Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 27.5.2017

Bürokratiekostenindex sinkt auf 99 Punkte

Der bürokratische Aufwand in Deutschlands Ämtern, Behörden und Unternehmen sinkt langsam, aber stetig - dieses Fazit zieht der „Bericht der Bundesregierung 2016 nach Paragraph 7 des Gesetzes zur Einsetzung eines Nationalen Normenkontrollrates“, der als „Unterrichtung durch die Bundesregierung“ (siehe Bundestags-Drucksache 18/12305) zum letzten Mal in dieser Legislaturperiode vorgelegt wurde. Demnach haben sich die Folgekosten durch Neuregelungen und Gesetze für die Wirtschaft in den Jahren 2015 und 2016 um etwa 1,5 Mrd. Euro im Saldo verringert. Nicht berücksichtigt wurden den Angaben zufolge Sondereffekte, die sich aus der im Juni 2016 beschlossenen Erhöhung des Mindestlohns ergeben haben. Es koste Arbeitgeber jährlich etwa eine Milliarde Euro, diesen Beschluss umzusetzen, heißt es in der Unterrichtung.


Quelle: Bundestags-Drucksache 18/12305

Der Bürokratiekostenindex (BKI), der zeigt, wie sich die Kosten der Unternehmen aus Informationspflichten in Deutschland verändern, ging den Angaben zufolge auf 99 Punkte zurück. Ausgangspunkt sind der Vorlage zufolge die Bürokratiekosten der Wirtschaft zum Stand 1. Januar 2012, die einem BKI von 100 entsprechen. Dabei standen Entlastungen von 322 Mio. Euro belastende Regelungen mit einem Volumen von 126 Mio. Euro gegenüber - vor allem die Folgen der im Jahr 2012 beschlossenen Vierten Verordnung zur Änderung der Apothekenbetriebsordnung, die den BKI um 0,4 Punkt erhöhten. Zu den größten Entlastungen zählt beispielsweise das Fahrlehrergesetz.

Mit 2014 und 2016 aufgelegten Programmen zu besseren Rechtssetzungen fragt die Bundesregierung nun auch Bürger, wie sie die Belastungen durch Gesetze und Regelungen wahrnehmen. Ziel sind weitere Vereinfachungen für Bürger und Unternehmen - etwa Kleinbetriebe im Handwerk, die typischerweise mit einem hohen bürokratischen Aufwand zurechtkommen müssen.

Baulinks-Beiträge vom 26. und 27.5.2017

Digitale Zeit- und Betriebsdatenerfassung - neue Marktstudie stellt Anbieter und Programme vor
http://www.baulinks.de/bausoftware/2017/0050.php4
Die Zukunft ist digital - auch und gerade im Baugewerbe. Und so gibt es inzwischen auch eine Reihe von Software-Systemen für die Zeit- und Betriebsdatenerfassung. Sechs Anbieter wurden von „Das Marketing Büro - Diplom-Volkswirt Markus Gschwind“ untersucht. weiter lesen

„Freiraum“: Internet-basiertes Betriebsmanagement für Handwerksunternehmen
http://www.baulinks.de/bausoftware/2017/0049.php4
Das Stuttgarter Start-up „Freiraum“ hat für Juni 2017 eine gleich­na­mige App für PC, Tablet und Smartphone angekündigt, die Handwerksbe­triebe bei der Bewältigung der betrieblichen Informationsflut unter­stüt­zen will. weiter lesen

openHandwerk digitalisiert operative Arbeitsabläufe im Handwerksbetrieb als „Software as a Service“
http://www.baulinks.de/bausoftware/2017/0048.php4
Mit openHandwerk wurde ein cloudbasiertes Softwaresystem entwickelt, das gewerkeübergreifend funktioniert und an individuelle Arbeitsprozes­se angepasst werden kann. weiter lesen

Keine Mengen, kein Geld: Einfache tabellarische Mengenerfassung mit MWM-Libero
http://www.baulinks.de/bausoftware/2017/0047.php4
Keine Mengen, kein Geld für das ausführende Unternehmen. Doch die Erfassung und Auflistung aller verbauten Mengen für die Rechnungsstel­lung kann aufwändig sein, und es kommen gerne auch mal mehrere Hundert Seiten zusammen. weiter lesen

Palette CAD entwickelt Tablet-App für Laser-Aufmaße
http://www.baulinks.de/bausoftware/2017/0046.php4
Das Stuttgarter Softwarehaus Palette CAD hat mit Palette@Work eine App auf den Markt gebracht, die das dreidimensionale Aufmessen von Innen­räumen mittels Bluetooth-Lasermessgeräten von Leica und Stabila unter­stützt. Mit den Laser-Messdaten lassen sich in der App bereits erste Vorab-Planungen in 3D erstellen. weiter lesen

Cosoba integriert Basisversion des neuen IFC-Viewers ohne Zusatzkosten
http://www.baulinks.de/bausoftware/2017/0045.php4
Cosoba hat im 36-igsten Jahr der Unternehmensgeschichte ein ganz spezielles Update seiner Software AVA.relax angekündigt: Alle 7.85er-Editionen werden ohne Zusatzkosten mit einer Basisversion des neuen IFC-Viewers ausgestattet. weiter lesen

Preisträgerbroschüre zum Wettbewerb „Auf IT gebaut - Bauberufe mit Zukunft“ 2017
http://www.baulinks.de/bausoftware/2017/0044.php4
Im Mai ist die Broschüre zum diesjährigen Wettbewerb „Auf IT gebaut - Bauberufe mit Zukunft“ unter dem Titel „Begeisterung wecken - Talente entdecken“ erschienen. Darin enthalten sind alle wichtigen Informatio­nen rund um die Preisträger und ihre Arbeiten. weiter lesen

Xella reagiert mit Chief Digital Officer (CDO) auf die Digitalisierung der Baubranche
http://www.baulinks.de/bausoftware/2017/0043.php4
Die Xella Gruppe pflegt bereits seit Jahren eine digitale Roadmap - und hat dazu auch einen Chief Digital Officer (CDO) installiert. Unter Leitung des neuen CDO Jochen Friedrichs soll diese Roadmap nun weiterentwi­ckelt und umgesetzt werden. weiter lesen

think project! schließt Geschäftsjahr 2016 erfolgreich ab
http://www.baulinks.de/bausoftware/2017/0042.php4
think project!, Spezialist für Cross-Enterprise-Collaboration (CEC) und In­formationsmanagement, meldet für das Geschäftsjahr 2016 ein Um­satz­wachs­tum von 35%. Das Geschäft entwickelte sich Unternehmens­angaben zufolge in allen Kundensegmenten positiv. weiter lesen

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