Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 31.10.2009
Satelliten-Navigationsgeräte erleichtern den Alltag, nur in Gebäuden
stoßen sie an ihre Grenzen. Abhilfe schaffen kann möglicherweise ein am
Institut für Theoretische Elektrotechnik und Systemoptimierung (ITE)
entwickeltes Navigationssystem. Das aus mehreren Sensoren bestehende Gerät
ermöglicht Benutzern punktgenaue Orientierung in Gebäuden, gleichzeitig kann
es diese exakt kartographieren. Künftig soll das System den Einsatz von
Rettungskräften und Polizeieinheiten sicherer machen sowie Menschen mit
Sehbehinderung als "Elektronischer Blindenhund" zur Seite stehen.
Ob fest in Fahrzeugen verbaut oder in Smartphones integriert,
Navigationsgeräte sind fester Bestandteil mobilen Lebens. "Was im
Freien problemlos funktioniert, war in Innenräumen wegen fehlender
Satellitenverbindungen bislang undenkbar", sagt Professor Gert
Trommer, Leiter des Instituts für Theoretische Elektrotechnik und
Systemoptimierung (ITE). Den ITE-Wissenschaftlern Christian Ascher
und Christoph Keßler ist es nun gelungen, diese "Navigation Gap"
in Gebäuden zu überwinden. Dazu kombinierten die beiden
Doktoranden bereits am ITE entwickelte Lösungen zur
multisensoriellen Navigation mit einem neuartigen Fußsensor und
optischen Sensoren, die die in Innenräumen fehlende
Satellitenortung ersetzen.
Herzstück des Personennavigationsgeräts ist eine
Inertialsensorik, die Daten eines Kompass sowie Höhen-, Rotations-
und Beschleunigungsmessers mit den Informationen des am Schuh
befestigten Fußsensors zusammenführt. Letzterer kann als eine Art
"dreidimensionaler Schrittmesser", Bewegungen im Raum exakt
nachvollziehen.
"Die Inertialsensorik arbeitet im Grunde wie unser Innenohr",
erklärt Trommer. Und wie der menschliche Gleichgewichtssinn ist
auch das neu entwickelte Navigationssystem auf optische
Rückmeldungen zur Orientierung angewiesen. Dafür verfügt das am
Oberkörper befestigte Gerät über eine Kamera und einen 240 Grad
abdeckenden Laserscanner, die Entfernungen zu Gegenständen, Wänden
und anderen Hindernissen berechnen. Durch den kontinuierlichen
Abgleich der Daten erfasst das Navigationssystem die Position des
Benutzers mit einer Langzeitgenauigkeit von rund 30 Zentimetern.
Außerdem ermöglicht es, detaillierte Karten des betretenen
Gebäudes anzufertigen. Die Positionsangabe kann dann wahlweise auf
einem tragbaren Display, dem Bildschirm einer Leitzentrale oder
über ein Blindenschrift-Interface angezeigt werden.
Die Wissenschaftler erwarten vielfältige Einsatzmöglichkeiten
für ihre Neuentwicklung. So könnte das Navigationsgerät künftig
die Arbeit von Feuerwehr oder Technischem Hilfswerk sicherer
machen. Es ermöglicht nicht nur die Orientierung beispielsweise
bei Rauchentwicklung, sondern kann durch die Kartierungsfunktion
auch den Weg aus unbekannten Gebäuden weisen. Auch Einsatzkräfte
der Polizei könnten durch die exakte Positionsbestimmung gezielter
koordiniert werden. Darüber hinaus eröffnet das Navigationsgerät
für blinde oder sehbehinderte Menschen neue Perspektiven:
Kombiniert mit einem Braille-Schrift-Interface bietet sich die
Nutzung als "elektronischer Blindenhund" an.
In den kommenden Monaten wollen die Forscher ihren Prototyp in
Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt Wiesbaden, dem
Technischen Hilfswerk Mannheim und einer US-amerikanischen
Blindenorganisation in der Praxis erproben und verbessern. Über
Spezialanwendungen hinaus hat das ITE in Zukunft auch den
Massenmarkt im Auge: "Dank ständig wachsender Rechenleistung
mobiler Geräte und kostengünstigen Sensoren wird es möglich sein,
das Fußgängernavi in handelsübliche Smartphones zu integrieren",
glaubt Trommer. Die Technik könnte schon in wenigen Jahren zu
bezahlbaren Preisen beispielsweise die Orientierung in
öffentlichen Gebäuden wie Bahnhöfen oder Tiefgaragen erleichtern.
