Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 5.6.2010
Wissenschaftler aus sieben Instituten der
Leibniz-Gemeinschaft erforschen zusammen mit Instituten der FU Berlin,
der TU Berlin und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung die Folgen des
Verlusts der Nacht auf Mensch und Umwelt durch zunehmende künstliche
Beleuchtung. Das Projekt "Verlust der Nacht" wird vom Bundesministerium für
Bildung und Forschung (BMBF) mit etwa drei Millionen Euro gefördert. Am 11.
Juni 2010 findet im Leibniz-Institut für Gewässerökologie und
Binnenfischerei (IGB) die Auftaktveranstaltung statt.
Straßenlampen, beleuchtete Werbetafeln, taghelle Büroräume
mitten in der Nacht: Die künstliche Beleuchtung ist nachts
allgegenwärtig. Doch welche Auswirkung hat sie auf Menschen und
Tiere? In dem gerade gestarteten Projekt des
Bundesforschungsministeriums für Bildung und Forschung mit dem
Titel "Verlust der Nacht" untersuchen erstmalig Forscher
unterschiedlicher Disziplinen diese komplexe Frage.
Naturwissenschaftler (Ökologie, Chronobiologie,
Evolutionsökologie, Meteorologie, Astronomie),
Sozialwissenschaftler (Sozialforschung, Sozioökonomie, Kultur- und
Sozialgeschichte) und Ingenieurwissenschaftler (Lichttechnik)
forschen nach den ökologischen, gesundheitlichen sowie kulturellen
und sozioökonomischen Ursachen und Auswirkungen der zunehmenden
Beleuchtung der Nacht. Dabei nehmen sie vor allem Gewässer und
Uferzonen in Städten und ländlichen Gebieten in den Blick.
Die Forschungsergebnisse sollen wissenschaftlich abgesicherte
Indikatoren und Richtlinien für nachhaltige Beleuchtung liefern.
Außerdem soll der Schutz von Mensch und Natur stärker in den Fokus
rücken. Die Wissenschaftler wollen erste Beleuchtungskonzepte
unter Berücksichtigung sozialer, energiepolitischer,
gesundheitlicher und ökologischer Belange entwickeln. "Ein inter-
und transdisziplinärer Ansatz ist dazu zwingend erforderlich",
sagt PD Dr. Franz Hölker vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie
und Binnenfischerei, der den Forschungsverbund leitet. Hölker
weiter: "Wissenschaft, Kommunen und betroffene Bevölkerung müssen
kooperieren, um erstmalig auch wissenschaftliche Grundlagen für
eine Risikobewertung und Technikfolgenabschätzung zu legen."
Hölker weist auf die zum Teil überraschenden Nebenwirkungen der
künstlichen Beleuchtung für die natürliche und soziale Umwelt hin:
"Da Licht in der Nacht positiv mit Werten wie Sicherheit,
Wohlstand und Modernität besetzt ist, neigen wir dazu, unsere
Umgebung intensiv zu beleuchten. Doch was unschätzbare Vorteile
bringt, hat auch eine Schattenseite: Das auch als
'Lichtverschmutzung' bezeichnete Phänomen nimmt Schätzungen
zufolge pro Jahr etwa um fünf bis sechs Prozent zu, mit bisher
weitgehend unbekannten Auswirkungen auf Mensch und Natur." Diese
Problematik ist noch so wenig erschlossen, dass es dem Verbund
auch darum geht, die Komplexität der Lichtverschmutzung ins
Bewusstsein zu rufen.
Gerade die Disziplinen übergreifende Betrachtung des Themas
fördert erheblichen Forschungsbedarf zu Tage. So ist zwar bekannt,
dass Licht, vor allem der natürliche Rhythmus von Hell und Dunkel,
die Verhaltensmuster der meisten Lebewesen beeinflusst, doch ob,
wie und warum die einzelnen Lebensgemeinschaften im Wasser und an
Land auf künstliche Lichteinflüsse reagieren, ist weitgehend
unbekannt. Franz Hölker: "Während Luft-, Lärm- oder
Gewässerverschmutzung seit Jahrzehnten als ökologisch und
gesundheitlich relevante Themen wissenschaftlich untersucht
werden, befindet sich die Lichtverschmutzung sowohl
gesellschaftlich als auch rechtlich nach wie vor im Dunkeln."
