Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 9.9.2013

Subventionen seit 2011 annähernd stabil

Die staatlichen Subventionen sind seit 2011 fast stabil geblieben und liegen in diesem Jahr bei 21,3 Milliarden Euro. Wie aus dem von der Bundesregierung als Unterrichtung vorgelegten Subventionsbericht (17/14621) hervorgeht, sollen die Subventionen im nächsten Jahr wegen höherer Unterstützungen im Energiebereich wieder ansteigen – und zwar auf bis zu 21,8 Milliarden Euro. Ferner sind nach Angaben der Bundesregierung im vergangenen Jahr 15,9 Milliarden Euro Steuervergünstigungen gewährt worden. In diesem Jahr sollen es 15,7 Milliarden sein und im kommenden Jahr 15,5 Milliarden. Die Finanzhilfen bleiben in diesem Jahr mit 5,6 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr (5,5) fast unverändert, sollen sich aber im kommenden Jahr auf 6,3 Milliarden Euro erhöhen.

Größte Finanzhilfe bleibt der Zuschuss für die deutsche Steinkohle mit 1,111 Milliarden Euro. 2014 soll der Betrag leicht auf 1,172 Milliarden steigen. Fast gleichziehen wird die Förderung von Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung der KfW Förderbank, die in diesem Jahr 759 Millionen Euro ausmacht und 2014 auf 1,117 Milliarden Euro steigen soll. Auch die Förderung von Einzelmaßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien wird von 387 auf 443 Millionen Euro stark steigen. Unverändert 401 Millionen Euro beträgt die Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und Küstenschutz, während die Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur von 408 auf 398 Millionen Euro reduziert werden soll. Neu in der Liste ist mit 350 Millionen Euro für 2014 die Strompreiskompensation für stromintensive Unternehmen.

Größte Steuerermäßigung bleibt 2014 die Umsatzsteuerermäßigung für kulturelle und andere Leistungen mit 3,6 Milliarden Euro. Steuerermäßigungen für Schichtzuschläge reduzieren die Staatseinnahmen um 2,6 Milliarden Euro. Der Spitzenausgleich für Unternehmen, die durch die Stromsteuer erheblich belastet sind, schlägt mit zwei Milliarden Euro zu Buche, und die Energiesteuerbegünstigung für die Stromerzeugung kostet 1,8 Milliarden Euro. Eine weitere große Steuervergünstigung ist die steuerliche Abzugsmöglichkeit für Renovierungsaufwand (1,52 Milliarden), während die Förderung der privaten Altersvorsorge durch Zulagen 1,15 Milliarden Euro kostet. Die Umsatzsteuerermäßigung für Beherbergungsleistungen soll im nächsten Jahr zu Steuerausfällen von 965 Millionen Euro führen. ... Wir bleiben auch zunächst beim Geld:

Zinsen könnten im Herbst weiter steigen
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Seit Monaten macht sich an den globalen Zinsmärkten ein Gefühl des Un­wohlseins breit. Ausgehend von den USA sind die langfristigen Kapi­talmarktzinsen in den wichtigsten Märkten weltweit seit Mai deutlich angestiegen. weiter lesen

Neue Bundesländer holen beim Wohnflächenvergleich auf
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Die Pro-Kopf-Wohnfläche in Deutschland wächst: 2030 soll sie in West­deutschland durchschnittlich 54 m² betragen. Und auch in Ostdeutsch­land geben sich die Menschen laut Erhebungen des Forschungsinstituts empi­rica nicht mehr mit weni­ger Wohnraum zufrieden. Sie holen im Ver­gleich langfristig auf. weiter lesen

FUCON 4.0: „Future Construction“ für die Städte von morgen
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Die Baubranche befindet sich im Umbruch. Die Möglichkeit, Gebäude vom Entwurf bis zur Inbetriebnahme komplett digital zu planen, bietet die Chan­ce, Projekte schneller, günstiger und nachhaltiger abzuwickeln. Die dafür erforderlichen Werkzeuge, Methoden und Rahmenbedingungen erforscht und erprobt das Fraunhofer IAO im Verbundprojekt „Future Construction“. weiter lesen

Jeder dritte Architekt erwartet laut BauInfoConsult Architektenbarometer Umsatzzuwachs
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Die deutschen Architekten sind zuversichtlich, dass sie 2013 einen gu­ten oder soliden Jahresabschluss erreichen werden - das ist das Ergeb­nis einer Befragung von 180 Architekten durch BauInfoConsult Ende des zweiten Quartals 2013. weiter lesen

3. Branchenbericht „Arbeitsmarkt im Bausektor“
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Während die Bauwirtschaft bei den gewerblichen Fachkräften vor er­heb­lichen demografischen Problemen steht, zeichnet sich beim Bauin­ge­nieur­nachwuchs eine Entspannung der Lage ab. weiter lesen

Normen und Spezifikationen sollen schneller bereitgestellt werden
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Das DIN Deutsches Institut für Normung e.V. will durch die wöchent­liche Bereitstellung von Normen und Spezifikation die Geschwindigkeit des Nor­mungsprozes­ses erhöhen. weiter lesen

Aus drei Xylem-Gesellschaften wird eine
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Drei bisher unabhängig voneinander agie­rende Xylem-Gesellschaften in Deutschland haben sich zu einem Unternehmen vereint. Die Firmierung dieses neuen Unternehmens lautet seit kurzem Xylem Water Solutions Deutschland GmbH; Sitz ist Großostheim. weiter lesen

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