… Die Haustechnik im heutigen Bauletter ist allerdings leider(?)
noch nicht so weit:
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LED-Lampen im Test: teilweise noch schwache Leuchtkraft
Nachdem
herkömmliche Glühbirnen stufenweise vom Markt genommen werden und das Licht von
Energiesparlampen teilweise als unangenehm empfunden wird, bieten sich
LED-Lampen als alternative
Leuchtmittel der Zukunft an.
Stiftung Warentest hat jetzt 14 solcher LED-Lampen geprüft - dazu zählen
Parathom
von
Osram und eine
LED-Birne
von
Biolede.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1845.php4 - Web-Code: 1845)
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Energiesparender KNX/EIB-Helligkeitsregler von Gira
Beim Thema Energiesparen spielt die tageslichtabhängige
Beleuchtung eine immer
größere Rolle, vor allem bei gewerblichen Arbeitsplätzen in Büro und Produktion.
Auf der eltefa 2009 hatte
Gira einen Helligkeitsregler vorgestellt, mit dem die
Beleuchtung über das Instabus KNX/EIB System gesteuert und so dem natürlichen
Tagesverlauf angepasst werden kann.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1844.php4 - Web-Code: 1844)
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Neuer Hauptkatalog von ELV
Auch im Internet-Zeitalter dienen gedruckte
Kataloge nach wie vor als verlässliche Informationsquelle. Nach
einer aktuellen Studie des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels nutzen
rund 70 Prozent der Online-Käufer einen Printkatalog, ehe sie eine
Internetbestellung aufgeben. Und so bietet das Elektronikversandhaus ELV seinen
Kunden auch dieses Jahr einen Hauptkatalog an.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1843.php4 - Web-Code: 1843)
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Staubsaugersteckdose für handelsüblichen Schalterserien
Steckdosen für
Zentralstaubsauger haben üblicherweise ihr ganz eigenes Design. Aber
Anbieter von zentralen Staubsaugeranlagen wie die
Zentralsaug GmbH Staubsauger
wollen dies ändern und ihre Saugsteckdosen zukünftig nahtlos ins
Standard-Schaltermaterial integrieren können.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1842.php4 - Web-Code: 1842)
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Miele-Hausgeräte mit Busch-Jaeger Produkten vernetzt
Wie lange muss der Braten noch im Backofen garen? Ist das
Kochfeld wirklich ausgeschaltet? Hat die Spülmaschine noch
genug Klarspüler? Welche Temperatur ist am
Weinlagerschrank für den Rotwein eingestellt? Antworten auf diese und viele
andere Fragen sind von
Miele-Geräten am
Busch-Jaeger-ComfortPanel abrufbar; dazu das gesamte Spektrum der
Gebäudesystemtechnik wie
Beleuchtungssteuerung, Klimaregelung, Jalousiesteuerung und
Sicherheitstechnik.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1841.php4 - Web-Code: 1841)
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Bei Anruf Tür öffnen
Für
mehr Komfort im Alltag werden
Türsprechanlagen gerne an
Telefonanlagen
angeschlossen. Die
Türsprechanlage TFS-Dialog 300 von
Auerswald beispielsweise
gibt es in Varianten mit 1 bis 4 Tasten. Wird damit an der
Haustür geklingelt,
gibt die Anlage das Türsignal an eine vorher festgelegte Rufnummer weiter. Bei Rufannahme wird
mit dem Besucher vor der Tür gesprochen und über eine Tastenkombination läßt
sich die Tür öffnen.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1840.php4 - Web-Code: 1840)
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Elso stellt Ruf- und Kommunikationssystem Mediopt care vor
Für
Krankenhäuser, Pflege- und Seniorenheime sowie große Arztpraxen sind moderne
Ruf- und Kommunikationssysteme unverzichtbar.
Elso Mediopt care beispielsweise, das Kommunikationssystem für medizinische
Einrichtungen, lässt eine Fülle attraktiver Funktionen erwarten, die einen
qualifizierten Pflegedienst erleichtern.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1839.php4 - Web-Code: 1839)
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Unaufdringlich selbstbewusst: Siedle am Museum Brandhorst
Die
Fassade des
Museum Brandhorst wirkt selbst fast wie ein abstraktes Kunstwerk.
Entsprechend wichtig ist, dass sich speziell die Gebäudekommunikation einerseits
darauf einlässt, um den Gesamteindruck nicht zu stören; andererseits aber auch im
Kunstwerk nicht untergeht und somit die Kommunikation nicht behindert: Die Stelen von
Siedle lösen diesen Spagat auf ihre Art mit
massivem Edelstahl in reduziertem Design.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/1838.php4 - Web-Code: 1838) |
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