Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 25.11.2008

Im Jahr 2007 wurden europaweit 67,6 Millionen Tonnen Sonderabfälle gesammelt und behandelt. Ihre Toxizität, die damit verbundenen Umweltrisiken sowie die technischen und infrastrukturellen Anforderungen an die Entsorgung verleihen diesen Abfällen trotz ihres geringen Anteils am Gesamtmüllaufkommen einen hohen Stellenwert in der öffentlichen Diskussion. In den meisten europäischen Ländern gibt es Regierungsbehörden, die für die Entwicklung und Implementierung von Vorschriften zur Lagerung, Behandlung und Entsorgung von Sondermüll zuständig sind. Von der grossen Bedeutung dieses Themas profitieren in Westeuropa die Dienstleister im Bereich Sondermüllentsorgung, die allein im vergangenen Jahr einen Umsatz von 8,1 Milliarden US-Dollar erwirtschafteten.

An der Spitze der Ländermärkte für Sondermüllentsorgung steht Deutschland, wo diese Branche mit über einer Million Arbeitnehmern und einem Jahresumsatz von 2 Milliarden US-Dollar (2007) einen wichtigen Wirtschaftsfaktor ausmacht. So wurden hier im letzten Jahr rund 11 Millionen Tonnen Sondermüll behandelt. "Sein stabiles Konstrukt aus Vorschriften, Gesetzen und Infrastruktur hat Deutschland zu einem dominanten Player im Europamarkt werden lassen", kommentiert Ravikumar, Research Associate bei Frost & Sullivan. "Zusätzlich ist Deutschland aufgrund seiner starken Infrastruktur mittlerweile eines der Zielländer für die Entsorgung von Sonderabfällen. Dazu haben auch der Anstieg des Müllvolumens, strengere Anforderungen und unzulängliche Behandlungs- und Entsorgungseinrichtungen speziell in den osteuropäischen Schwellenländern beigetragen. Aufgrund des starken Industriewachstums in machen dieser Staaten dürfte sich dieser Trend weiter fortsetzen, und einige große Branchenakteure sondieren diese Märkte bereits als potenzielle Standorte". ... Da kann einem ja Angst werden - sogar, wenn in Deutschland investiert wird. Dafür gibt es bei uns heute keinen Sondermüll - hoffentlich:

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