Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 19.1.2014

Risiken durch Feinstaub

Jüngste Studien weisen auf vorzeitige Todesfälle und eine erhöhte Morbidität durch Feinstaubemissionen aus Kohlekraftwerken hin. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/276) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Neben einer von Greenpeace geförderten Studie habe auch eine Untersuchung der Health and Environment Alliance entsprechende Hinweise geliefert und „Handlungs­bedarf aufgezeigt“. Berechnungen des Bundesumweltamtes zeigten ebenfalls, dass eine verkürzte Lebensdauer, etwa weger akuter Atemwegserkrankungen oder Lungen­krebs, auf die Feinstaubbelastung der Bevölkerung zurückgeführt werden könne.

Die Bundesregierung verweist darauf, dass die vorgenommenen Analysen zur Ermit­tlung der Sterberisiken zwar auf etablierten, statistischen Verfahren basierten, diese aber dennoch mit hohen Unsicherheiten behaftet seien. Dies müsse bei der Interpretation und Kommunikation der Ergebnisse berücksichtigt werden. Trotzdem hätten die Ergebnisse der Studien unter anderem dazu geführt, dass in der letzten Novelle der Verordnung über Großfeuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungs­motor­an­lagen weitergehende Anforderungen an die Begrenzung der Feinstaubemissionen nach dem Stand der Technik gestellt worden seien. Darüber hinaus argumentiert die Regierung, dass die Energiewende „der wichtigste politische Hebel zur langfristigen Ablösung auch der fossilen Energiegewinnung und damit auch zur Reduktion von Feinstaub und anderer gesundheitsrelevanter Emissionen“ sei.

In ihrer Antwort betont die Bundesregierung, dass sie keine Informationen über systematische Grenzwertüberschreitungen im Hinblick auf einen oder mehrere Luftschadstoffe habe, die durch die Verbrennung von Kohle in Kohlekraftwerken in die Luft gelangten. Die Einrichtung und der Betrieb von Messplätzen und Messein­rich­tun­gen in Kohlekraftwerken sei verordnungsrechtlich geregelt, erklärt sie weiter. Die Betreiber müssten den ordnungsgemäßen Einbau von Mess- und Auswerteeinrich­tun­gen vor Inbetriebnahme der Anlage ebenso nachweisen wie die jährlich wieder­keh­ren­de Kalibrierung und Funktionsüberprüfung der Messeinrichtungen. Die Ergebnisse müssten der zuständigen Behörde vorgelegt werden. Ausfälle, etwa wegen Wartung oder Störung, könnten jedoch nicht gänzlich vermieden werden, räumt die Regierung ein. ... Ohne weiteren Staub aufzuwirbeln, kommen wir zu den schönen Seiten des Lebens:

KfW-Award Bauen und Wohnen 2014: „Renaissance des Reihenhauses“
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„Renaissance des Reihenhauses - Verantwortungsvoll und zukunfts­orien­tiert bauen“ lautet das diesjährige Motto des KfW-Awards Bauen und Woh­nen. Prämiert werden sollen private Bauherren, die in den ver­gangenen 5 Jahren ein Reihenhaus in einer Stadt oder einem Ortszen­trum gebaut oder modernisiert haben. weiter lesen

HÄUSER Award 2015 sucht beste Umbauten, Erweiterungen und Modernisierungen
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Es gibt immer mehr Häuser, die in die Jahre gekommen sind. Diese müs­sen renoviert und den heutigen Anforderungen und Wohnvorstellungen ange­passt werden. Für den HÄUSER Award 2015 werden daher die bes­ten Um­bauten, Erweiterungen, Umnutzungen, Ausbauten und Moderni­sierungen gesucht. weiter lesen

Deutscher Fassadenpreis 2014 ... mit einigen Neuerungen
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Ab Februar 2014 sind die Anmeldeunterlagen für den Deutschen Fassa­den­preis erhältlich. Neben den Preisgeldern (heuer mehr als 22.000 €) ist es die Auszeichnung selbst, die den Preisträgern einen Wettbe­werbs­vorteil verspricht. weiter lesen

Ambitionierte Lichtkunst auf der Luminale 2014
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Mit mehr als hundert Licht-Ereignissen wird die „Biennale der Lichtkul­tur“ wohl so umfangreich sein wie in den Jahren zuvor. Darunter finden sich so spektakuläre Projekte wie die Schattenspiele auf dem Nextower, die sich das Atelier Sounds of Silence ausgedacht hat und die das Po­tenzial haben, zum Wahrzeichen der kommenden Luminale zu werden. weiter lesen

Baustoffmonitor: Vorsichtig positive Erwartungen in der Baustoffindustrie für 2014
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Bereits zum neunten Mal hat die international tätige Managementbera­tung Homburg & Partner gemeinsam mit der Fachzeitschrift „baustoff­markt“ eine Um­frage unter Führungskräften in Marketing und Vertrieb in der deutschen Baustoffindus­trie durchgeführt. weiter lesen

Dissertation: Lohnen sich Bau oder Modernisierung von Gebäuden gemäß Anforderungen von Zertifikaten?
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Mit dem Thema „Nachhaltigkeitsstandards im Immobiliensektor“ und der Frage, ob sich Bau oder Modernisierung von Gebäuden gemäß Anfor­de­rungen von Zertifikaten lohnen, befasste sich Dr. Tobias Dippold in sei­ner Dissertation, welche er unter der Betreuung der Professoren Dr. Nico B. Rottke und Jan Mutl an der EBS Business School abgeschlossen hat. weiter lesen

Migration und Stadt in den „Informationen zur Raumentwicklung“
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Migration und Stadt: Das Spannungsfeld ist nicht neu. Doch öffentliche Debatten der vergangenen Jahre erwecken oft den Eindruck, dass in Sa­chen Migration so etwas wie eine Toleranz- und Vielfaltsgrenze er­reicht sei. Dass Stadtgeschichten immer auch Migrationsgeschichten sind, gerät dabei meistens in Vergessenheit. weiter lesen

ARGE Baurecht: synchronisierte Verträge ersparen Ärger und Geld
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Viele Investoren kennen sich mit den Feinheiten der HOAI nicht aus und schließen deshalb Verträge (mit beispielsweise Architektur und Stati­ker), die nicht aufeinander abgestimmt sind. weiter lesen

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