Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 14.2.2012

„Friedensleitung“ soll Totes Meer retten

Der Wasserspiegel des Toten Meeres sinkt jährlich um über 70 Zentimeter. Das berichtet die Zeitschrift P.M. MAGAZIN (Ausgabe 03/2012). Wie Geowissenschaftler der Universitäten Darmstadt und Hamburg berechnet haben, schrumpft die Seefläche derzeit beschleunigt um etwa vier Quadratkilometer pro Jahr. Offenbar fällt dabei die natürliche Verdunstung im Wüstenklima des Toten Meeres als Ursache kaum ins Gewicht: "Die Änderung des Seespiegels ist vorrangig die Folge des Wasserverbrauchs durch den Menschen und keine Folge des Klimawandels", urteilen die jordanische Geografin Shahrazad Abu Ghazleh von der Technischen Universität Darmstadt und ihre deutschen Forscherkollegen.

Die Lage ist wohl so ernst, dass die verfeindeten Anrainerstaaten ein gemeinsames Kanalprojekt zur Rettung erwägen. Die Idee, mit der Israel, Jordanien und Palästina das Wasserproblem gemeinsam anpacken wollen: Wo Wasser fehlt, muss Wasser hin - und zwar über eine rund 180 Kilometer lange "Friedensleitung" mit Kanal- und Pipeline-Abschnitten - bestimmt ein herausforderndes Ingenieurbau-Projekt: Jährlich etwa 1900 Millionen Kubikmeter Wasser sollen dem Roten Meer entnommen, etwa zur Hälfte trinkbar gemacht und in die drei beteiligten Länder geleitet werden. Knapp die andere Hälfte würde das Tote Meer auffüllen.

Umweltschützer warnen jedoch vor den Folgen. Ein großes Problem entstünde etwa durch den Kontakt des sulfatreichen Wassers aus dem Roten mit dem kalziumhaltigen des Toten Meeres. Israelische Wissenschaftler befürchten: Falls es nicht gelänge, das Wasser des Salzsees ausreichend zu durchmischen, könnten große Mengen an Gips und Steinsalz entstehen und sich am Seegrund oder am Ufer niederschlagen. ... Dagegen noch gar nicht ausgetrocknet sind die Infos von der Dach+Holz - wie Sie heute und die nächsten Tage noch feststellen werden:
  

Umwelt-Produktdeklarationen für Rockpanel Fassadentafeln 
Für aufgeklärte Bauherren sowie viele Planer und Fachhandwerker gehö­ren sie inzwischen zu den wichtigsten Informationsmitteln, wenn es um nachhaltiges Bauen geht: die Umwelt-Produktdeklarationen, kurz EPD. Rockpanel hat deshalb seine Produkte durch das British Building Research Establishment (BRE) über­prüfen und validieren lassen.

Glasfaserbetonplatten „sculptural fibreC“ erstmals auf der Swissbau 
Auf der Swissbau wurde „sculptural fibreC“ am Stand von Gasser Fassadentechnik das erste Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei handelt es sich um verhältnismäßig dünne Paneele aus Glasfaserbeton, die mit Hilfe eines speziellen Produktionsverfahrens mit Reliefs versehen werden.

Neue Eternit-Faserzementtafel: durchgefärbt, geschliffen, unbeschichtet, changierend 
Auf der Dach+Holz hat Eternit mit Etercolor eine neue durchgefärbte Fassadentafel vorgestellt. Die Faserzementtafel in fünf abge­stimmten Farbtönen verfügt über eine geschliffenen Oberfläche und ist unbeschichtet.

Ruukki kommt mit Energiepaneelen, Design-Fassadenelementen und Stahldachpfannen 
Ruukki, einer der größeren Hersteller und Zulie­ferer von Stahlkomponenten für das Baugewerbe, hat zur Dach+Holz seine energie­effizienten Sandwichpaneele in den deutschen Markt eingeführt. Darüber hinaus hat Ruukki seine Design-Palette für Fassadenelemente sowie das stetig wachsende Roo­fing-Geschäft vorgestellt.

Prefa Pinical für dreidimensional gekrümmte, fugenlose Fassaden 
In der modernen Architektur finden dreidimensional gekrümmte Formen als wesentliches Element der Inszenierung eines Gebäudes immer öfter Verwendung. Prefa Pinical ermöglicht dieses auf Basis hochwertiger Profile aus stranggepresstem Aluminium, die im montierten Zustand eine fugenlose Fläche ergeben.

Rheinzink hat Dokumentation zur Stulppaneel-Fassade neu aufgelegt 
Wegen ihres schuppenartigen Charakters ohne Schattenfuge gelten Stulp­paneel-Fassaden als besonders charakteristisch - zumal sich unter Einwirkung von Licht und Schatten reizvolle Schattierungen und kräf­­tige Konturen ergeben. Die maßgenaue Vorfertigung der Profile ist aller­dings Grundlage für eine optimale und wirtschaftliche Montage.

„Focus On Zinc” Nr. 12 erschienen 
Die zwölfte Ausgabe des „Focus On Zinc” ist erschienen. Die internationale Architekturzeitschrift von VMZINC wird einmal pro Jahr in elf Sprachen veröffentlicht. 18 architektonisch reizvolle Projekte aus aller Welt belegen einen nun schon seit einigen Jahren zunehmenden Trend zur Fassadengestaltung mit Titanzink.

Alucobond Aluminium-Verbundplatten mit individuellen Dekoren 
3A Composites hat mit „Alucobond design” eine neue Oberflächengene­ration für seine Aluminium-Verbundplatten auf den Markt gebracht. Damit können Indi­vidualdekore (On-Demand) speziell nach Kundenvorgabe erstellt werden; zudem ist eine wirtschaftliche Fertigung relativ geringer Stückzahlen möglich.

 

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