Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 10.7.2012

Lernende Indoor-Navigations-App nutzt Orientierungspunkte und Bewegungssensoren

Autofahrer und City-Touristen orientieren sich heute ganz selbstverständlich mit Hilfe von Navigationssystemen, die GPS nutzen. Für Innenräume mit eingeschränktem Satelliten-Empfang steht solch eine komfortable Unterstützung bislang noch nicht zur Verfügung, obwohl Forscher verschiedenen Ansätze verfolgen.

Wissenschaftler der Duke University um Romit Roy Choudhury scheinen nun eine Lösung gefunden zu haben, die außer einem Smartphone keine weitere technische Ausstattung voraussetzt - und auch nicht auf WLAN- oder G3-Empfang sowie Bewegungssignaturen von Fahrstühlen angewiesen ist, die von Smartphones trianguliert werden könnten.

Wie Menschen, die den Weg häufig anhand von auffallenden Bauten, Kreuzungen oder Geschäften beschreiben, nutzt auch „UnLoc“ (unsupervised indoor localization) Orientierungspunkte. Wenn ein solcher erkannt wird, kann das Smartphone daraus auf seinen aktuellen Standort schließen und von da aus mit Hilfe von Bewegungssensoren wie Beschleunigungsmesser, Kompass oder Gyroskop seinen weiteren Weg berechnen. Mit wachsender Entfernung wird die Abweichung vom Ziel so lange größer, bis die Position bei der nächsten Orientierungsmarke wieder korrigiert wird. Bei Tests im Northgate-Einkaufszentrum in Durham und auf dem Duke-Campus soll die mittlere Zielabweichung 1,6 Meter betragen haben.

Die Technik, deren Entwicklung außer von der National Science Foundation auch von Google gefördert wurde und schon bald als App erhältlich sein könnte, soll viel weniger Energie als GPS-Empfänger benötigen. Laut dem Projektbeteiligten He Wang bestehe ihr größter Vorteil aber darin, rekursiv, also selbstlernend zu sein. Je öfter UnLoc in einem Gebäude eingesetzt wird, desto genauer wird die Anwendung - und die Gebäude müssen auch nicht zwecks Datenaufnahme vorab begangen werden.

Romit Roy Choudhury kann sich UnLoc außer als Indoor-Orientierungshilfe und Suchhilfe für im Shopping-Center verloren gegangenen Nachwuchs auch als Alternative zu Bewegungsmeldern für die automatisierte Beleuchtung in Smart Homes vorstellen. ... Wir dagegen orientieren uns heute im Bauletter fast ausschließlich an Bodenbelägen:
  

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