Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 11.4.2016

Schadensbilanz Tschernobyl

Die Bundesrepublik wird voraussichtlich weitere 19 Mio. Euro für Sicherheitsmaß­nah­men im havarierten ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl zahlen. Dazu zählt die Fertigstellung eines umwelttechnisch sicheren Einschlusses für den 1986 explodierten Reaktor 4. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung (18/7996) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor.

In der Vergangenheit habe Deutschland bereits 97 Mio. Euro in den „Chernobyl Shelter Fund“ eingezahlt, um die Finanzierung eines sicheren Einschlusses zu unterstützen. Zum Bau des neuen Brennelemente-Trockenlagers ISF-2 sowie der Anlage zur Behand­lung flüssiger radioaktiver Abfälle LRTP habe die Bundesrepublik mit 26 Mio. Euro beigetragen.


Bild von Kalzip aus dem Beitrag „Jahrestage: Neue Edelstahl-Schutzhülle für den Tschernobyl-Reaktor“ vom 26.4.2015

Die Gesamtschadenssumme der Reaktorkatastrophe für Deutschland, nach der die Grünen gefragt hatten, lässt sich laut Bundesregierung nicht exakt beziffern. Jedoch führt sie an, dass zwischen 1986 und 1995 rund 202 Mio. Euro als Ausgleichs- und Entschädigungszahlungen für vernichtete Lebensmittel - insbesondere Milch und Ge­mü­se - geflossen seien. Zusätzlich führt sie für den Zeitraum 1996 bis 2005 eine Entschädigungssumme für kontaminiertes Wild in Höhe von 4,7 Mio. an. Für zukünftige Aus­gleichszahlungen in diesem Bereich seien 330.000 Euro im Bundeshaushalt veranschlagt.

Rund 6,6 Mio. Euro habe zudem das Programm "Strahlenmessung Tschernobyl" ge­kos­tet, das 1991 bis 1993 durchgeführt worden sei. Das Integrierte Mess- und In­for­ma­tionssystem im Bereich Strahlenschutz sei in der Folge des Reaktorunfalls aufgebaut worden. Ausgaben für Projekte der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit, die im Zusammenhang mit der Reaktorkatastrophe stehen, weist die Regierung mit rund 44,9 Mio. Euro aus. Sie unterstreicht jedoch, dass diese nur eingeschränkt in einer Schadensbilanz berücksichtigt werden könnten, da sie der Verbesserung der nuklearen Sicherheit  weltweit dienten. Ebenso verhalte es sich mit den Kosten für weitere wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit, die mit insgesamt etwa fünf Millionen Euro angegeben werden.

Baulinks-Beiträge vom 11.4.2016

Tremco Illbrucks Vorwandmontage-System wächst und erhält eine Absturzsicherung
http://www.baulinks.de/webplugin/2016/0434.php4
Das kleberbasierte Vorwandmontage-System von Tremco Illbruck gibt es inzwischen in drei Varianten. Ganz neu ist die FX760 Absturzsi­che­rungs-Lasche, die die Sonderanforderungen gegen Absturz gemäß ETB-Richtlinie und DIN 18008-4 (ehem. TRAV) erfüllt. weiter lesen

Vorbauzarge von Gretsch-Unitas mit Passivhauszulassung
http://www.baulinks.de/webplugin/2016/0433.php4
Je ausgeprägter die Dämmschicht eines WDVS ausfällt, desto mehr wan­dert die Einbauebene von Fenstern nach außen in den Bereich des Dämmmaterials - was ein Vorwandmontagesystem erforderlich macht, um die Last des Fensters über das Mauerwerk abtragen zu können. Von Gretsch-Unitas gibt es dazu eine neue Vorbauzarge. weiter lesen

ift-Dokumentationsband „Erfolg mit Sicherheit + Qualität!“ gedruckt und online
http://www.baulinks.de/webplugin/2016/0432.php4
Bei der ift-Sonderschau auf der Nürnberger Messe stand das Thema „Erfolg mit Sicherheit + Qualität!“ im Mittelpunkt. Der 40-seitige Doku­menta­tions­band der Sonderschau ist im ift-Onlineshop erhältlich und enthält viele Details zum Thema Sicherheit und Qualität. weiter lesen

Cero III Schiebefenster: bis zu 15 m² Glas, passivhaustauglich und RC 3 zertifiziert
http://www.baulinks.de/webplugin/2016/0431.php4
Pur, minimalistisch und mit einem ausgeklügelten Systemdesign er­mög­licht Solarlux seit 2014 mit Cero großflächige Fassadenverglasungen, die sich bemerkenswert leicht öffnen lassen. Inzwischen gibt es das „unsichtbare Fenster“ in drei Ausführungen, die in puncto Wärme­däm­mung, Sicherheit und Bautiefe variieren. weiter lesen

Von Schwellenverglasung bis Motorisierung: Pimpen von Hebe-Schiebe-Türen à la Hautau
http://www.baulinks.de/webplugin/2016/0430.php4
Ein modernes Hebe-Schiebe-Element führt nicht nur auf großzügige Art und Weise Innen- und Außenraum zusammen; es sorgt auch für viel Tageslicht im Haus und weitet den Blick in die Welt. Vor diesem Hinter­grund kom­plet­tiert Hautau mit zusätzlichen Ausstattungskomponenten seine Hebe-Schie­be-Beschlagserie Atrium HS. weiter lesen

Parallel-Schiebe-(Kipp-)System neu von Siegenia für Holz-, Holz-Alu- und Kunststoff-Profile
http://www.baulinks.de/webplugin/2016/0429.php4
Siegenia hat in Nürnberg ein neues Parallel-Schiebe-Kipp- bzw. Parallel-Schie­be-System angekündigt. Im Fokus seiner Entwicklung sollen ein opti­mierter Bedienkomfort und die einfache Flügelmontage ge­standen haben. Der neue PS/PSK Comfort ist für Holz-, Holz-Aluminium- und Kunststoff-Profile ausgelegt weiter lesen

Patio Inowa: Rotos neues Schiebesystem verzichtet aufs Anheben des Öffnungsflügels
http://www.baulinks.de/webplugin/2016/0428.php4
Schiebefenster und -türen gewinnen weltweit Marktanteile - nachvoll­zieh­bar, denn sie sorgen für viel Tageslicht, schaffen großzügige Über­gänge, und ihre Öffnungsflügel stehen nicht im Weg. In diesem Sinne hat Roto mit Patio Inowa einen „smarten Beschlag für hochdichte Schie­besysteme“ vorgestellt. weiter lesen

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