Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 23.8.2008

Wissen Sie was "Thixoforming" ist? Spannend - finde ich: Gießen, Schmieden und Zerspanung sind die klassischen Wege zur Herstellung anspruchsvoller Bauteile aus Metall. Durch die Formgebung im teilflüssigen Zustand, eben dem so genannten "Thixoforming", versuchen die Wissenschaftler, die Vorteile der klassischen Verfahren zu verbinden und ihre Nachteile zu vermeiden.

zur Erinnerung: Das Wort "Thixotropie" kommt aus dem Griechischen und beschreibt die Eigenschaft bestimmter Gele, die sich bei mechanischer Beanspruchung (Rühren, Schütteln, Ultraschall) verflüssigen (Solzustand), bei Beendigung der mechanischer Beanspruchung jedoch wieder verfestigen. Thixotrope Flüssigkeiten werden beispielsweise als nichttropfende Lacke verwendet.

Zurück zum Thixoforming: Die weltweiten Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet des Thixoformings in Industrie und Wissenschaft werden getrieben durch die erheblichen technologischen und wirtschaftlichen Potenziale, die diese Technologie grundsätzlich verspricht. Thixoforming benötigt gegenüber konventionellen Gießverfahren eine erheblich reduzierte Verarbeitungstemperatur und einen wesentlich geringeren Anteil an abzuführender Schmelzwärme. Gegenüber dem konventionellen Schmieden zeichnet sich das Thixoforming wiederum durch einen deutlich reduzierten Fließwiderstand aus; doch mit Thixoforming gefertigte Bauteile sollen vergleichbare mechanische Kennwerte wie Schmiedebauteile haben. Dadurch könnten unter Ausnutzung der hohen Fließfähigkeit teilflüssiger Stähle sehr filigrane Bauteile mit exzellenten Eigenschaften hergestellt werden. Diesen Verfahrenspotenzialen stehen allerdings noch sehr anspruchsvolle technische Herausforderungen gegenüber, an denen intensiv geforscht wird. Aktuelle Ergebnisse zu Forschungsfragen sollen übrigens vom 16. bis 18. September 2008 auf der Konferenz "Semi-Solid of Alloys and Composites (S2P2008)" in Aachen präsentiert und diskutiert werden. ... Vielleicht werden uns ja irgendwann einmal auch Wannen und Armaturen präsentiert, die "thixogeformt" sind - im heutigen Bauletter aber dann doch noch nicht:

()  Ornamentik jetzt auch für Badewannen
Das Ornament als zeitgemäßes Gestaltungselement in Architektur und Design gewinnt zunehmend an Bedeutung - gerade bei designorientierten Kunden auf der Suche nach individuelleren Gestaltungsmöglichkeiten. Anknüpfend an diesen Trend präsentiert Kaldewei nun Ornamentik für Badewannen aus Stahl-Email.
 
() Laufen-Wannen für individuelle Badezimmer
Nachdem der Schweizer Badspezialist Laufen Bathrooms bereits alle seine Serien mit Badewannen ausgestattet hat, präsentiert er mit jetzt mit "Laufen solutions" ein neues Set von Dusch- und Badewannen, das serienübergreifend auch individuellen Raumsituationen gerecht wird.
 
() Betteantirutsch ab sofort unauffälliger und pflegeleichter
Bette hat die Eigenschaften der "Betteantirutsch"-Oberfläche für ihre Stahl-Email-Wannen verbessert. Das dauerhaft eingebrannte Quarz-Sand-Gemisch für Standsicherheit soll jetzt deutlich pflegeleichter und unauffälliger sein.
 
() Duschflächen namens Arco, Bologna und Como
Repabad hat neue Duschflächen ins Programm. Die Modelle Arco, Bologna und Como sind extrem flach, und mit einer Tiefe von 2,5 cm laufen sie an mindestens einer Seite auf Wannenrandniveau aus.
 
() Happy D. für's kleine Bad
Das oft geringe Raummaß von Bädern und vor allem Gäste-WCs stellt eine große planerische Herausforderung dar. Die Badausstattung soll möglichst komfortabel und individuell auf kleinster Fläche konzentriert sein. Das Komplettbad-Programm Happy D. ist eine ganze Trickkiste, wenn es darum geht, kleine Bäder und Gäste WCs einzurichten oder aufzuwerten.
 
() Kubismus pur: Alape-Becken im Quadrat
Alape setzt die Erweiterung seines Komponentensystems fort. Der Goslarer Premium-Hersteller bringt aktuell weitere Varianten der quadratischen Q-Becken auf den Markt: Auch die neuen Modelle wirken solitär-skulptural und sind dabei augenscheinlich mühelos in verschiedenste Architekturstile integrierbar.
 
() Geberit startet bauherren-service.de
Sanitärtechnik ist grundsätzlich erklärungsbedürftig. Ausführende Handwerker, Planer, Architekten oder Bauunternehmer - sie alle benötigen detailliertes Wissen über die hergestellten und vertriebenen Produkte für Bad und WC. Geberit will nun auch für private Bauherren topaktuelle Informationen auf der neuen Internetseite sammeln und aufbereiten.
 
() Neustart für Hansgrohe im WWW mit Showerguide incl. RSS-Feed
Ob Sanitärprofi, Architekt oder Fachplaner, Endkunde, Bewerber oder Journalist: Das Internet ist zunehmend erste Anlaufstelle, um sich über Firmen und deren Produkte zu informieren. Seit Ende Juni 2008 präsentiert sich der Armaturen- und Brausenspezialist Hansgrohe für den deutschen Markt mit einem neuen Internet-Auftritt.
 
() Mit neuen Online-Datenbanken will Hansa den Kundenservice verbessern
Die neuen Online-Kataloge für Produkte und Ersatzteile sollen es allen Hansa-Kunden ermöglichen, sich zu jeder Zeit und von jedem Ort mit Internetzugang über Produkte zu informieren und die Datenblätter im PDF-Format aufzurufen und zu speichern.
 
() Vielfach kompatible WC-Funk-Elektronik von Grohe
Grohe hat seine Funk-Elektroniken für barrierefreie WCs komplett überarbeitet. So ist die neue, vielfach kompatible Grohe Funk-Empfangseinheit abgestimmt auf die verschiedenen Sender von Herstellern behindertengerechter Stützklappgriffe. Zudem kann neben den zumeist in den Stützklappgriffen integrierten Sendern auch ein optionaler Grohe Funk-Sender verwendet werden.

 

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