Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 16.2.2015

Lärmschutz bei Sportanlagen

Die Sportanlagenlärmschutzverordnung (SALVO) muss reformiert werden. Diese For­de­rung erhoben der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und der Deutsche Fuß­ball­bund (DFB) im Januar vor dem Sportausschuss. Vertreter beider Organisationen mach­ten vor den Abgeordneten deutlich, dass der Zielkonflikt zwischen Sportaktivitäten einerseits und dem Ruhebedürfnis anderseits immer öfter zu Einschränkungen oder Untersagungen von Sportplatzaktivitäten führe.

„Altanlagenbonus“ kippt bei Modernisierungen - noch?

Um 20 Uhr gehe auf vielen Sportplätzen inzwischen das Licht aus, sagte DFB-Ver­tre­ter Willi Hink. Ebenso wie die wochenendlichen Ruhezeiten zwischen 13 und 15 Uhr sorgten diese Nutzungseinschränkungen dafür, dass Fußballvereine Aufnahmestopps verhängen müssten und Kommunen immer häufiger darüber diskutieren würden, ob sich Investitionen in Sportanlagen überhaupt noch lohnen würden, beklagte er. Dies habe auch damit zu tun, dass beispielsweise Modernisierungen einer schon vor­han­de­nen Sportanlage dazu führten, dass diese Sportanlage aus dem als Standortschutz gedachten „Altanlagenbonus“ herausfallen würden und nach dem Baurecht mit erhöh­ten Lärmschutzvorschriften bewertet würden. Andreas Klages vom DOSB verwies zudem darauf, dass Kommunen ihre Sportanlagen immer öfter an die städtische Peripherie verlagern würden, was ein wohnortnahes Sporttreiben erschwere. Es stelle sich daher nicht die Frage ob, sondern nur wie die SALVO reformiert werden könne.

Handlungsbedarf gibt es auch aus Sicht des Deutschen Städtetages. Es sei eine ansteigende Zahl an Konflikten zwischen Lärmschutz und Sport zu verzeichnen, sagte Städtetag-Vertreter Klaus Hebborn, der für einen fairen Interessenausgleich zwischen der Nutzung von Sportanlagen und dem Ruhebedürfnis der Anwohner eintrat. Ein solcher Ausgleich schließe eine unbeschränkte Nutzung von Sportanlagen ebenso aus, wie deren Verdrängung an die Peripherie der Städte, machte Hebborn deutlich.

Kinderlärm nicht auf dem Sportplatz?

Ebenso wie die Vertreter des organisierten Sports sprach er sich für die Sicherung des Altanlagenbonus aus sowie für einen Wegfall der Ruhezeiten an Sonn- und Feiertagen. Zudem sollten die Lärmimmissionswerte maßvoll angehoben werden. Absolut nicht vermittelbar sei - da waren sich die Vertreter der Kommunen und des Sports ebenfalls einig - dass Kinderlärm unterschiedlich behandelt werde. So dürften Kinder auf einem Bolzplatz entsprechend der 2011 gesetzlich festgeschriebene „Kinderlärm-Privi­le­gie­rung“ Lärm verursachen. Auf einem danebengelegenen Sportplatz im Ver­eins­training könnten dieselben Kinder dies nur im Rahmen behördlicher Einschränkungen und unter der Gefahr einer Nutzungseinschränkung für alle Vereinsmitglieder tun.

Im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sei man sich der Problematik bewusst, machte der Parlamentarische Staatssekretär Flo­rian Pronold (SPD) deutlich. Es gelte einen Kompromiss zwischen den unter­schied­lichen Interessen zu finden, sagte er. Eine Länderöffnungsklausel, wie von Hamburg vor­ge­schlagen, sei dabei nicht der richtige Weg, so Pronold, der in dieser Ein­schät­zung mit Städtetag-Vertreter Klaus Hebborn übereinstimmte. Der Staatssekretär sprach sich für die Stärkung des Altanlagenbonus aus. Auch die Übernahme der Regelungen zum Kinderlärm in die SALVO und eine Überprüfung der Regelung zu den Nutzungszeiten erscheine richtig, so Pronold, der jedoch darauf hinwies, dass der Diskussionsprozess zu der Frage noch nicht abgeschlossen sei. Der SPD-Politiker bremste zugleich übertriebene Erwartungen. Egal wie die Änderungen aussehen würden: streitunanfällig seien sie nicht. „Wir brauchen einen gesellschaftlichen Konsens“, forderte der Staatssekretär. ... Lärmschutz - allerdings im Innenausbau - steht heute auch bei uns auf der Agenda, und einen Konsens - allerdings auf Verbandsebene - können wir bereits vermelden:

