Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 10.1.2010

]Na, wo ist denn nun der verflixte Knopf, mit dem diese Tür aufgeht? Aha, ein Designer musste sich verwirklichen und hat ihn im gleichen Farbton wie die Wand gestaltet. Und wer ist noch nie gestolpert, weil er eine Stufe übersehen hat?

Jeder einzelne Bundesbürger, vor allem aber sehbehinderte Menschen und Senioren dürfen sich freuen, denn endlich gibt es eine Norm, die Kontraste im öffentlichen Raum regelt. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat fünfzehn Jahre lang dafür gekämpft, dass die Norm DIN 32975 "Gestaltung visueller Informationen im öffentlichen Raum zur barrierefreien Nutzung" nun in Kraft treten konnte. Sie regelt Kontrastgrenzwerte, Beleuchtung, Größe von Informationselementen und Schriftzeichen sowie das Verhältnis, in dem diese Werte stehen müssen, um eine möglichst gute Wahrnehmbarkeit zu erreichen.

Informationen im Sinne dieser Norm sind z.B. Fahrpläne, Wegweiser, Absperrungen, Gefahrenstellen, aber auch Bedienelemente von Automaten, WC-Anlagen, Aufzügen usw. Wichtigster Anwender wird die Deutsche Bahn sein, die vom DBSV in die Entwicklung der Norm eingebunden wurde. "In einem nächsten Schritt setzen wir uns jetzt dafür ein, dass dieses Regelwerk in die Bauordnungen der Länder übernommen wird", erläutert DBSV-Präsidentin Renate Reymann ... und kontrastreich geht es hier auch weiter:
  

()  BFH erleichtert steuerlichen Abzug für behindertengerechte Umbauten
Aufwendungen für den behindertengerechten Umbau selbstgenutzter Immobilien können in Zukunft einfacher steuerlich geltend gemacht werden - das berichtet die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland unter Hinweis auf eine Entscheidung des Bundesfinanzhofes (BFH, Az. VI R 7/09).
 
() Burj Khalifa mit 828 Metern das höchste Gebäude der Welt
Am 4.1.2010 erlebten die internationale Öffentlichkeit und tausende Besucher in Dubai die Einweihung des (vorerst?) größten Turms der Welt im Rahmen einer feierlichen Eröffnungszeremonie mit Feuerwerken, Lasershow und Wasserfontänen. Die zeremonielle Messung des Burj Khalifa ergab eine Höhe von 828 Metern, und damit sprengen die Maße des Turms (vorübergehend?) alle Rekorde.
 
() KfW-Award: Mut zur Lücke -  Baulücken kreativ schließen
Die Schließung einer Baulücke bringt viele Vorteile mit sich - für den Eigentümer, die Umwelt und für das gesellschaftliche Umfeld. Unter dem Motto "Mut zur Lücke! Ob Neubau oder Ersatzbau - Baulücken kreativ schließen" schreibt die KfW Bankengruppe dieses Jahr den mit fünf Geldpreisen im Wert von insgesamt 27.000 EUR dotierten KfW-Award aus.
 
() KfW-Zusagestopp für energieeffizientes Bauen und Sanieren
In einem Rundschreiben hat die KfW-Förderbank kürzlich bekannt gegeben, dass sie aus haushaltsrechtlichen Gründen einen vorläufigen Zusagestopp für Fördermittel und Kredite aus den Programmen für energieeffizientes Bauen und Sanieren vornehmen muss. Hintergrund ist der bislang vom Parlament noch nicht verabschiedete Haushalt 2010.
 
() Bauindustrie: "Bauumsätze werden 2010 um 1,5 Prozent sinken"
Die Impulse aus den beiden Konjunkturprogrammen des Bundes werden auch 2010 nicht ausreichen, um die Einbußen im Wirtschaftsbau auszugleichen. Wie der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie Dipl.-Ing. Herbert Bodner vor der Berliner Wirtschaftspresse zu Jahresbeginn mitteilte, rechnet der Hauptverband für 2010 mit einem weiteren Umsatzrückgang, der sich allerdings auf nominal 1,5 Prozent abschwächen wird (2009: -4 Prozent).
 
() "Tag des deutschen Fertigbaus" am am 25. April 2010
Zum diesjährigen "Tag des deutschen Fertigbaus" wollen heuer die führenden Hersteller von Holz-Fertighäusern am Sonntag, 25. April 2010 ihre Werkstore und Musterhäuser öffnen. "Es lohnt sich, diesen Termin vorzumerken. Denn an diesem Sonntag informieren wir über alles rund um den Bau von energiesparsamen und Klima schonenden Effizienzhäusern. Willkommen sind alle Bauinteressierten - und die, die es werden wollen", lädt Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF), ein.
 
() Schiefergruben Magog klimaneutrales Unternehmen bis 2012
Das Bad Fredeburger Unternehmen Schiefergruben Magog GmbH & Co. KG, das 2009 als klimaneutrales Unternehmen ausgezeichnet wurde, erweitert sein Engagement in die Windenergieanlage im indischen Karnataka bis 2012 und produziert damit drei weitere Jahre klimaneutral - dies teilte Georg Guntermann, Geschäftsführer von Magog mit. Die Urkunde "klimaneutrales Unternehmen" stellt First Climate jährlich aus.

  

 

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