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Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 17.6.2010

Das Echtzeitweb hat den Nachrichtenkonsum markant verändert. Der Aufstieg von Twitter und Co hat die Masse an Online-Informationen noch einmal vergrößert und vor allem beschleunigt. Für den Nutzer ergibt sich daraus eine schier unbewältigbare Menge an News, die ohne Unterbrechung Nachschub liefert. Netzexperte Nicholas Carr sieht im Real-Time-Web eine Art Überforderung. Es reduziere die Fähigkeit der User, Content noch tiefgreifend zu erfassen, schreibt Carr in einem Gastbeitrag für das Wired Magazin.

Der Internetexperte schlägt unter anderem vor, dass Webseiten und Blogs Hyperlinks generell an das Ende eines Artikels setzen sollten (machen wir ja in Baulinks auch zumeist), weil diese den User beim Lesen ablenken und Inhalte dadurch schlechter erfasst werden. Inwiefern dies tatsächlich der Fall ist, lässt sich nicht beantworten. Klar ist jedoch, dass die Nutzer neue Strategien brauchen, um mit dem Nachrichtenüberfluss zurechtzukommen.

Das Social Web liefert heute zusätzlich zu herkömmlichen Webseiten Informationen, die den Leser nahezu im selben Moment erreichen, in dem sie veröffentlicht wurden. Einerseits bringt dies einen breiteren Überblick, andererseits entsteht eine große Unruhe durch die ständig neu eintreffenden Informationen, sodass der Leser leicht abgelenkt wird. "Die Veränderungen durch das Echtzeitweb sind nicht reversibel. Unser Informationskonsum hat sich durch Facebook und Twitter bereits verändert - diese Entwicklung wird sich mit der stärkeren Durchdringung des mobilen Internets sogar noch beschleunigen", meint Social-Media-Experte Günter Exel im pressetext-Interview.

Das führe zu einer Reihe ernst zu nehmender Herausforderungen - für den Einzelnen sowie für die Gesellschaft. "Mediennutzer müssen lernen, den News-Fluss zu scannen und einzelne Informationen in kürzester Zeit auf ihre Relevanz zu filtern. Das Know-how zum Filtern - maßgeschneiderte News auf Portalen, Twitter-Listen, etc. - wird zum Schlüssel gegen die Überforderung", so Exel.

Die Informationsflut wirkt sich nicht nur auf den einzelnen User aus. Das Thema habe - Stichwort Produktivität - auch volkswirtschaftliche Relevanz und verlangt ein völliges Umdenken auf breiter Ebene. Zudem avanciere der Umgang mit dem Echtzeitweb und dessen Informationen zur wichtigen Kulturtechnik. "Schulen, Medien und Wirtschaft wären gut beraten, ihre Schützlinge fit für den Umgang mit dem Real-Time-Web zu machen."

Im Echtzeitweb muss mit Disziplin und Know-how gefiltert werden, meint Exel. Dazu wären drei Punkte zu empfehlen. Erstens müssen Informationskanäle gefiltert werden. So gelte es, ein großes Netzwerk zu knüpfen, aber nur die unbedingt notwendigen Quellen regelmäßig zu lesen. "Es empfiehlt sich außerdem regelmäßig zu entmisten. Wenn Accounts nichts Relevantes mehr liefern, bloß keine Scheu vor dem Klick auf 'Unfollow' oder 'Unlike'. Auch Meldungen von Facebookfreunden lassen sich verstecken, ohne ihnen gleich die Freundschaft zu kündigen", rät Exel.

In Sachen Disziplin geht es vor allem um Zeitmanagement. "Man soll sich fixe Zeiten für den Konsum von Social Media vornehmen und diese auch einhalten. Sollten sich die ersten Anzeichen einer Sucht einstellen, sind internetfreie Auszeiten ratsam", schließt der Experte. ... Und in seinem Sinne gibt es heute auch nur sechs Beiträge, da ich die letzten 2 Tage unterwegs war - u.a. bei Mall, aber das wissen ja auch diejenigen, die mir auf twitter.com/bautweet folgen.
  

()  ifo: Fördersperre für erneuerbare Wärme kostet Bund 280 Millionen
Ein aktuelles Gutachten des ifo Instituts kommt zu dem Ergebnis, dass der Förderstopp für erneuerbare Wärme nicht nur die klimapolitischen Zielsetzungen der Bundesregierung konterkariert, sondern auch zu Steuerausfällen bei Bund, Ländern und Kommunen in Millionenhöhe führen werde.
(www.baulinks.de/webplugin/2010/1010.php4 - Web-Code: 1010)
 
() Bauen mit Brettsperrholz auf 36 Seiten
Das gerade erschienene 36seitige Heft "Bauen mit Brettsperrholz", das die Studiengemeinschaft Holzleimbau e.V. herausgegeben hat, will all diejenigen, die mit dem Material Brettsperrholz noch nicht ausreichend vertraut sind, über die Technik, die Herstellung, über Anwendungsmöglichkeiten und die bauphysikalischen Grundlagen informieren.
(www.baulinks.de/webplugin/2010/1009.php4 - Web-Code: 1009)
 
() Dachspezialist Bauder auch 2009 im Plus
Auch 2009 konnte die Paul Bauder GmbH & Co. KG offensichtlich der schwierigen Wirtschaftslage trotzten. Immerhin meldet der Dachspezialist für Dichten, Dämmen und Begrünen mit 338,9 Millionen Euro einen um 1,6% höheren Umsatz gegenüber 2008.
(www.baulinks.de/webplugin/2010/1008.php4 - Web-Code: 1008)
 
() Bauder-Broschüre "So erfüllen Sie die Energieeinsparverordnung"
Die Paul Bauder GmbH und Co. KG will Bauen und Sanieren nach den Vorgaben der EnEV 2009 leicht machen und hat dazu die Broschüre "So erfüllen Sie die Energieeinsparverordnung" aufgelegt, die sich an Architekten und Verarbeitern richtet.
(www.baulinks.de/webplugin/2010/1007.php4 - Web-Code: 1007)
 
() Deutsche Bauchemie veröffentlicht Neufassung der "KMB-Richtlinie"
Die Deutsche Bauchemie hat die "Richtlinie für die Planung und Ausführung von Abdichtungen mit kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen (KMB) - erdberührte Bauteile" (KMB-Richtlinie) in ihrer dritten Auflage neu veröffentlicht.
(www.baulinks.de/webplugin/2010/1006.php4 - Web-Code: 1006)
 
() IsoBouw beendet C-SIPS Produktion
IsoBouw wird zur Jahresmitte 2010 die Produktion der C-SIPS Sandwichelemente einstellen. Die Gründe liegen zum einen im anhaltenden Abwärtstrend des Sektors Neubau, zum anderen in der Notwendigkeit andere Produktbereiche erweitern zu müssen, um der Nachfrage gerecht werden zu können.
(www.baulinks.de/webplugin/2010/1005.php4 - Web-Code: 1005)