Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 8.8.2014

Fauststoß schlägt (unhygienischen) Handschlag

Ein schlaffer Händedruck bei der Begrüßung ist zweifelsohne ein Zeichen für fehlende Entschlusskraft und Charakterstärke - oder? Vielleicht ist der Gegenüber aber auch nur besonders hygienebewusst und nimmt mutig in Kauf, als Schwächling zu gelten.
Angesichts alarmierender Zahlen von Erkrankungen durch Krankenhausbakterien werden zunehmend  antimikrobielle Ausstattungen von Türgriffen oder Lichtschaltern sowie die Notwendigkeit häufigen Händewaschens und Desinfizierens - insbesondere im Umgang mit Kranken - thematisiert. Aber kaum jemand macht sich Gedanken darü­ber, wie viele Keime bei der üblichen Begrüßung mit kräftigem Handschlag übertragen werden, und wieviel hygienischer es wäre, auf dieses Ritual zu verzichten.

Der Biochemiker Dr. Dave Whitworth und die Doktorandin Sara Mela von der Abery­stwyth Universität haben verschiedene Begrüßungsarten im Hinblick auf ihre möglichen gesundheitlichen Auswirkungen untersucht und verglichen. Dazu tauchten sie Gum­mi­handschuhe in eine Bakterienbrühe und maßen die übertragene Keimkonzentration nach einem kräftigen Händedruck, dem Abklatschen mit der flachen Hand und ge­gen­seitigen Anstoßen mit der Faust:
  • Die meisten Kolibakterien wurden beim klassischen Händedruck weitergereicht, wobei es bei leichtem Druck weniger waren als bei kräftigem.
  • Beim Abklatschen waren es schon nur halb so viele.
  • Und beim Fauststoß sank die Menge auf ein Zehntel.
Die Unterschiede resultierten nicht nur aus der Größe der Kontaktfläche, über die die Keime  weitergegeben werden konnten, sondern auch aus der Dauer des Kontakts, der eben bei einem festen Händedruck am längsten ist.

Wenn sich also gesellschaftlich durchsetzen ließe, dass per Fauststoß - oder noch besser ganz berührungslos z.B. per Kopfnicken oder angedeuteter Verbeugung - be­grüßt würde, wäre das - neben anderen Hygienemaßnahmen - ein wichtiger Beitrag zur Verringerung der Ansteckungsgefahr bei sozialen Kontakten.

Die Studie von von Sara Mela, BSc und David E. Whitworth wurde in der Au­gust-Aus­gabe des American Journal of Infection Control veröffentlicht: Band 42, Heft 8 (Au­gust 2014). Wir finden, dass der Baubereich prädestiniert wäre, den Fauststoß salon­fähig zu machen. Sicherheit ist hier immer ein Thema:

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