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Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 13.12.2009

Weil sich die Preise für Wohnungen in Hongkong seit Beginn des Jahres um rund 40 Prozent gesteigert haben, bekommt die Regierung nun kalte Füße und warnt Anleger eindringlich vor dem Platzen der Immobilienblase. In einer Rede vor dem Parlament sagte der Finanzminister der Sonderverwaltungsregion, John Tsang, vergangene Woche, dass die Behörden über die Preise für Immobilien inzwischen besorgt seien und an die Vernunft appellieren.

Die ungewöhnlich offen ausgesprochenen Befürchtungen bestätigen sich mit einem Blick auf die Preisentwicklung für Wohnimmobilien in der Millionenmetropole. Einem Spiegel-Bericht nach haben sich die Preise für Wohnimmobilien 2009 um 30 Prozent erhöht, während Luxus-Appartements Steigerungen um bis zu 40 Prozent aufweisen. "Hongkong ist nicht nur von der Mentalität, sondern auch von den geografischen Gegebenheiten ein sehr spezieller Markt. Die knappe Fläche heizt die Preise an", sagt Dieter Thomaschowski, Geschäftsführer der IRICIC GmbH Investment Research in Change.

Allein die in die Stadt zwischen Oktober vergangenen Jahres bis Mitte November investierten Summen ausländischer Geldgeber belaufen sich auf rund 73 Mrd. Dollar. Wenig hilfreich, für die Investoren jedoch attraktiv, sind die niedrigen Zinsen. Hinzu kommt, dass sich zunehmend wohlhabende Chinesen vom Festland in Hongkong einkaufen. "Selbst wenn offizielle Stellen bereits vor einer Marktüberhitzung warnen, dürfte es für internationale Portfolios sowie Fonds nicht einfach und sehr teuer werden, auszusteigen", so Thomaschowski gegenüber pressetext.

Die Angst der Hongkonger Behörden vor einem Platzen der Immobilienblase reiht sich ein in die Kritik des Weltbankpräsidenten Robert Zoellick. Dieser hatte wegen der Politik des billigen Geldes der meisten Notenbanken auf vielen Märkten davor gewarnt, dass es somit wieder zu Spekulationsblasen kommen könnte. Das steigende Risiko in Asien erinnert jedoch auch an den Persischen Golf und vor allem Dubai. Am 7.12. begannen Gespräche zwischen der Staats-Holding Dubai World, Banken und Investoren über die Umschuldung von Außenständen mit einem Volumen von 26 Mrd. Dollar. Bei einer vier Mrd. Dollar schweren Anleihe stellt sich ein US-Fonds derzeit quer. … welch ein Einstieg in den ersten Beitrag:
  

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() Konjunktureinbruch am Bau in 2009, Stabilisierung in 2010
"Wir hatten zu Beginn des Jahres ein schwieriges Baujahr 2009 prognostiziert. Diese Prognose hat sich bewahrheitet. Mit einem Minus von knapp fünf Prozent beim baugewerblichen Umsatz traf der Rückgang unsere Branche aber nicht so schwer wie andere Branchen. Für das kommende Jahr erwarten wir mindestens eine schwarze Null, ein geringes Wachstum ist in Aussicht" - so die Konjunktureinschätzung des ZDB.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/2120.php4 - Web-Code: 2120)
 
() LBS spürt Belebung im Wohnungsbau
Nach jahrelangen Rückgängen im deutschen Wohnungsbau gibt es im Jahre 2009 erste Erholungstendenzen. Wie LBS-Verbandsdirektor Hartwig Hamm am 9.12. vor Journalisten in Berlin mitteilte, prognostizieren die Landesbausparkassen bei den Baugenehmigungen für das 4. Quartal des laufenden Jahres und auch für 2010 erstmals wieder zweistellige Wachstumsraten.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/2119.php4 - Web-Code: 2119)
 
() Pro-Kopf-Wohnflächenbedarf wächst bis 2030 weiter
Bei der Pro-Kopf-Wohnfläche werden die Menschen in den neuen Ländern die Landsleute aus dem Westen bis 2030 überholen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Prognose des Berliner Forschungsinstituts empirica im Auftrag der LBS. Danach steigen die Flächenansprüche im Westen von 47 Quadratmetern (2010) in den nächsten zwanzig Jahren um 15 Prozent auf 54 Quadratmeter. Zugleich wächst die Wohnfläche im Osten sogar um über ein Viertel auf 55 Quadratmeter im Jahre 2030.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/2118.php4 - Web-Code: 2118)
 
() Energieeffizient Bauen und Sanieren - Förderrekord 2009
Die KfW Bankengruppe wird 2009 so viele Förderkredite für energieeffizientes Bauen und Sanieren vergeben wie noch nie seit Start der Programme im Jahr 2001. Mit einem Fördervolumen von über 8 Mrd. Euro zum 30.11.2009 löst 2009 das Jahr 2006 als bisher intensivste Jahr in der KfW-Förderung der Energieeffizienz ab.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/2117.php4 - Web-Code: 2117)
 
() Fachseminar am 28.1.: Vom französischen Umweltprogramm profitieren
Im Rahmen des 2008 verabschiedeten Umweltprogramms "Grenelle de l'environnement" legt die französische Regierung einen Schwerpunkt auf die Verbesserung der Energieeffizienz von Wohnungen und öffentlichen Gebäuden. Mit welchen Rahmenbedingungen sich mittelständische Unternehmen beim Eintritt in den französischen Markt auseinandersetzen müssen und wie deutsche Bauunternehmer von den aktuellen Entwicklungen in Frankreich profitieren können, das sind die Themen des Fachseminars "Energieeffizientes Bauen in Frankreich" am 28. Januar 2010 im Renaissance Hotel in Düsseldorf.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/2116.php4 - Web-Code: 2116)
 
() Erste Gründach-Briefmarke von Optigrün
Es ist soweit - nun ziert auch das Motiv begrünter Dächer eine Briefmarke. Die Optigrün international AG hat erstmals eigene 55 Cent-Briefmarken gestaltet und über die Deutsche Post bezogen. Die neue Briefmarke ist seit einigen Tagen auf den ersten Briefen zu sehen.
(www.baulinks.de/webplugin/2009/2115.php4 - Web-Code: 2115)