Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 21.7.2016

Mies van der Rohes weltweit einzigen Industriebau

Tradition leben, Zukunft gestalten: Das deutsche Headquarter von Interface, dem weltweit agierenden Hersteller von textilem modularem Bodenbelag, zieht im Sep­tem­ber 2016 in den Krefelder Mies van der Rohe Business Park (siehe google-Maps und Bing-Maps). Die historischen Gebäude wurden von Ludwig Mies van der Rohe 1931 im Auftrag der Vereinigte Seidenwebereien AG (VerSeid AG) im unverwechselbaren Bau­haus­stil erbaut. Die neuen Räume von Interface befinden sich im historischen Spe­di­tions­haus. Die Umbauarbeiten auf dem ursprünglichen Betriebsgelände der VerSeid AG haben im Mai dieses Jahres begonnen, das große Opening ist für November 2016 geplant.


altes Speditionshaus © Interface

„Krefeld ist gelebte Textiltradition, Mies van der Rohe gilt als einer der einfluss­reichs­ten Architekten der Moderne. Es gibt keinen Ort, der besser geeignet wäre, um die Zukunft von Interface im deutschen Markt zu gestalten“, erläutert Anne Salditt, Marketing Managerin Deutschland bei Interface, die Entscheidung für das neue Zuhause der Firma. 

Zur Erinnerung: Ludwig Mies van der Rohe hat nur ein einziges Mal einen Indus­trie­bau geplant. Im Auftrag der VerSeid AG entwarf und erbaute er 1930-1931 im ersten Bauabschnitt das HE-Gebäude (Gebäude für Herrenfutterstoffe) und die ersten vier Sheds der Färberei. Die weiteren ursprünglichen Gebäude (Speditionshaus, Schlich­terei, Kesselhaus und der Shedbau auf der gegenüberliegenden Straßenseite) sind unter der Leitung seines Bauhausschülers und Werksarchitekten Erich Holthoff im Bauhausstil nach Mies van der Rohe errichtet worden. Dabei wurden Typologie und Erscheinungsbild der Mies-Bauten entsprechend übernommen. Insgesamt beläuft sich die Grundstücksfläche der VerSeid AG auf 100.000 m². Mies van der Rohe war zuvor mit dem Bau der beiden Villen der VerSeid AG Geschäftsführer Hermann Lange und Josef Esters betraut worden.

Mit seinem Umzug innerhalb der Stadt und dem Ausbau seiner Präsenz bekennt sich Inter­face zum traditionellen Textilstandort Krefeld. Der Campus des Mies van der Rohe Business Parks erhält damit einen Teil seiner ursprünglichen Bedeutung zurück. Interface will die neuen Räumlichkeiten für einen verstärkten Austausch mit Kunden und Partnern nutzen. Zudem soll das Speditionshaus eine Plattform für eigene Veranstaltungen und Weiterbildungsangebote werden. ... Und auch wir sind heute ganz auf textile Bodenbeläge eingestellt:

World Woven: Teppichfliesen von Interface inspiriert von Tweed-Stoffen
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Interface hat auf der diesjährigen Clerkenwell Design Week in London erstmals die Kollektion World Woven aus Skinny Planks (25 x 100 cm) und Fliesen (50 x 50 cm) vorgestellt. Sie folgt dem globalen Trend zu handgefertigten, traditionellen Materialien. weiter lesen

Die neue Fascination von Vorwerk mit neuen luxuriösen Teppichqualitäten
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Mit der Wohnkollektion Fascination bietet Vorwerk Flooring weitere Mög­lich­keiten zur Gestaltung eines expressiven Interieurs: Die beiden neu­en Tep­pichqualitäten Safira und Terzo setzen dabei auf eine hochwertige Haptik und mutige Farben. weiter lesen

Cradle-to-Cradle-Gold für eine komplette Teppichfliesen-Kollektion
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Seit 2008 arbeitet Desso laut eigenen Angaben an Konzepten, die auf Cradle to Cradle-Prinzipien basieren. Herausgekommen sind dabei Pro­dukte nach dem Prinzip „Design for Disassembly“ (DFD, Design für Demontage). weiter lesen

Auch Carpet Concept webt aus alten Fischernetzen neue Teppichböden
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Experten rechnen damit, dass bis 2020 der Faserverbrauch in der Textil­in­dustrie um 30% ansteigen wird. Darum hat u.a. auch Teppichboden-Her­steller Carpet Concept für einen Teil seiner Produktpalette nach öko­logisch attraktiven Alternativen zu konventionellen Garnen Ausschau gehalten. weiter lesen

Invisiplint: Systembedingt schlichte, flächenebene Fußleisten
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Auf das Wesentliche reduziert: Das Invisible-Konzept von Argenta, einem Renson-Unternehmen, setzt auf einen schlichten Auftritt - auch bei der nahezu unsichtbaren Fußleiste Invisiplint. Das 2 mm dicke Alu­miniumprofil gibt es in zwei Ausführungen. weiter lesen

Neue Fußbodensockelleisten in hochwertiger Metalloptik bzw. für breite Fugen
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Mit Cubu flex life Premium hat Döllken-Weimar Kunststoffsockelleisten in hochwertiger Metalloptik auf den Markt gebracht. Die Fußboden­sockel­leiste soll in Qualitätsprüfungen „wesentlich besser“ abge­schnit­ten haben als eine foliierte MDF-Leiste. weiter lesen

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