2019 auf 15,1% (+1,1 Prozentpunkte gegenüber 2018). Hierbei spielt Biomasse (darunter vor allem Holz) die bedeutendste Rolle. Sie machte mit 78,1% den größten Anteil an den erneuerbaren Energien aus. Auf Solarthermie, Umweltwärme und Geothermie zusammen entfiel mit insgesamt 21,9% ein deutlich geringerer Anteil.

Auch der Anteil der Fernwärme wuchs 2019 leicht und stieg auf 8,3% (+0,3 Prozentpunkte gegenüber 2018). Hingegen fielen 2019 die Anteile von Mineralöl und Strom am Gesamtenergieverbrauch leicht auf 17,2% bzw. 17,6% (-0,3 bzw. -0,4 Prozentpunkte gegenüber 2018). Überwiegend deckten die privaten Haushalte 2019 ihren Wohn-Energiebedarf weiterhin durch Gas, welches 41,2% des Gesamtverbrauchs ausmachte (-0,5 Prozentpunkte gegenüber 2018). Gas bleibt damit der mit Abstand meistgenutzte Energieträger der privaten Haushalte.

Private Haushalte setzen Großteil der Energie für Heizen ein

Der größte Anteil des Energieverbrauchs in privaten Haushalten fällt für die Raumwärme, also Heizen, an. 2019 machte Heizen einen Anteil von 70,7% des temperaturbereinigten Gesamtverbrauchs aus. Das waren 6,3 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2000. Die Verteilung des Energieverbrauchs auf die weiteren Anwendungsbereiche hat sich langfristig weniger stark verändert. 2019 entfielen auf die Erzeugung von Warmwasser 14,7%, auf den Betrieb sonstiger Haushalts- und Elektrogeräte 7,8%. Die geringsten Anteile machten die Prozesswärme, also die hauptsächlich fürs Kochen eingesetzte Energie, und Beleuchtung mit jeweils 5,4% bzw. 1,4% aus.

Synergieeffekte bei Mehrpersonenhaushalten

Im Durchschnitt verbrauchte 2019 jeder der knapp 41 Mio. Haushalte in Deutschland 17.678 kWh für die verschiedenen Anwendungsbereiche des Wohnens. Betrachtet man den Energieverbrauch nach Haushaltsgrößen, werden die Synergieeffekte durch das Zusammenleben mehrerer Personen in einem Haushalt deutlich: Ein Einpersonenhaushalt verbrauchte durchschnittlich 12.125 kWh, ein Zweipersonenhaushalt aber lediglich 18.817 kWh, also gut eineinhalbmal so viel Energie. Ein Haushalt mit drei oder mehr Personen verbrauchte hingegen durchschnittlich 25.492 Kilowattstunden und damit nur etwa das Doppelte eines Einpersonenhaushalts.

Baulinks-Beiträge vom 12. August 2021

Nomen est omen: Photovoltaik-Flachdachsystem Easywave von BMI
https://www.baulinks.de/webplugin/2021/1230.php4
BMI hat sein PV-System Easywave als Türöffner zur Erschließung neuer Potentiale auf dem Flachdach vorgestellt - auf großen Hallen, kleineren Bungalows oder auch Garagendächern. Das aerodynamisch optimierte Solarsystem eignet sich für <5° geneigte Dächer. weiter lesen

Optigrüns Beiträge zu auflastgehaltenen Solargründächern
https://www.baulinks.de/webplugin/2021/1228.php4
Optigrün hat mit Solar FKD und Solar WRB zwei auflastgehaltene Solar­auf­stän­derungen neu im Programm, die durch den Gründachaufbau lage- und windsogsicher fixiert werden. Somit ist keine Durchdringung der Dach­ab­dich­tung erforderlich weiter lesen

Gründächer mit vegetationsfreundlichen röhrenförmigen PV-Module von ZinCo und TubeSolar
https://www.baulinks.de/webplugin/2021/1229.php4
Die TubeSolar AG, Hersteller röhrenförmiger Photovoltaik-Module, und ZinCo, Spezialist für Gebäudebegrünungen, haben eine weitreichende, exklusive Zusammenarbeit beschlossen. weiter lesen

Icoflor: Kompakte Dachbegrünung à la BMI bzw. Icopal
https://www.baulinks.de/webplugin/2021/1227.php4
Von BMI gibt es mit Icoflor eine neues kompaktes Begrünungssystem, das speziell mit Blick auf das Dachdeckerhandwerk konzipiert wurde. Dabei bewegt sich der Dachdecker erst einmal auf vertrautem Terrain. weiter lesen

Ein Plädoyer für die Schrägdachbegrünung ab 10° bis 25° bzw. 35°
https://www.baulinks.de/webplugin/2021/1226.php4
Während die Flachdachbegrünung heute alljährlich auf Millionen von Qua­drat­metern ausgeführt wird, ist die Begrünung von Schrägdächern nach wie vor eher ein Ausnahmefall - schade, denn auch sie wirkt schützend, schall- und wärmedämmend... weiter lesen

RooBi - aus der Dachbegrünungs-Forschung: Leitfaden für regionaltypische Biodiversität
https://www.baulinks.de/webplugin/2021/1225.php4
Dachbegrünung hat sich in der nachhaltigen Stadtentwicklung etabliert. Die ökologische Wertigkeit von Gründächern kann aber sehr wohl ganz unterschiedlich aussehen und ist u.a. abhängig von der Artenvielfalt der Flora und Fauna. weiter lesen

BuGG-WBB-Liste „Wurzelfeste Produkte für begrünte Dächer 2021“
https://www.baulinks.de/webplugin/2021/1224.php4
Die Projektgruppe „WBB“ des Bundesverbands GebäudeGrün (BuGG) hat unter der Leitung von Dieter Schen eine aktuelle Liste wurzelfester Pro­duk­te für begrünte Dächer veröffentlicht - die BuGG WBB Liste 2021. weiter lesen

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