Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 18.2.2012

Gehirnjogging bringt nichts … schreibt Lernforscherin von der ETH Zürich

Können wir unser Gehirn trainieren wie einen Muskel? Leider nein, sagt die Psychologin Elsbeth Stern in der "Forum"-Kolumne des GEO-Magazins (3/2012). Während zum Beispiel sportliche Bewegung jeglicher Art dem ganzen Körper zugute kommt, sei geistige Übung auf einem so speziellen Gebiet nicht auf ein anderes übertragbar. Ständiges Rätsellösen trainiere daher keinesfalls die Denkfähigkeit im Allgemeinen.

Deswegen bestreitet die Lernforscherin von der ETH Zürich auch die vielfach angepriesene Wirkung von "Gehirnjogging": Zwar ließen sich dadurch spezifische Fähigkeiten fördern, man werde zum Beispiel durch Übung immer besser im Lösen von Sudokus. Doch für den Alltagsgebrauch seien diese Verbesserungen nicht nützlich. Im Gegenteil: Man verplempere Zeit, in der man sein Gehirn eher für den Alltagsgebrauch fit machen könne.

"Immer wieder hört man das Argument, dass sich beim Denksport Synapsen im Gehirn verbinden. Das stimmt zwar - aber dieser Effekt tritt bei jeder anderen Aktivität ebenfalls ein", so Stern. Wichtig sei aber vor allem der Inhalt einer Denk-Aktivität: "Sinnstiftendes Wissen entsteht nicht in der Wiederholung immergleicher Schemata - sondern durch die geistige Auseinandersetzung mit immer neuen Ereignissen und Begriffen."

Kann man von der Popularität der Gehirnjogging-Angebote trotzdem etwas lernen? Ja, so Elsbeth Stern. Die Art, wie diese kleinen Übungen vor allem Jugendliche motivieren, ließe sich auch auf das "echte Lernen" übertragen: "Der Stoff muss dafür sinnvoll in kleine Portionen aufgeteilt werden, und die Aufgaben müssen Erfolgserlebnisse zulassen." Auch beim Denksport sei es ja der selbst wahrgenommene Leistungszuwachs, der viele Menschen so stark motiviert. ... Sorgen wir also nach den vielen Dach+Holz-Berichten der letzten 2 Wochen für etwas Abwechslung - auch wenn die heutigen Artikel noch einmal mit einem Bericht von der Stuttgarter-Messe beginnen:
  

Neues Beratungskonzept für Erlus Schornsteinsysteme 
Erlus hat mit „Wärmewelten“ ein neues Beratungskonzept vorgestellt. Es basiert auf den drei möglichen Arten der Wärmeerzeugung: Grundwärme, Wohlfühlwärme und Sonnenwärme. In zwei neuen Broschüre werden die einzelnen Wärmearten anschaulich dargestellt und die verfügbaren Erlus Schornsteinsysteme für Neu- und Altbau erläutert.

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Sie zählen zu den Anlagen, die besonderes Know-how verlangen - die auf Feuerstätten aufgesetzten Schorn­steine ohne Sohle. Im Informationsblatt Nr. 47 hat die Fachab­teilung Abgastechnik VSE im Bundesindustrieverband Deutsch­land Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) nun die wesentlichen Daten zu diesem Thema zusammengefasst.

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Wenn die Reparatur- und Wartungsarbeiten im Berliner MAN Servicebetrieb abgeschlossen sind, öffnet sich mindestens eines der acht großen Hallentore: Eine Herausforderung für die ölbefeuerte Heizungsanlage mit Warmluftgebläse, die nun durch eine Kombination von Infrarothallenheizung und hydraulischer Büroheizung ersetzt wurde.

Nachträgliche Optimierung der Heizungsanlage in der Allianz-Hauptverwaltung 
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In Einzelfällen wurde nach Bodenbelagsarbeiten über Korrosionsschäden an Heizungsrohren aus Stahl berichtet. Im schlimmsten Fall kam es zum Rohrdurch­bruch mit entsprechend teurem Wasserschaden. Der Schaden tritt meist innerhalb weniger Monate nach den Bodenbelagsarbeiten auf.

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Auf die Schnelle ein detailliertes Angebot für eine Fußbodenheizung zu er­halten, ist oft gar nicht so einfach. Das soll sich mit dem Online-Tool TECEsmart­floor für das Fußbodenheizungssystem TECEfloor ändern.

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Der 3iE Design-Thermostat von Warmup gehört zu den Fußbodenheizungs-Reglern, die detaillierte Auskunft zum Energieverbrauch geben können. Zudem ist er in neuen Farbvarianten verfügbar, um sich auch optisch ideal in Innenraumkonzepte integrieren zu lassen.

 

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