Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 3.12.2014

Was Stromtarifrechner wirklich taugen...

Die Stromkosten ärgern viele Verbraucher, daran werden auch die angekündigten Preis­senkungen einiger Grundversorger nichts ändern. Mit Hilfe von Vergleichsseiten im Internet können Wechselwillige weit günstigere Tarife finden. Doch nicht alle Tarif­rechner liefern gute Ergebnisse. Und selbst die besseren Rechner machen es schwer, verbraucherfreundliche, gute Tarife zu finden ... zu diesem Ergebnis kommt das ge­mein­nützige Online-Verbrauchermagazin Finanztip, welches die Qualität der wich­tigs­ten Vergleichsportale untersucht hat und dabei zumindest zwei gute Angebote fand. (Recht interessant, wie sich Finanztip finanziert.)

Bei mehr als 1.000 Stromversorgern und mehr als 10.000 Stromtarifen haben es Ver­braucher schwer, die Qualität der Angebote zu überblicken und den für ihre Be­dürf­nisse günstigsten Tarif zu finden. Zwar gibt es im Internet diverse Vergleichsportale, doch die speziellen Rechner durchsuchen meist nicht alle Tarife, haben unter­schied­liche Einstellmöglichkeiten und kommen somit zu unterschiedlich guten Ergebnissen.
... lasse sich der Rechner so einstellen, dass unfaire Bedingungen für den Verbraucher weitestgehend ausgeschlossen seien. Im direkten Vergleich liefere Verivox außerdem etwas bessere Ergebnisse als Check24. Der Test zeigt allerdings auch, dass Ver­brau­cher selbst bei diesen beiden Portalen unbedingt die Vor­ein­stel­lungen ändern sollten, um nicht in die Falle von unseriösen Anbietern zu geraten.

Sechs der acht untersuchten Vergleichsportale lassen sich nicht so einstellen, dass zweifelhafte Stromanbieter aus der Tarifliste entfernt werden können. Der Test be­rücksichtigte 14 Postleitzahl-Regionen in ganz Deutschland und zwei Verbrauchs­men­gen. Sieger Verivox fand in 20 Fällen ein genauso günstiges Angebot wie Check24 und darüber hinaus in den acht übrigen Fällen sogar noch ein besseres. Der Preis­un­ter­schied bei den abweichenden Ergebnissen war mit durchschnittlich 8 Euro für einen Single-Haushalt beziehungsweise 29 Euro für eine vierköpfige Familie im Jahr allerdings nicht so groß.

Wie zweifelhafte Anbieter entfernt werden

„Die guten Ergebnisse liefern die Testsieger nur dann, wenn die Nutzer die Vor­ein­stel­lungen der Portale ändern", erklärt Finanztip-Energieexperte Daniel Pöhler. So sei es für Nutzer, die nicht jedes Jahr den Anbieter wechseln wollen, wichtig, den Neu­kun­den­bonus nicht einzurechnen. Denn sonst könnten Angebote in der Ergebnisliste auftauchen, die nur im ersten Jahr günstig sind, in den Folgejahren dagegen teuer werden können. Auch sollte die sogenannte Anschlusslaufzeit auf einen Monat beschränkt werden, um nach Ablauf der Preisgarantie den Anbieter gegebenenfalls schnell und unkompliziert wechseln zu können.

Außerdem sollten die Rechner so eingestellt sein, dass auch Tarife auftauchen, die nicht direkt über das jeweilige Portal abgeschlossen werden können. Verbrau­cher schalten daher am besten folgende Optionen aus:
  • Tarif mit Weiterempfehlung,
  • Tarife gemäß Richtlinien,
  • direkte Wechselmöglichkeit.
Mit den richtigen Einstellungen lohnt sich der Wechsel des Stromtarifs mit Hilfe der Portale der Testsieger: Bei einem Verbrauch von 5.000 Kilowattstunden sind zum Bei­spiel in Hamburg jährlich rund 260 Euro Ersparnis im Vergleich zum Grundtarif mög­lich - siehe auch vollständiger Test. ... Passend dazu geht es heute in den Baulinks-Beiträge um Energieeffizienz und Klimaschutz auf höchster politischer Ebene - und hier in Neustadt:

Bundeskabinett konkretisiert Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE)
http://www.baulinks.de/webplugin/2014/2024.php4
Das Bundeskabinett hat mit dem ersten Fortschrittsbericht zur Energie­wende, dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) und dem Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 weitreichende energiepolitische Beschlüsse gefasst. weiter lesen

Stimmen zum Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz nach dem Kabinettbeschluss
http://www.baulinks.de/webplugin/2014/2025.php4
Der Nationale Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) setzt auf einen Mix aus Beraten und Informieren, Fördern und Fordern - da können die Kommentare der Branche nicht ausbleiben. weiter lesen

500 Energieeffizienz Netzwerke bis 2020 sollen „Kultur der Energieeffizienz“ etablieren
http://www.baulinks.de/webplugin/2014/2023.php4
Das BMWi und das BMUB haben gemeinsam mit Verbänden und Organi­sa­tionen der Wirtschaft eine Vereinbarung zur flächendeckenden Einführung von Energieeffizienz Netzwerken unterzeichnet. weiter lesen

Warum ist der Aktionsplan Klimaschutz 2020 möglicherweise löchrig wie ein Schweizer Käse in der Sackgasse?
http://www.baulinks.de/webplugin/2014/2026.php4
Für den BUND ist der „Aktionsplan Klimaschutz 2020“ ein „Schweizer Käse voller Löcher, Lücken und Leerstellen“. Der Wirtschaftsrat der CDU denkt, dass sich die Bundesregierung in die Sackgasse manövriert hat. weiter lesen

„Die Hauswende“: Neustadt an der Weinstraße als Top-Sanierer-Region in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet
http://www.baulinks.de/webplugin/2014/2022.php4
Neustadt an der Weinstraße hat den Top-Sanierer-Preis der bundesweiten Kampagne „Die Hauswende“ erhalten. Denn im Vergleich aller Städte und Landkreise in Rheinland-Pfalz wohnen dort aktuell die aktivsten energeti­schen Modernisierer. weiter lesen

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