Verbände gründen Initiative „Normen im Trockenbau/Ausbau“
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Eine anerkannte, weit verbreitete Bauweise wie der moderne Innen­aus­bau mit Trockenleichtbausystemen benötigt zeitgemäße DIN-Standards. Darum wurde die verbändeübergreifenden Brancheninitiative „Normen im Trocken­bau/Ausbau“ gegründet. weiter lesen

Wohngesundheit: Protektor, Rockwool, URSA und Fermacell machen gemeinsame Sache
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Protektor, Rockwool, URSA und Fermacell wollen zukünftig gemeinsam ent­wickelte, wohngesunde Trockenbau-Lösungen anbieten. Ihre Kon­struk­tions­vorschläge erfüllen aktuelle Schall- und Brandschutzvorgaben und sind hinsichtlich Emissionen geprüft. weiter lesen

Blähglas-Leichtbauplatte „VeroBoard Rapid“: vielfältig einsetzbar und ökologisch
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Gips ist nicht alternativlos, wenn es um Trockenbau geht: Verotec, ein Mitglied der Sto Gruppe, hat Anfang des Jahres mit „VeroBoard Rapid“ eine Bauplatte aus leichtem Blähglas vorgestellt. Sie ist innen wie außen und auch in Feuchträumen einsetzbar. weiter lesen

Holzzementplatte Duripanel für Innen- und Außenanwendungen neu von Siniat
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Stabil, feuerfest, schalldämmend und feuchteresistent - so fasst Siniat die Eigenschaften der neuen Holzzementplatte Duripanel zusammen und em­pfiehlt sie für alle Bereiche des konstruktiven Holz- und Innen­aus­baus. weiter lesen

Rigips Aquaroc: Neue wasserresistente zementgebundene Bauplatte für Nassräume
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Mit der zementgebundenen Aquaroc hat Rigips eine zementgebundene wasserresistente Bauplatte vorgestellt, die in hoch beanspruchten Nass­räumen verwendet werden kann. Die Bauplatte ist für die Beklei­dung sowohl von Wänden als auch von Decken geeignet. weiter lesen

Schallschutzplatte „Die Blaue“ von Rigips nun auch in einer imprägnierten Version
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Wenn es um Schallschutz im Innen­ausbau geht, haben viele Planer und Verarbeiter „Die Blaue“ von Rigps auf dem Zettel. Um die Gipsplatte auch in mäßig feuchtebeanspruchten Bereichen, wie zum Beispiel in Hotel­bädern, einsetzen zu können, ist sie ab sofort als „Die Blaue RFI“ auch in einer imprägnierten Version erhältlich. weiter lesen

Neues Baukasten-System „Schnelle Wand“ von Fermacell
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Mit dem neuen Baukasten-System „Schnelle Wand“ von Fermacell sollen Heimwerker robuste und stabile Trennwände im Handumdrehen selbst er­richten können. Basis sind handliche Module aus Fermacell Gipsfaser-Plat­ten mit Holzfaserdämmung. weiter lesen

Fermacell Gipsfaser-Platten bestätigt für Wasserdampf-Adsorptionsklasse WS II
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Das Fraunhofer WKI hat für Fermacell Gipsfaser-Platten die Wasser­dampf-Adsorptionsklasse WS II bestätigt. Das macht die Platten hin­sichtlich ihrer feuchteausgleichenden Fähigkeiten vergleichbar mit Lehmputzen. weiter lesen

Urbanität trifft Tradition: Neue Wandverblender aus Naturstuckgips von Staff Décor
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Staff Décor hat zwei neue Wandverblender-Kollektionen aus echtem Stuck vorgestellt. „New York“ und „Miami“ stehen dabei stellvertretend für die Adaption urbaner wie auch traditioneller Bedürfnisse. weiter lesen

Fliesen als Streitobjekte
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Generell gelten Wand- und Bodenfliesen als eher robust. Doch auch bei Fliesen kommt es immer wieder zu Schäden. Sei es, dass die Ober­flä­chen gleich nach dem Verlegen bei näherem Hinsehen feine Kratzspuren auf­wei­sen, oder ein Mieter gegen den Willen des Eigentümers diverse Fliesen angebohrt hat. weiter lesen

Wandfliesen aus Steingut: Imago neu von Agrob Buchtal
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Agrob Buchtal nutzte die Münchner Messe wieder als Forum zur Prä­sen­ta­tion aktueller Neuheiten. Ein Beispiel dafür ist die Steingut-Wandfliese Imago. Oberflächen bzw. Strukturen von Austern und Muscheln dienten dem Vernehmen nach als Vorlage. weiter lesen

Rathscheck erweitert sein Angebot um edle Spaltgesteine für Innen und Außen
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Als einer der führenden Produzenten von Dach- und Fassa­denschiefer erweitert Rathscheck sein Portfolio um hochwertige Spaltgesteine für den exklusiven Innenausbau. Die wetterfesten Quarzite und Phyllite eignen sich zudem auch für alle denkbaren Natursteineinsätze im Außenbereich. weiter lesen

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