Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 29.11.2009
Die Kirchen haben gerade wieder "Brot
für die Welt" und "Adveniat"
gestartet; und dann das: Fast 40 Prozent der in den USA gekauften
Nahrungsmittel landen im Müll. Einer Studie des National Institute of
Diabetes and Digestive and Kidney Diseases NIDDK in Bethesda, Maryland,
zufolge, hat der Anteil von weggeworfenem Essen in den vergangenen Jahren
noch weiter zugenommen.
Die Menge von weggeworfenen Nahrungsmitteln wurde bisher
einerseits durch Interviews mit Konsumenten andererseits durch
Inspektion des Abfalls ermittelt. Beide Systeme sind relativ
ungenau. Studienautoren Kevin Hall und Carson Chow haben nun ein
neues Modell zur Datenerhebung entwickelt: Im Modell des
"menschlichen Metabolismus" haben die Forscher das
Durchschnittsgewicht der US-Amerikaner von 1974 bis 2003
analysiert und ermittelt, wie viel die Menschen in der Zeit
gegessen haben. Dabei sind sie von der konservativen Prämisse
ausgegangen, dass die Bürger während des gesamten Zeitraums nicht
mehr Kalorien verbraucht haben.
Die Ergebnisse haben sie anschließend mit Zahlen der
Nahrungsmittelmengen, die den US-Konsumenten zur Verfügung stehen,
verglichen. Die Daten basieren auf Berichten der Regierung und der
Welternährungsorganisation FAO. "Die Differenz zwischen den
vorhandenen Kalorien und den tatsächlich konsumierten, entspricht
der Nahrungsmittelmenge, die im Müll landet", schreiben die
Forscher im Wissenschaftsmagazin PLoS One. "Wir nennen das die
fehlende Menge von Essen", so der Mathematiker Chow.
2003 standen jedem US-Bürger täglich durchschnittlich 3.750
Kalorien zur Verfügung. Rund 2.300 wurden konsumiert und 1.450
weggeworfen. Das entspricht 39 Prozent der zur Verfügung stehenden
Nahrungsmittel, die im Müll landeten. Damit wurden die geschätzten
27 Prozent des US Department of Agriculture - die Datenerhebung
erfolgte durch Interviews von Konsumenten und Herstellern -
deutlich überschritten.
Der Löwenanteil bei der Abfallproduktion findet beim
Endverbraucher statt. Einer Studie des Soziologen Jeffery Sobal im
Tompkins County im Bundesstaat New York zufolge entfallen auf die
Produktion und den Vertrieb je 20 Prozent, die restlichen 60
Prozent haben die Konsumenten zu verantworten. "Essen wegzuwerfen
galt als kulturelle Sünde", so Sobal. Ein Grund für den
gestiegenen Anteil von Nahrungsmitteln im Abfall, sehen Experten
heute im niedrigen Preis für Lebensmittel.
"Mehr als sieben Mal könnte man alle Hungernden der Erde
sättigen, würde man die Nahrungsmittel, die in Europa und in den
USA weggeworfen werden, verteilen", schreibt Buchautorund
Lebensmittel-Analyst Tristram Stuart in seinem Buch "Waste:
Uncovering the Food Scandal", das im Sommer 2009 erschienen
ist.