Der Sprecher des Leibniz-Forschungsverbundes "Verlust der
Nacht" und Direktor des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und
Binnenfischerei, Prof. Dr. Klement Tockner, fügt hinzu: "Es geht
uns zunächst darum, die negativen Auswirkungen künstlicher
Beleuchtung zu reduzieren, ohne die positiven Aspekte substantiell
zu beeinträchtigen." Die Bestandsaufnahme solle erreichen, dass
verschiedene gesellschaftliche Akteure - Wissenschaft, Politik,
Wirtschaft und Verwaltung - gemeinsam dafür sorgen, dass das Licht
künftig genau dosiert und lokalisiert dorthin gelangt, wo es
gebraucht wird. "Wo es aber nicht benötigt wird, soll nach
Möglichkeit auch kein Licht hinkommen, um nachtaktive Lebewesen
nicht zu stören", sagt Tockner.
Hölker weist daraufhin, dass der interdisziplinäre
Forschungsverbund ohne die Unterstützung durch die Berliner
Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung nicht so
rasch formiert worden wäre. Das Verbund-Projekt "Verlust der
Nacht" ist zudem im Projekt MILIEU (Der Mensch im Ballungsraum
unter Klima- und Umwelteinflüssen) eingebunden, finanziert vom
Center for Cluster Development der FU Berlin. ... Sie werden sich
jetzt denken können, womit sich der Bauletter heute befasst:
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"Stadtmarketing mit Licht" auf 40 Seiten
Außenbeleuchtung dient längst nicht mehr nur der öffentlichen Sicherheit.
Licht auf Straßen und Plätzen schafft ein besonderes Flair und wird als
Mittel eingesetzt, um eine Stadt für Bewohner und Besucher besonders
attraktiv zu gestalten. Welche Möglichkeiten moderne Beleuchtungstechnik
dafür bietet, beschreibt das neue Heft licht.wissen 16 "Stadtmarketing mit
Licht".
(www.baulinks.de/webplugin/2010/0948.php4 - Web-Code: 0948)
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Rom rüstet Straßenlaternen komplett auf LED um
Der
italienische Energie-Konzern
Acea will zusammen mit
Philips die Straßenbeleuchtung der Stadt Rom auf LED-Technik
umstellen. Im Anschluss an die Pilotphase auf drei größeren römischen
Alleen sollen noch 2010 insgesamt 361 Straßenlaternen an 16 weiteren
Straßen umgerüstet werden.
(www.baulinks.de/webplugin/2010/0941.php4 - Web-Code: 0941)
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Neue LED-Beleuchtungslösungen von Philips für den Außenbereich
Immer
mehr Städte und Gemeinden erkennen die Vorteile, die der Wechsel zu
moderner LED-Technologie bei der Außenbeleuchtung bietet. Im Vergleich zu
herkömmlichen Anlagen können sie bis zu 80 Prozent Energie sparen, ohne auf gute
Lichtqualität und -leistung verzichten zu müssen. Dabei ist sichergestellt, dass
alle gültigen Richtlinien und Normen eingehalten werden können. Für die schnellere Nutzung der Vorteile von LED-Beleuchtung hat
Philips die
LED-Modulreihe LEDgine entwickelt.
(www.baulinks.de/webplugin/2010/0942.php4 - Web-Code: 0942)
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Austauschbare Module machen LED-Systeme investitionssicher
Mit
der Entwicklung von austauschbaren LED-Modulen ermöglicht
Hess Kommunen den
investitionssicheren Einstieg in diese Zukunftstechnologie. Auf der Light+Building präsentierte das Unternehmen drei nach dem Baukastenprinzip
aufgebaute Lösungen, welche auf die unterschiedlichen Beleuchtungssituationen
und die gängigen Leuchtentypen im öffentlichen Freiraum zugeschnitten sind.
