Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 7.8.2012

Hochsaison für Kugelblitze: Forscher untersuchen neue Fallberichte

Bewohner von Obersailauf (Spessart), Forchheim (Oberfranken) und Heiligenhaus (Ruhrgebiet) hatten 2012 eines gemeinsam - sie haben Kugelblitze gesehen. In Franken und an der Ruhr kam es dabei zu erheblichen Blitzschäden. "Das erklärt den schlechten Ruf, den die Erscheinung hat," meint Alexander Keul, Meteorologe und Sozialwissenschaftler aus Salzburg, der die seltenen Ereignisse seit Jahren untersucht.

"Kugelblitze werden bei Gewittern, häufig neben Wolke-Erde-Blitzen, in Bodennähe gesehen, wo sie sich einige Sekunden bewegen und selten etwas selbst beschädigen. Nach Jahrzehnten in der medialen UFO-Ecke bemüht sich nun ein Projekt in Kooperation mit ESSL (Unwetterexperten), ALDIS (Blitzregistrierung) und ISBL (einem internationalen Physiker-Forum zum Thema) um bessere Aufklärung," so Keul, der über seine E-Mail-Adresse alexander.keul@sbg.ac.at in der Gewittersaison gern aktuelle Berichte entgegennimmt. Erklärungen gibt er im Internet: inatura.at/Kugelblitz-Ball-Lightning.7670.0.html

Die bisherige Forschung spricht für einen Nebeneffekt von Blitzschlägen. Wie sie sich aber bilden und was die Feuerbälle für Sekunden stabil hält, darüber wird heftig diskutiert. "Wenn vom Schwarzen Loch bis zur Blitz-Halluzination ein Dutzend Erklärungen bemüht wird, zeigt das ein Defizit guter Feldforschung bei zuviel Spekulation," kritisiert Keul.

Kugelblitzberichte können seit 2012 online in die europäische Unwetter-Datenbank essl.org/ESWD/ gestellt werden. Neben Beobachtungen sind besonders Fotos und Videos wissenschaftlich interessant. Die große Verbreitung digitaler Aufnahmegeräte und Webcams läßt Zufallstreffer, wie schon im Montafon (Österreich) oder in Zwönitz (Sachsen), häufiger werden. Keul: "Im Moment analysiere ich mit Kollegen aus USA und Deutschland gerade eine Handy-Videoaufnahme aus Quito, Ecuador. Ein weiterer Bericht kam aus Thailand. Es ist ein weltweites Phänomen." Beim "Gewitterschauen" (vom sicheren Zimmer oder Auto!) kann jeder an der Lösung des Rätsels mitwirken - mit etwas Geduld, versteht sich. ... By tte way: Seit gestern gibt es in Baulinks eine neue Magazin-Seite zum Thema Blitzschutz: "Blitzschutz" als "vorgedachte Suche" oben rechts im Baulinks-Suchfenster eingeben. Ohne Strom nichts los, auch bei den heutigen Bauletter-Beiträgen:
  

Trilux Broschüre „Neues Licht in der Pflege“ 
Die Broschüre „Neues Licht in der Pflege“ des Leuchtenherstellers Trilux setzt sich auf 64 Seiten konzentriert mit der Beleuchtung in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen auseinander. Sie richtet sich an Lichtplaner, Architekten und Betreiber von Gesundheitseinrichtungen.

Neues Notruf-Set von Berker 
Wie schnell ist es passiert: Ein Mensch rutscht im WC oder Badezimmer aus und kann aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen. Sein Rufen verhallt ungehört. In solchen Fällen will das neue Notruf-Set von Berker helfen und sich zum Beispiel in öffentlichen Gebäuden, Senioreneinrichtungen und Behindertenheimen als „Aufpasser“ erweisen.

ComfortPoint Open: neues Gebäude-Management-System von Honeywell 
Honeywell hat mit dem ComfortPoint Open ein neues Gebäude-Management-System zur Steuerung, Regelung und Optimierung des Gebäudebetriebs vorgestellt. Es soll die Anwenderfreundlichkeit durch den Zugriff über das Internet oder mobile Geräte steigern, die Energiekosten senken und dank BACnet-Integration genügend Flexibilität für Wachstum bieten können.

Roombox konzentriert/strukturiert Energieverteilung in Bürogebäuden 
Die neue Schneider Electric Roombox bündelt die drei wesentlichen Bereiche einer Elektroinstallation eines Gebäudes  - Beleuchtung, Sonnenschutz sowie Raumklima - und reduziert dabei den Bedarf an Strom- und Verbindungsleitungen im Vergleich zu herkömmlichen Installationsweisen um 30 bis 60%.

GFR überträgt via QR-Codes die Raumsteuerung auf Smartphones und Co. 
GFR hat mit dem neuen Produkt „Digicontrol comfort2go“ die Möglichkeit geschaffen, Funktionen aus der Gebäude- und Raumautomation mittels QR-Code auf diese mobile Kommunikationsmedien zu übertragen.

App „Intelligente Gebäudesteuerung von Gira“ mit HomeServer-Demo 
„Der Appetit kommt beim Essen“ besagt ein altes Sprichwort. Doch es sind nicht allein die kulinarischen Genüs­se, die sich erst nach dem Kosten erschließen. Auch Technik muss man ausprobieren, testen und erleben, damit sie begeis­tern kann. Gira präsentiert hierfür eine passende App, die Lust auf mehr macht.

Mieter wollte ferngesteuerte Datenablesung verhindern 
Die moderne Technik macht es möglich, mit geringem Aufwand den Was­ser- und Wärmeverbrauch in Wohnungen zu ermitteln. So kann zum Beispiel ein Immo­bilieneigentümer Messgeräte einbauen lassen, die eine Fernablesung per Funk erlau­ben. Doch was geschieht, wenn ein Mieter damit nicht einverstanden ist?

 

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