Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 14.7.2017

Schlimmer Leistungsbilanzüberschus?

Schadet Deutschlands Leistungsbilanzüberschuss anderen Ländern möglicherweise gar nicht? Eine aktuelle ifo-Studie für das neue Forschungsnetz EconPolEurope kommt jedenfalls zu dem Ergebnis, dass die Kritik an Deutschlands Leistungsbilanzüberschuss überzogen sei und der Überschuss weder anderen Ländern noch Deutschland selbst schade.

Laut Studie würde zwar mehr Nachfrage aus Deutschland Ländern helfen, die unter Arbeitslosigkeit leiden. Aber ein geringerer Überschuss würde wegen geringerer Kapitalexporte die Zinsen erhöhen und hoch verschuldete Länder dadurch belasten. „Der Überschuss ist entstanden, weil Deutschland seit 2001 deutlich mehr gespart, mehr im Ausland investiert und die staatliche Neuverschuldung abgebaut hat, was angesichts seiner alternden Bevölkerung auch gut ist. Der Staat hat seine finanzielle Position seit 2001 um vier Prozentpunkte an der Wirtschaftsleistung verbessert, der private Sektor sogar um fünf Prozentpunkte“ sagt ifo-Präsident Clemens Fuest. So entstand ein Leistungsbilanzüberschuss von 8,5% des Bruttoinlandsprodukts im Jahre 2016.

Getrieben wurden die Überschüsse auch durch den niedrigen Euro-Kurs und die Anleiheankaufprogramme der Europäischen Zentralbank. Allein die gesunkenen Ölpreise haben laut ifo Institut in den vergangen Jahren 1,5 Prozentpunkte an der Jahreswirtschaftsleistung gebracht, Preisrückgänge bei anderen Importen betrugen noch einmal 0,5 Prozentpunkte. Ohne diese Effekte bei den Importen hätte Deutschland „lediglich“ einen Überschuss in Höhe von 6,5% des Bruttoinlandsprodukts.

Der aktuelle Überschuss von 8,5% verstößt gegen EU-Regeln, die eine Höchstgrenze von 6% vorsehen. Um dem Überschuss entgegenzuwirken, sollte Deutschland - laut Studie - die steuerlichen Bedingungen für Unternehmensinvestitionen verbessern durch...
  • beschleunigte Abschreibungen,
  • verbesserte Verlustverrechnung und
  • steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung.

Baulinks-Beiträge vom 14. Juli 2017

Neue Knauf Broschüre zeigt hochwertige Design-Lösungen made by Trockenbau
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Heutige Trockenbau-Systeme bieten umfangreiche Möglichkeiten für die Realisierung designorientierter Ausbauwünsche - das veranschaulicht jetzt die neue Knauf-Broschüre „Objektdesign“. weiter lesen

Ergo Board - die „Ein-Mann-Platte“ von Egger für den stabilen Innenausbau
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Mit dem Ergo Board bietet Egger eine vielseitige OSB-Ausbauplatte an, die sich für den Trockenbau und Innenbereich eignet. Die „Ein-­Mann-­Platte“ mit einem Gewicht von 11 kg erleichtert wortwört­lich die Mon­ta­ge nichttra­gender leichter Trennwände. weiter lesen

Innenausbau mit leichten Blähglas-Leichtbauplatten gerade auch in der Renovierung
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Eine neue Trennwand, eine Von-Grund-auf-Sanierung eines Bade­zim­mers, eine Treppenverkleidung ... leichte Trockenbauplatten aus Blähglas wie die Veroboard Rapid lassen sich einfach transportieren und von Heim- und Fachhandwerkern unproblematisch verarbeiten. weiter lesen

Auf 480 Seiten: Brandschutz im Detail - Trockenbau
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Durch das Zusammenwirken diverser Gewerke gestalten sich die Pla­nung und Ausführung von vorbeugenden Brandschutzmaßnahmen im Innen­aus­bau mitunter ziemlich kompliziert. Vor allem bei der Schnittstelle zum Tro­ckenbau gibt es trotz zahlreicher Vorschriften, Richtlinien und Normen Un­sicherheiten. weiter lesen

Erweiterte Zulassung für „Kombischott ZZ-Steine 170 BDS-N“
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Mit der erweiterten Allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung (AbZ) Z-19.15-2158 können die ZZ-Brandschutzsteine 170 BDS-N von Zapp-Zimmermann in Massivwänden und -decken sowie in leichten Trenn­wänden jetzt auch quer eingebaut werden. weiter lesen

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