Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 6.10.2015

Digitalisierung der Human Resource-Welt

61% der Arbeitnehmer in Deutschland erwarten von einem modernen Arbeitgeber digitale Werkzeuge wie Online-Tools oder Smartphone-Apps anstelle von Urlaubs­an­trä­gen, Reisekostenabrechnungen und Seminar-Anmeldungen in Papierform. Etwa zwei Drittel der Befragten arbeiten jedoch in einem Unternehmen, das in der Personalarbeit weiterhin fast ausschließlich auf klassische Formulare setzt. Das sind jedenfalls die Ergebnisse einer Befragung der Unternehmensberatung ROC Deutschland unter 1.000 Arbeitnehmern.

„Unsere Befragung zeigt außerdem, dass 56 Prozent der Arbeitnehmer zumindest gelegentlich auch im Homeoffice arbeiten möchten. Das ist ein Vorgeschmack auf die digitale Zukunft“, sagt Oliver Back, Geschäftsführer von ROC Deutschland. „In der Arbeitswelt von morgen wird der klassische Büroarbeitsplatz mit Anwesenheitspflicht an Bedeutung verlieren. Immer mehr Mitarbeiter werden flexibel von zu Hause aus arbeiten.“

Doch nicht nur für den Mitarbeiter am häuslichen Schreibtisch ist es praktisch, seinen nächsten Urlaub online zu beantragen, sich via Internet bei einer Weiterbildungs­maß­nah­me seines Arbeitgebers anzumelden oder ein neues Wissensgebiet per Applikation zu lernen. Auch der Beschäftigte vor Ort in der Firma will von derlei Hilfsmitteln, die er jederzeit wie in einem Selbstbedienungsgeschäft nutzen kann, profitieren können.

Doch hier herrscht noch erheblicher Nachholbedarf bei den Unternehmen. Das gilt vor allem für das Buchen beziehungsweise Stornieren von Weiterbildungsmaßnahmen, für Online-Schulungen oder Lern-Applikationen sowie das Ändern von Mitarbeiterdaten, etwa nach einem Umzug. So gibt gerade einmal jeder dritte Befragte an, sein Unter­neh­men arbeite bereits mit derartigen digitalen Werkzeugen. Überdies können nur 37% der Arbeitnehmer via Internet eine Dienstreise beantragen oder ihre Reisekosten abrechnen. Weitere 39% gaben an, ihre Firma setze digitale Werkzeuge beim Erstellen von Dienstplänen ein. Ähnlich mager ist der Spitzenwert: Lediglich 45% der Befragten können ihren Urlaub digital beantragen. Überdies fällt auf, dass rund jeder zehnte Beschäftigte nicht weiß, welche digitalen Hilfsmittel ihm seine Firma in der Perso­nal­arbeit anbietet.

„Die Human Resource-Abteilung hat die Aufgabe, ein Unternehmen mit sämtlichen Führungskräften und Mitarbeitern fit für die digitale Zukunft zu machen. Deshalb sollte sie mit gutem Beispiel vorangehen und mit Online-Werkzeugen sowie Apps arbeiten. Dazu gehört selbstverständlich auch, die Arbeitnehmer über diese Möglichkeiten zu informieren“, resümiert ROC-Geschäftsführer Back. „Digitale Hilfsmittel in der Perso­nal­arbeit sind ein kleiner, aber wichtiger Schritt in Richtung einer neuen Unter­neh­mens­kultur. Deutsche Unternehmen setzen sie bislang viel zu selten ein.“ ... unser Einstieg in die paar Baulinks-Beiträge heute:

Siemens auf den Spuren von „Arbeiten 4.0“
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/1627.php4
Siemens hat auf der „Zukunft Personal“ Anwendungen vorgestellt, die ein vernetztes Arbeiten über zeitliche und räumliche Grenzen hinweg unter­stützen. Dazu zählen die webbasierte Lösungssuite für Zeit­wirt­schaft und Workforce-Management „MyTMA Zeit“ sowie das Soft­ware­system Siport für Zutrittskontrolle und Zeiterfassung. weiter lesen

Liz 3.0: Riedls Aufzugstür mit 2-, 3- und 4-flügeligen Türblättern aus Glas
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/1628.php4
Zur Interlift 2015 will Riedl die dritte Generation seiner schlanken Schie­be­tür vorstellen: So sollen die besonders platzsparenden Türflügel noch­mals steifer und stabiler sein. Außerdem gibt es 2-, 3- und 4-flü­ge­lige Varianten mit Türblättern aus Glas. weiter lesen

If „Hochwasser“ Then [Alarm] While {wibutler > Jung Pumpen}
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/1626.php4
Gerade sicherheitsrelevante Ereignisse wie Brand oder Hochwasser eignen sich besonders gut, um smarte Technologien aus der Spiele-, Hobby- oder Early-Adopter-Ecke zu holen - ein Beispiel: der neue Funksensor von Pen­tair Jung Pumpen. weiter lesen

Panasonic und Allianz kooperieren in Sachen Smart Home und Assistance Service
http://www.baulinks.de/webplugin/2015/1625.php4
Panasonic und Allianz Worldwide Partners wollen künftig im Smart Home- und Assistance-Bereich zusammenarbeiten, um ihren Kunden integrierte Lösungen zum Schutz vor Einbrüchen, Glas- und Fenster­bruch sowie bei Wasserschäden anbieten zu können. weiter lesen

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