Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 9.2.2017

Grüne wollen „Faire Wärme“

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert einen Aktionsplan für „Faire Wärme“. Dazu sollen die bereit gestellten Mittel für erneuerbare Wärme, energetische Sanierung und Infrastruktur für Wärmeversorgung auf insgesamt sieben Milliarden Euro jährlich ver­doppelt werden, heißt es in einem Antrag (Drucksache 18/10979) der Fraktion. „Weil Energiesparmaßnahmen und Energieeffizienz von der Bundesregierung nicht kon­se­quent genug vorangebracht werden, verpufft immer noch zu viel Wärme ungenutzt in der Umgebung“, wird kritisiert.

Daher soll das Steuer- und Abgabensystem stärker auf den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) ausgerichtet werden. U.a. soll die bestehende Bevorzugung von Heizöl gegen­über anderen Brennstoffen abgebaut werden. „So steigt der wirtschaftliche Anreiz, Energiesparmaßnahmen und Gebäudesanierungen durchzuführen und auf klima­freund­liche Lösungen bei der Energieversorgung zu setzen“, erwartet die Fraktion. Weiter wird gefordert, ...
  • dass die staatliche Subventionierung neuer Öl- und Gasheizungen über die KfW Bankengruppe sofort eingestellt wird,
  • dass Neubauten den von der EU vorgeschriebenen Niedrigstenergie-Gebäude­stan­dard einhalten müssen, damit spätestens ab 2021 kaum noch Heizungen in Neubauten zum Einsatz kommen, die auf fossile Brennstoffe angewiesen sind,
  • dass der Einsatz erneuerbarer Energien auch im Gebäudebestand anteilig ver­pflich­tend wird, wenn ohnehin ein Austausch der Heizungsanlage erforderlich sei. Damit könnten „Erdöl und Erdgas auch im Bestand bis 2040 schrittweise und planbar weitestgehend durch erneuerbar betriebene Heizsysteme ersetzt werden“.

„Sozial gerechte“ Umsetzung

Die Umsetzung des Aktionsplans „Faire Wärme“ soll „sozial gerecht“ erfolgen. Die Frak­tion Bündnis 90/Die Grünen fordert daher eine „robuste Mietpreisbremse mit einer Geltungsdauer von zehn Jahren“. Schlupflöcher wie Ausnahmen beim Neubau oder bei umfassender Modernisierung sollen ausgeschlossen werden. Weiter...
  • soll die Modernisierungsumlage abgesenkt werden,
  • sollen Eigenheimbesitzer einen Steuerbonus für Sanierungsmaßnahmen erhalten und außerdem
  • soll ein „Klimawohngeld“ Haushalten mit kleinen Einkommen ermöglichen, in energetisch saniertem Wohnraum zu wohnen.
Weitere Punkte betreffen die Förderung von Kommunen bei der Wärmeplanung, den Ausbau von Wärmespeichern, die Verbesserung der Energieberatung sowie die Betei­ligung der Bürger.

Wie es in dem Antrag heißt, wird die Hälfte des Energieverbrauchs in Deutschland für Warmwasser, Raum- und Prozesswärme aufgewendet. Die herrschende Stagnation im Wärmemarkt sei fatal. „Ohne eine deutliche Senkung des Wärmeverbrauchs und den Umstieg auf erneuerbare Energien wird Deutschland seine Zusagen zum inter­na­tio­nalen Klimaschutz nicht erfüllen und sich auch nicht aus seiner Abhängigkeit von Kohle-, Öl- und Gasimporten befreien können“, wird festgestellt. 

