Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 19.06.2022

Stromfresser im Einzelhandel

Der Energieverbrauch ist zentraler Bestandteil des Energiemanagements im Einzelhandel und wirkt sich über die Kosten pro verbrauchte Kilowattstunde (kWh) nicht unerheblich auf den Unternehmenserfolg aus - wie die EHI-Studie „Energiemanagement im Einzelhandel kompakt“ zeigt. Vor dem Hintergrund der internationalen Klimaziele hat der nachhaltige Umgang mit Energie eine zunehmende gesellschaftliche Relevanz. Dies betrifft nicht nur den Point of Sale, sondern schließt auch die gesamte Wertschöpfungskette von der Produktion über den Warentransport bis hin zum Verkauf der Ware mit ein.


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Hoher Energieverbrauch im Food-Sektor

Im vergleichsweise verbrauchsarmen Nonfood-Bereich liegt der Stromanteil im Jahr 2021 bei 62% und der Wärmeanteil bei 38%. Im Food-Bereich entfallen 78% des Energieverbrauchs auf elektrischen Strom und 22% auf Wärmeenergie. So kommt der Food-Sektor insgesamt auf über 400 kWh/m² Verkaufsfläche (Vkf) pro Jahr, im Nonfood-Bereich sind es über 150 kWh/qm Vkf/Jahr.

Aufgrund des hohen Einsatzes elektrischer Energie fällt meist eine große Menge Abwärme an, die im filialisierten Handel größtenteils professionell genutzt wird. Im Food-Sektor fällt dies ganz besonders ins Gewicht, da hier nicht nur die Abwärme aus Klimatisierung/Lüftung und Beleuchtung genutzt werden kann, sondern vor allem auch die aus der Kältetechnik zurückgewonnene Wärme.


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Beleuchtung und Kühlung mit Hauptanteil

Im Food-Bereich wird der meiste Strom (48%) durch die Kühlung der Waren verbraucht, gefolgt von der Beleuchtung mit 21% und der Klimatisierung mit 12%. Unter „Sonstiges“ sind unter anderem Türen, Kassensysteme, Waagen und Fahrtreppen zusammengefasst. Hierauf entfallen 19%.

Im Nonfood-Bereich macht die Beleuchtung weiterhin den größten Anteil aus (55%). Dahinter folgt die Klimatisierung (27%) und der sonstige Stromverbrauch (18%).

Baulinks-Beiträge vom 17. Juni 2022

Neue Generation der Prefix Betonbaudosen von Kaiser
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Kaiser hat eine Weiterentwicklung seiner Betonbaudosen für die Elek­tro-Installation im Ortbeton auf den Markt gebracht: Die Prefix Geräte-Ver­bin­dungsdose und die Prefix Wandleuchten-Anschlussdose ver­spre­chen ein einfacheres Handling. weiter lesen

High-Power-USB-Steckdose von Merten mit Power-Delivery und max. 65W Ladestrom
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Die USB-Power-Delivery-Technologie (USB-PD) erlaubt besonders hohe Ladegeschwindigkeiten. Der leere Akku eines kompatiblen Smartphones sollte sich mit PD in rund 30 Minuten auf bis zu 70% aufladen lassen. weiter lesen

Batterielose Philips Hue-Taster im Berker Design
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Philips Hue-Leuchten erfreuen sich großer Beliebtheit. Dazu kompatible Taster gibt es nun auch in den Berker-Designlinien S.1, B.x, Q.x und K.x - und damit passend zu den klassischen Schalterprogrammen der Hager-Marke. weiter lesen

Autarkes, batterieloses Schalten mit EnOcean-Funktastern in vier Berker-Schalterserien
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Schalter mit EnOcean-Funktechnik arbeiten kabel- sowie batterielos und empfehlen sich sowohl für Neu- als auch für Bestandsbauten. Berker bietet jetzt die längst etablierte Technologie optional für vier klassische Schalterserien an. weiter lesen

KNX RF à la JUNG: KNX-Upgrade für 230-Volt-Installationen
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KNX RF-Taster verbinden die klassische Elektroinstallationen mit KNX - drahtlos, ohne zusätzliche (Bus-)Leitungen verlegen zu müssen und sicher verschlüsselt. So lässt sich auch im Bestand unkompliziert ein professionelles Smart Home verwirklichen. weiter lesen

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