Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 05.06.2024

Zweite Förderung zu materialminimierten Carbonbetonstrukturen bewilligt

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligte die zweite Förderphase für den Sonderforschungsbereich Transregio 280 (SFB/TRR 280) „Konstruktionsstrategien für materialminimierte Carbonbetonstrukturen – Grundlagen für eine neue Art zu bauen“. Der Antrag ist ein gemeinsames Projekt der TU Dresden und der RWTH Aachen University. Zudem beteiligt sind das Leibniz-Institut für Polymerforschung e.V. Dresden (IPF) und die Universität Hamburg (UHH).

Carbonbeton (CRC) ist ein Verbundwerkstoff aus Beton und einer darin eingelegten nichtmetallischen Bewehrung in Form von Matten und Stäben aus Kohlenstofffasern und Glasfasern. Das Verbundmaterial aus hochfester Kohlenstoffbewehrung und einem Hochleistungsbeton beschränkt sich in der Anwendung allerdings oft nur auf den bloßen Ersatz der Materialien. Dieser Ansatz führt zwar zu einer Verringerung des Ressourcenverbrauchs, schöpft aber das Potenzial des Materials kaum aus. Die umfangreichen Forschungsarbeiten seit Mitte der 1990er Jahre und die Ergebnisse des TRR 280 in Förderphase 1 haben gezeigt, dass CRC die Anforderungen an Leistung und Nachhaltigkeit deutlich besser erfüllen kann als herkömmliche Werkstoffe.

Ziel der Forscher ist der Entwurf tragender Strukturelemente, die aus dünnen, räumlich aufgelösten CRC-Schalen, -Platten, -Scheiben und -Faltwerken bestehen, die als aufeinander abgestimmte Ensembles funktionieren. Die Entwicklung neuartiger Strukturen ist dabei eng verbunden mit Fragen der Herstellbarkeit, der produktbezogenen Nachhaltigkeitsbewertung und der Weiterentwicklung des Verbundwerkstoffs selbst.
  

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