Baulinks-Beiträge vom 9.2.2017

Putz ist nicht gleich Putz ... das zeigt die neue „Wende-Broschüre“ von Baumit 80-seitig
http://www.baulinks.de/webplugin/2017/0222.php4
In einer 80-seitigen „Wende-Broschüre“ zeigt Baumit, welche mannig­falti­gen und eindrucksvollen Strukturen mit pastösen und mineralischen Putzen möglich sind - außen wie innen. weiter lesen

Quick-Mix baut sein Hydrocon-System zum Schutz von Fassaden aus
http://www.baulinks.de/webplugin/2017/0221.php4
Die Quick-Mix Gruppe baut ihre Hydrocon-Familie weiter aus. Das Zu­sam­menspiel aus Hydrocon-Oberputz und Fassadenfarbe ist darauf aus­gelegt, biozidfrei Algen- und Pilzbewuchs auf rein physikalische Weise entgegen­zuwirken. weiter lesen

Tri-O-Therm M: Die mineralische Art der spritzbaren Wärmedämmung (λ = 0,055 W/mK)
http://www.baulinks.de/webplugin/2017/0220.php4
Mit Tri-O-Therm M hat Schwenk Putztechnik, die Premiummarke der Quick-Mix Gruppe, einen rein mineralischen Leichtputz mit wärmedäm­menden Eigenschaften und bemerkenswert kurzen Standzeiten vor­ge­stellt. weiter lesen

StoSystain R: Mit Klett statt Kleber zum recycelbaren WDV-System
http://www.baulinks.de/webplugin/2017/0219.php4
Das recycelbare WDVS StoSystain R lässt sich dank einer neuartigen Kletttechnologie rückbauen. Dazu werden über dem frei wählbaren Dämmstoff Putzträgerplatten aus recyceltem Altglas mit hochwertigen Klettpads befestigt und anschließend verputzt. weiter lesen

Neue Holzfaser-Dämmplatte M 039 fürs Fassadendämmsystem StoTherm Wood
http://www.baulinks.de/webplugin/2017/0218.php4
Auch alternative Dämmstoffe müssen bauphysikalisch auf der Höhe der Zeit sein, sich professionell verarbeiten lassen und halten, hal­ten, hal­ten. In diesem Sinne hat Sto für das Fassadendämmsystem StoTherm die neue Holzfaser-Dämmplatte M 039 eingeführt. weiter lesen

Klinker-Riemchen neu für das Resol-WDVS von Saint-Gobain Weber
http://www.baulinks.de/webplugin/2017/0217.php4
Saint-Gobain Weber hat in München eine verbesserte Version seines Pre­mium-WDV-Systems weber.therm plus ultra vorgestellt. Das System ver­wen­det in der Dämmebene Phenolharz/Resol-Hartschaum mit einem Wärme­leitwert (λ) von lediglich 0,021 W/mK. weiter lesen

Foamglas WDVS: Robustes, nicht brennbares WDV-System mit Schaumglas-Platten
http://www.baulinks.de/webplugin/2017/0216.php4
Mit Foamglas WDVS zeigt sich ein Wärmedämmverbundsystem auf dem hiesigen Markt, das gegenüber mechanischen Schäden vergleichsweise robust ist und einen erhöhten Brandschutz bietet. Es nutzt druckfestes Schaumglas als Dämmstoff. weiter lesen

Vier Verbände veröffentlichen Praxismerkblatt zum Brandschutz bei WDVS mit EPS
http://www.baulinks.de/webplugin/2017/0215.php4
Der Bundesverband Ausbau und Fassade (BAF), der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz (BV FGB), der Fachverband Wärm­edämm-Ver­bundsysteme (FV WDVS) und der Industrieverband Werk­Mör­tel (IWM) haben gemeinsam das Praxismerkblatt „Brand­schutz­maß­nahmen bei WDVS mit EPS-Dämmstoffen“ veröffentlicht. weiter lesen

WDVS: Preiswettbewerb macht schwarze Null beim Absatz zunichte
http://www.baulinks.de/webplugin/2017/0214.php4
Zwar wuchs 2016 die Nachfrage nach Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) in Deutschland wieder moderat, infolge des harten Preiswett­bewerbs rutschten die Erlöse aber zum wiederholten Male ins Minus - das zeigen aktuelle Daten im Branchenradar Wärmedämm-Verbund­systeme in Deutschland 2016. weiter lesen

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