Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 12.4.2012

Fast 70% der Berufstätigen hält Karriere für nicht planbar

Eltern, Lehrer und Professoren ... Sie alle predigen die gleichen Dinge: Mit herausragenden Noten und Fachkenntnissen bekommt man einen tollen Job. Aber laut einer aktuellen Umfrage von LinkedIn, dem mit über 150 Millionen Mitgliedern weltweit größten Businessnetzwerk, wissen zwei Drittel (68 Prozent) der Berufstätigen nicht, wohin ihr Berufsweg sie führt. Gleichzeitig definieren sie "Soft Skills" als ausschlaggebend für ihre Karriere.

Für die Erhebung wurden über 7.000 Berufstätige in mehr als fünfzehn Ländern befragt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH-Region) nahmen 1.400 Menschen an der Befragung teil. Mit der Umfrage wurde Berufstätigen die Möglichkeit gegeben, ihre Laufbahn zu reflektieren: Wie zufrieden sind sie mit ihrem bisherigen Werdegang und ihrer Berufswahl, und was sind die entscheidenden Faktoren für ihren Erfolg.

Berufstätige in der DACH-Region stufen sich als sehr erfolgreich ein. 54 Prozent der Befragten in Österreich glauben, sie seien erfolgreicher als andere. Damit liegen sie auf Rang 3. Die Deutschen folgen mit 53 Prozent auf Rang 4 und Schweizer mit 50 Prozent auf Rang 5. Lediglich in Japan und Südkorea schätzen sich die Berufstätigen noch erfolgreicher ein (jeweils 93 Prozent).

"Soft Skills" sind der Schlüssel zum Erfolg

Im Gegensatz dazu steht, dass nur ein Drittel (32 Prozent) der Arbeitnehmer weiß, wohin die berufliche Laufbahn gehen soll. Die übrigen zwei Drittel (68 Prozent) hält Karriere für nicht planbar. Gleichzeitig definieren die deutschen Teilnehmer die folgenden "Soft Skills" oder Fertigkeiten als Schlüsselqualifikationen für den beruflichen Erfolg:

  • Starke Kommunikationsfähigkeit (58 Prozent)
  • Flexibilität (54 Prozent)
  • Gutes Netzwerken (54 Prozent)
  • Gelegenheiten nutzen (39 Prozent)
  • Aus Fehlern lernen (39 Prozent)

Die größten Herausforderungen in unserem Berufsleben

Basierend auf der Umfrage startete LinkedIn in Deutschland am 12.4. die Online-Kampagne "Sieben Geheimnisse über das Berufsleben". Ziel der Kampagne ist es, Berufstätige dabei zu unterstützen, ihre Karriereziele zu identifizieren und an ihren "Soft Skills" zu arbeiten. In der Umfrage werden folgende Herausforderungen für das Berufsleben skizziert:

  • Viele Menschen wissen nicht, wohin ihr Berufsweg sie führt
    Personen, die wissen was sie erreichen wollen und die ein genaues Bild von ihren Stärken und Schwächen haben, sind in der Regel erfolgreicher und glücklicher in ihrem Beruf.
     
  • Man landet selten da, wo man es vermutet hätte
    Die meisten Laufbahnen verlaufen nicht gradlinig, da sich Menschen ständig weiterentwickeln - sowohl fachlich, als auch persönlich. Darum ist es umso wichtiger, berufliche Stationen zu einer zusammenhängenden Geschichte zu verknüpfen.
      
  • Shit happens
    Jobangebote, Entlassungen oder die große Liebe - viele unvorhersehbare Ereignisse beeinflussen die Karriere. Berufliche Richtungsänderungen, die sich nicht auf den ersten Blick ergeben, sollten deshalb im Lebenslauf oder einem Online-Profil erklärt werden.
      
  • Nicht Zeugnisse, sondern Fertigkeiten sind entscheidend, wenn es um einen Job geht
    Qualifikationen alleine sind nicht der Grund für eine Anstellung, sondern nur die Eintrittskarte für Vorstellungsgespräche. Den potentiellen Chef überzeugen "Soft Skills" wie richtig kommunizieren, überlegtes Eingehen von Risiken und Entscheidungen treffen.

Weitere Geheimnisse des Arbeitslebens sind offenbar:

  • Menschen die ihren Berufsweg selbst gestalten kommen weiter.
  • Für die meisten Fertigkeiten gibt es keine Ausbildung - man muss sie selbst entwickeln.
  • Die beste Investition ist die in sich selbst.

LinkedIn fasst diese und andere Tatsachen in der "Sieben Geheimnisse über das Arbeitsleben"-Kampagne zusammen und liefert detaillierte Antworten unter www.linkedin-7geheimnisse.de. ... Übrigens: Networking funktioniert nicht nur online! Messen sind ein idealer Tummelplatz für Networker - z.B. ab Sonntag auf der Light+Building (oder zuletzt auf der fensterbau/frontale):
  

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