Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 26.11.2012

Bundesregierung will die Innenentwicklung in Städten und Gemeinden stärken

Die Bundesregierung will die Innenentwicklung in den Städten und Gemeinden stärken. Dazu hat sie einen Gesetzentwurf (17/11468) vorgelegt, der am Donnerstag (29.11.) erstmals im Bundestag beraten wird.

Um die Innenentwicklung zu stärken, werden in dem Gesetzentwurf unter anderem die Steuerungsmöglichkeiten für die Ansiedlung von Vergnügungsstätten präzisiert und die Möglichkeit zur Darstellung zentraler Versorgungsbereiche im Flächennutzungsplan ausdrücklich benannt. In der Baunutzungsverordnung sollen flexiblere Regelungen zur weiteren Stärkung der Innenentwicklung von Städten und Gemeinden eingeführt werden. Kindertagesstätten sollen in reinen Wohngebieten in einer den Bedürfnissen der Bewohner des Gebietes angemessenen Größenordnung künftig allgemein zulässig sein, heißt es in dem Gesetzentwurf. Darüberhinaus soll eine Regelung für gewerbliche Tierhaltungsanlagen aufgenommen und der Begünstigungstatbestand zur Unterstützung des Strukturwandels in der Landwirtschaft maßvoll erweitert werden.

Innenstädte und Ortskerne sind Schlüsselfaktoren für die Stadtentwicklung, heißt es zur Begründung. Sie seien für die Identifikation der Bürger in ihren Städten und Gemeinden unverzichtbar. Umstrukturierungsprozesse könnten jedoch die Funktionsfähigkeit dieser Zentren zunehmend gefährden. Es sei daher ein Ziel der Städtebaupolitik des Bundes, die Innenentwicklung in den Städten und Gemeinden zu stärken. Dabei gehe es zum einem darum, die Neuinanspruchnahme von Flächen auf der „Grünen Wiese“ weitestgehend zu vermeiden. Die Innenentwicklung habe zum anderen eine qualitative Dimension, die darauf ziele, die Urbanität und die Attraktivität von Städten und Gemeinden auch in baukultureller Hinsicht zu wahren und zu stärken ... dem folgt auch der heutige Bauletter:

  

Mit der Hand denken: Zeichnen als Grundlage der Architekturdarstellung 
Nichts geht über eine schöne Handzeichnung: Sie ist der allererste Ausdruck einer Idee für einen architektonischen Entwurf. Aber ein Bauherr will keine flüchtig hingeworfene Skizze, sondern möglichst ein genaues Abbild der Wirklichkeit, die noch gar nicht existiert.

Neu bei DETAIL: „Signaletik - Orientierung im Raum“ 
Allzu häufig werden "Orientierungssysteme" mit "Beschilderung" gleichgesetzt – und meist erst dann darüber nachgedacht, wenn die Hauptplanungsaufgaben bereits erledigt sind. Für den Informationsgrafiker bleibt oft nur noch die Möglichkeit, sich mit den architektonischen Vorgaben auseinanderzusetzen.

Deutscher Naturstein-Preis 2013 ausgelobt 
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Neuer Regiolux-Katalog: „Lichtsysteme – funktional, effektvoll, effizient“ 
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