"Das Problem ist nicht die Achtlosigkeit der Konsumenten",
meint
Buchautor und Globalisierungskritiker Klaus Werner-Lobo
gegenüber pressetext. Es sei erwünscht, dass Lebensmittel
weggeworfen werden, denn das Wirtschaftssystem lege es darauf an,
viel zu viel zu produzieren und kurze Ablaufdaten zu haben. "Jedes
weggeworfene Joghurt-Paket bringt dem Hersteller Profit, denn es
wurde verkauft." Der Hersteller agiere nicht deswegen so, weil er
böse sei, sondern weil das System des Kapitalismus so
funktioniere. ... Ich wünsche Ihnen einen schönen Advent! Allerdings
ist auch noch nicht Weihnachten:
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Deutscher Holzfertigbau-Verband e.V. gegründet
"Einen
Ansprechpartner, um sich über die Vorzüge eines handwerklichen
Holzfertighauses
zu informieren und Adressen hochwertiger Anbieter zu erhalten", will der neue
Deutsche Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV) allen Bauinteressenten künftig bieten.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/2040.php4 - Web-Code: 2040)
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Merkblatt informiert über die Ökobilanz von Holz-Fertighäusern
Der
Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) hat ein Merkblatt mit dem Titel
"Ökobilanzen im Bauwesen" herausgebracht. Es befasst sich mit den ökologischen
Vorteilen der Holz-Fertigbauweise.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/2039.php4 - Web-Code: 2039)
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8. BauMesse NRW - landesweiter Branchentreff legt zu
Von
Jahr zu Jahr melden die Veranstalter der BauMesse NRW neue Ausstellerrekorde und
neue Besucherrekorde - und das seit 7 Jahren in Folge. Vom 26.-28. März 2010
geht der Branchentreff in Dortmunder Westfalenhallen in die 8. Runde.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/2038.php4 - Web-Code: 2038)
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Fast jeder zweite Privathaushalt hat Haus- und Grundbesitz
Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) aus den Ergebnissen der Einkommens- und
Verbrauchsstichprobe (EVS) mitteilt, verfügten 48% aller privaten Haushalte in
Deutschland Anfang 2008 über Haus- und Grundbesitz. Das ist ein leichter
Rückgang gegenüber 2003, als dieser Anteil bei 49% lag; 1998 hatte er noch 45%
betragen.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/2037.php4 - Web-Code: 2037)
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Bau in Deutschland: Die Perspektiven 2010
Die Rezession setzt auch 2010 schlechte Rahmenbedingungen, jedoch mit sehr
unterschiedlichen Auswirkungen in den einzelnen Bausparten. Gemäß den Analysen
und Projektionen der
Münchner BauMarktforschung bezüglich der harten Frühindikatoren (das sind
insbesondere die Baugenehmigungen und Auftragseingänge) ist mit folgenden
Bauentwicklungen in den einzelnen Sparten zu rechnen.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/2036.php4 - Web-Code: 2036)
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Info-Abend am 3.12.: "Fachingenieur Ausbau" in Augsburg
Die
Gewerke des Innenausbaus und Trockenbaus erleben gegenwärtig einen Boom, während
die Rohbauarbeiten geringer nachgefragt werden. Qualifiziertes Fachpersonal für
die Ausbaugewerke ist Mangelware. Mit dem berufsbegleitenden weiterbildenden
Studium "Fachingenieur Ausbau" setzt die Hochschule Augsburg hier einen Hebel
an.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/2034.php4 - Web-Code: 2034)
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Architekten fordern Mindestausbildungszeit von 10 Semestern
Die
Bundesarchitektenkammer
(BAK) hat großes Verständnis für die bundesweiten
Proteste von Studierenden. Sie machen deutlich, was die BAK und die
Architektenkammern in den sechzehn Bundesländern schon lange anmahnen: Der
Bologna-Prozess muss dringend reformiert werden. Denn das Niveau und die
Qualität der Berufsabschlüsse seien seit der Hochschulreform dramatisch gesunken.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/2033.php4 - Web-Code: 2033)
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Bundesarchitektenkammer-Präsident zur Arbeit der neuen
Bundesregierung
Grund
zum Jubeln bietet der schwarz-gelbe Koalitionsvertrag nicht. Und
Bundesbauminister Peter Ramsauer darf sich neuer Impulse aus den Reihen der
Architekten sicher sein. Im Interview mit dem
Deutschen Architektenblatt (DAB)
kündigt Professor Arno Sighart Schmid, Präsident der Bundesarchitektenkammer (BAK),
an, der neuen Bundesregierung sehr genau auf die Finger zu schauen.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/2032.php4 - Web-Code: 2032)
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Bundesverkehrs- und Bauminister Ramsauers Team komplett
Bundesverkehrs-
und Bauminister Peter Ramsauer hat nun alle Staatssekretäre für die aktuelle
Legislaturperiode benannt. Neu im Team: Rainer Bomba. Gemeinsam
mit Klaus-Dieter Scheurle wird Bomba als beamteter Staatssekretär das Ressort
leiten.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/2031.php4 - Web-Code: 2031) |
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