(www.baulinks.de/webplugin/2010/0943.php4 - Web-Code: 0943)
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Pasadena aus Villingen-Schwenningen: prägnante Außenleuchte im
schlanken Rahmen
Pasadena ist aus Sicht von
Hess nicht in Kalifornien sondern in
Villingen-Schwenningen zu lokalisieren ... und am besten demnächst in
vielen anderen Kommunen. Das Zeug dazu hätte die Außenleuchte, die in
Zusammenarbeit mit Designer Sven von Boetticher entstand.
(www.baulinks.de/webplugin/2010/0944.php4 - Web-Code: 0944)
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Neue Vulkan-Außenleuchte für konventionelle Leuchtmittel und LEDs
Die
Vulkan Außenleuchten GmbH, eine Tochter der Hess AG, stellte auf der Light+Building die neue Straßenleuchte Quadro vor. Das Leuchtengehäuse besteht
aus hochwertigem Aluminium-Kokillenguss und kann bestückt werden sowohl mit konventionellen Leuchtmitteln HST, HIT-CE und HIT-COS als auch mit Clu-Tech-LED-Modulen von Hess.
(www.baulinks.de/webplugin/2010/0945.php4 - Web-Code: 0945)
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Neues Licht von Trilux für Draußen von oben und unten
Bei
Wind und Wetter im täglichen Dauereinsatz unterliegt die Außenbeleuchtung ganz
speziellen Anforderungen im Hinblick auf ihre Lebensdauer und
Wirtschaftlichkeit. Mit der LED-Straßen- und Wegeleuchte Convia und der Bodeneinbauleuchte Lutera stellte
Trilux zwei Lichtlösungen auf der light+building
2010 vor, die diesen Ansprüchen gerecht werden wollen und gleichzeitig für eine
hohe Lichtqualität im Außenbereich sorgen sollen.
(www.baulinks.de/webplugin/2010/0946.php4 - Web-Code: 0946)
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LED-Bodeneinbauleuchte von WE-EF mit kardanischer Aufhängung
Sie setzen Streiflichter oder fluten Fassaden, sie zeichnen Konturen nach,
strukturieren Flächen und bieten Orientierung - die Einsatzmöglichkeiten
von Bodeneinbauleuchten sind vielfältig und dank der Lichtrichtung von
unten nach oben ist ihnen ein effektvoller Auftritt in der Regel sicher.
Vor diesem Hintergrund bietet
WE-EF die Bodeneinbauleuchte ETC130 Gimbal jetzt auch in einer LED-Variante
an.
(www.baulinks.de/webplugin/2010/0947.php4 - Web-Code: 0947)
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Broschüren zur LED-Beleuchtung und Insta Elektro
Katalog 2010/11
Die
Wahl der richtigen Technologie sowie der geeigneten LED für die jeweilige
Applikation sind wichtige Voraussetzungen für verantwortliches Handeln im
Projekt. In den neuen Broschüren "LED-Beleuchtung für den Innenraum" und "LED-Beleuchtung für den urbanen Raum"
finden sich zahlreiche Beispiele für den unterschiedlichen Einsatz von
LED-Beleuchtung. Darüber hinaus ist der neue
Insta-Katalog 2010/11
erschienen.
(www.baulinks.de/webplugin/2010/0950.php4 - Web-Code: 0950)
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LED Technologie für die Tunnelbeleuchtung
Mit
der neuen Tunnelleuchte von
Siteco sollen sich dank LED-Technik und
bedarfsgerechter Lichtsteuerung erhebliche Energieeinsparungen realisieren
lassen. Zudem sollte die LED-Tunnelleuchte nahezu wartungsfrei sein - in der
Tunnelbeleuchtung ein extrem wichtiger Faktor, um Kosten und Staus zu
reduzieren.
(www.baulinks.de/webplugin/2010/0949.php4 - Web-Code: 0949)
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Solarstromförderung muss in den Vermittlungsausschuss
Der Bundesrat hat hinsichtlich der Kappung der Solarförderung am Freitag
den Vermittlungsausschuss angerufen. Damit kann das Gesetz voraussichtlich
nicht wie geplant zum 1. Juli in Kraft treten - allerdings könnten die
Kürzungen auch rückwirkend greifen.
(www.baulinks.de/webplugin/2010/0940.php4 - Web-Code: 0940) |
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