Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 27.8.2014

Einkäufer verdienen in der Baubranche durchschnittlich 58.553 Euro

Kloepfel Recruiting und die Einkaufsberatung Kloepfel Consulting haben vom 1.-12. Juni eine Erhebung zu Gehältern im Einkauf durchgeführt. Teilgenommen haben laut Mel­dung 794 Personen aus Deutschland, davon über die Hälfte Einkäufer, 40% Ein­kaufs­leiter und 3% COOs. 4% der Einkäufer und 4% der Einkaufsleiter, die in der Studie befragt wurden, kamen aus der Baubranche.
  • Die befragten Einkäufer verdienen branchenübergreifend im Schnitt 60.663 Euro.
  • Die teilgenommenen Einkaufsleiter hingegen durchschnittlich 85.788 Euro.

Gehaltsunterschiede zwischen den Branchen

Die befragten Einkäufer der Studie kamen zu jeweils 18% aus dem Maschinen- und An­lagenbau sowie der Automotive-Branche, aus dem Handel hingegen rund jeder zehn­te. Die höchsten Gehälter finden sich im Automotive mit durchschnittlich 65.306 Euro (6.753 Euro mehr als ihre Pendants im Baubbereich), dahinter steht Health Care mit 64.300 Euro und der Sonderfahrzeugbau mit 63.750 Euro. Zum Vergleich: Das niedrigste Durchschnittsgehalt lag mit 52.706 Euro bei Dienstleistungsunternehmen und damit 12.600 Euro weniger als beim Automotive.

Bei den Einkaufsleitern ist die Branchenkonzentration ähnlich gelagert. So verdienen beispielsweise die befragten Einkaufsleiter in Pharmaunternehmen im Schnitt 112.375 Euro im Jahr, während Einkaufsleiter in der Baubranche mit durchschnittlich 86.292 Euro entlohnt werden - Differenz: 26.083 Euro.

Befragte Einkäuferinnen verdienen erheblich weniger als Männer

Von den befragten Einkäufern waren weniger als ein Fünftel weiblich. Auch die Ge­halts­un­terschiede waren von Interesse. So verdienen die befragten Einkäuferinnen im Schnitt 15% weniger als ihre männlichen Kollegen, auf das durchschnittliche Jahres­ge­halt gerechnet sind das 9.268 Euro Unterschied.

Bei den teilnehmenden Einkaufsleitern sind die Unterschiede sogar noch auffälliger. Nur jeder zehnte Posten ist hier mit einer Frau besetzt. Und männliche Einkaufsleiter be­kom­men 16% mehr Gehalt als Einkaufsleiterinnen.  Das durchschnittliche Jahresgehalt von den befragten Frauen beträgt somit 14.052 Euro weniger.

Große Unterschiede zwischen Gehältern nach Ausbildungsgrad

Gut zwei Drittel der befragten Einkäufer haben mindestens ein Studium absolviert, die restlichen 32% ausschließlich eine Ausbi­ldung. Die Durchschnittsgehälter nach Aus­bildungsgrad waren unerwartet verteilt: Im Schnitt verdienen die Einkäufer, die nur ein Studium absolviert haben, 6.428 Euro mehr als diejenigen, die zusätzlich eine Ausbildung abgeschlossen haben.

Auch bei den Einkaufsleitern der Studie sieht es ähnlich aus, bei ihnen haben jeweils 31% eine Ausbildung oder ein Studium durchlaufen, 38% sogar beides. Hier beträgt der Gehaltsunterschied zwischen Personen, die Ausbildung und Studium durchlaufen haben und reinen Universitätsabsolventen im Schnitt 3.579 Euro.

Die mögliche Erklärung dafür lautet, dass Akademiker oft früher ins Berufsleben ein­steigen, und durch ihre Erfahrung schneller die Gehaltsleiter hochsteigen.

Bezahlung nach Leistung – Lohnt sich das?

Von den teilnehmenden Einkäufern wird knapp ein Drittel nach ihrer erbrachten Leis­tung bezahlt. Ihr Gehalt beträgt im Schnitt 69.743 Euro und damit verdienen sie durchschnittlich 12.555 Euro mehr als diejenigen, die nur ein Festgehalt beziehen.

Bei den Einkaufsleitern ist es mit 45% ein etwas größerer Anteil, der leistungsbasiert vergütet wird. Doch mit durchschnittlich 32.685 Euro mehr Verdienst im Jahr, ist die Kluft zwischen den leistungsabhängigen und leistungsunabhängigen Gehältern bei Einkaufsleitern deutlich höher als bei Einkäufern der Studie.

Den Gehaltsreport können Interessierte übrigens unter kloepfel-consulting.com/gehaltsreport-2014/ ohne Anmeldung herunterladen (direkter PDF-Download). Licht und Schatten gibt es heute auch bei den Baulinks-Beiträgen:

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