Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 19.10.2014

Unbehandelte Schwerhörigkeit lässt Gehirn schneller schrumpfen

In Anknüpfung an das gestrige Editorial „Lärm ist nichts für Kinderohren“ soll heite auf eine aktuelle Studie von der Johns-Hopkins-University hingewiesen werden, laut der mit zunehmendem Alter sich die Gehirnmasse verringert - und das bei Menschen mit unbehandelter Schwerhörigkeit im Eiltempo: Im Durchschnitt verloren die Teilnehmer der Studie 1,2 cm³ Hirnmasse mehr pro Jahr.

Professor Frank Lin und seine Kollegen vom „Johns Hopkins Medicine“ (Baltimore, USA) analysierten die Daten aus der „Baltimore Longitudinal Study of Aging“ - einer Studie über das Altern (126 Teilnehmer zwischen 56 und 86 Jahren). Dabei verglichen sie Veränderungen im Gehirn von Erwachsenen mit normalem Gehör und Erwachsenen mit Schwerhörigkeit.

Bei der Analyse der Werte aus der Magnetresonanz-Tomographie (MRT) entdeckten die Wissenschaftler, dass Studien-Teilnehmer, deren Gehör bereits herabgesetzt war, eine sich schneller entwickelnde Hirnatrophie („Gehirnschwund“) aufwiesen, als Teil­nehmer mit normalem Gehör: Generell verloren die Probanden mit Schwerhörigkeit mehr als einen zusätzlichen Kubikzentimeter Hirngewebe pro Jahr. Dabei waren die Regionen, die für die Verarbeitung von Klang und Sprache verantwortlich sind, besonders be­trof­fen. "Wenn Schwerhörigkeit ein Grund für die strukturellen Veränderungen im Gehirn ist, dann sollte der Hörverlust behandelt werden, bevor diese Veränderungen auf­tre­ten", sagt Forscher Lin.

„Die Studienergebnisse bestätigen unsere Erfahrungen aus über 40.000 Kundenge­sprä­chen“, meint Paul Crusius, Geschäftsführer von audibene - laut eigenen Angaben Europas größtes Beratungsportal zum Thema Hörverlust (8.000 Anfragen täglich). „Mehr als 60 Prozent unserer Kunden klagen über eine verminderte geistige Leis­tungs­fähigkeit und eine Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität.“ Im Durchschnitt dauere es etwa sieben Jahre, bis sich ein Schwerhöriger zum Kauf eines Hörgerätes entschließt. Crusius: „Ein Hörproblem zu ignorieren, löst keine Probleme. Im Gegenteil: Unser kostenloser Online-Hörtest dauert drei Minuten - ein verkümmertes Gehirn bleibt ein Leben lang.“

Lin und sein Forscher-Team aus den USA planen jetzt weitere Untersuchungen, um zu prüfen, ob eine rechtzeitige Behandlung von Schwerhörigkeit damit verbundene Gesundheitsprobleme (erhöhtes Risiko für Demenz, Stürze, Krankenhausaufenthalte, Depressionen) verzögern kann - zumal Zuhören-können ein wichtiges Element der Weiterbildung ist:

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