Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 2.12.2011

ARD/ZDF-Onlinestudie 2011: Fernsehinhalte im Internet immer beliebter

Fernsehen und Radio bleiben trotz der rasanten Entwicklung des Internets die meist genutzten Medien. Sie nahmen 2010 zwei Drittel des gesamten Zeitbudgets für Mediennutzung ein. Zu diesem Ergebnis kommt die zehnte Welle der Studie Massenkommunikation, die 2010 erhoben wurde und jetzt als Band 21 der Schriftenreihe Media Perspektiven im Nomos-Verlag erschienen ist.

73,3 Prozent der Bevölkerung (2010: 69,4%) sollen mittlerweile online sein. Damit stieg die Zahl der Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland binnen eines Jahres von 49,0 Millionen auf 51,7 Millionen. Besonders nachgefragt seien Bewegtbilder im weltweiten Netz, die 68 Prozent (2010: 65 Prozent) aller Onliner abrufen würden. Dabei schauten sich 29 Prozent (2010: 23 Prozent) TV-Sendungen zeitversetzt an. Der Anteil derer, die live im Netz fernsehen, liege bei 21 Prozent (2010: 15 Prozent). Dies wären rund 19 Millionen Menschen, die zumindest gelegentlich Fernsehinhalte im Internet sehen - vier Millionen mehr als 2010. Dabei sei die Zunahme bei den 14- bis 29-Jährigen überdurchschnittlich hoch.

Speziell die Nutzung sozialer Netzwerke wird immer beliebter: Bereits 43 Prozent der deutschen Internetnutzer haben laut Studie ein eigenes Profil in einer Social Community angelegt (2010: 39 Prozent). Deutlich angestiegen sei auch die mobile Nutzung: Statt 13 Prozent (2010) gingen aktuell 20 Prozent der Onliner unterwegs ins Netz. 17 Prozent der deutschen Onliner sollen Apps auf Smartphones oder Tablet-PCs nutzen. Dabei seien neben Kommunikations-Apps und Apps zu Service- und Verkehrsthemen die im Netz bereitgestellten Apps der Fernseh-, Radio- und Printanbieter besonders gefragt.

Das Internet konnte offenbar Fernsehen und Radio (noch) nicht von deren Spitzenplätzen verdrängen, auch wenn seine Verbreitung und Nutzung stark zunahmen. Als Universalmedium unterscheidet sich das Internet grundlegend von den klassischen Medien: Es kann Inhalte anderer Medien transportieren und ermöglicht gleichzeitig neue nicht-mediale Anwendungen. Diese Eigenschaft macht das Internet zum "Freund" und "Feind" anderer Medien zugleich, indem es einerseits um die begrenzte Zeit der Nutzer konkurriert, andererseits aber die Rezeptionschancen für klassischen Mediencontent erhöhen kann.

Die Welle 2010 der Studie Massenkommunikation ermöglichte es erstmals, diese Plattform- und Medienfunktion des Internets differenziert zu betrachten und die Nutzungsdauer des Internets in mediale und nicht-mediale Bestandteile aufzugliedern. Dadurch soll die Nutzung von klassischem medialem Content über das Internet den ursprünglichen Plattformen Fernsehen, Hörfunk und Tageszeitung zugeordnet werden können. Demnach erreichten die Massenmedien Tageszeitung, Radio und Fernsehen im Jahr 2010 in der Summe täglich 28 Prozent der Erwachsenen über das Internet. Dies zeigt die wichtige Rolle des Internets für die Mediennutzung, auch wenn nicht-mediale Anwendungen wie Kommunikation, Suchmaschinen, Surfen, Spielen oder E-Commerce etc. deutlich überwogen - und nicht zu vergessen die vielfältigen Baufach-Informationen, die über das Internet verfügbar gemacht werden:
  

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