Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 7.8.2018

„insta-würdiger“ Wohnen

Mehr als die Hälfte der Instagram-Nutzer führt die Unzufriedenheit mit der eigenen Wohnsituation auf die Online-Plattform selbst zurück - zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Unternehmens Origin. Ähnliches haben Experten in anderen Studien bereits in Bezug auf beruflichen Erfolg und diesbezüglichen Neid feststellen können.

Die Forscher haben für die Erhebung 1.500 Erwachsene in Großbritannien befragt, die die Facebook-Tochter als Inspiration für den Innenraum verwenden. Jeder Zweite gab an, unzufrieden mit dem Aussehen seines eigenen Zuhauses zu sein. 88% derjenigen, die mit ihren eigenen vier Wänden unzufrieden sind, geben zu, dass sie sich min­des­tens einmal im Monat besonders unzufrieden fühlen, wenn sie sich davor ent­spre­chen­de Instagram-Accounts angesehen haben. User zwischen 25 und 34 Jahren haben am ehesten etwas an ihrer Raumgestaltung auszusetzen.

Home Dysmorphic Disorder (HDD)

Die Studie zeigt des Weiteren, dass sich viele Befragte bemühen, ihr Zuhause „insta-würdiger“ aussehen zu lassen: Sie veränderten den Innenraum, kauften Accessoires, weil sie auf anderen Instagram-Bildern gut aussahen. Und/oder sie machten sich Druck, noch mehr aufzuräumen. Das Phänomen, sein eigenes Zuhause unattraktiver als andere zu finden, wird allgemein als Home Dysmorphic Disorder (HDD) bezeichnet. Die Störung betrifft beide Geschlechter, doch Frauen sind 22% häufiger von HDD betroffen als Männer.

User machen sich selber Druck

Nur drei von zehn Befragten geben an, mit dem Aussehen ihres Zuhauses zufrieden zu sein. Den Researchern zufolge heben die Ergebnisse hervor, dass Menschen eine un­rea­lis­tische Vorstellung davon haben, wie ihr Zuhause aussehen soll und dass sie einen gewissen Druck verspüren, ein bestimmtes Erscheinungsbild in ihrem Zuhause zu generieren. Erst kürzlich hat eine andere Studie ergeben, dass sich Instagram-Millen­nials sogar dazu veranlasst sehen, Eigentum zu erwerben, weil sie Angst haben, etwas Wichtiges zu verpassen.

Baulinks-Beiträge vom 7. August 2018

Wohnungsbaugesellschaft Vivawest baut Prototyp für Badsanierung
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Vivawest modernisiert jährlich rund 1.500 Wohnungen. Im Rahmen der Modernisierung einer 3-Zimmer-Wohnung in Recklinghausen testete das Unternehmen nun, wie sich ein fortschrittliches Badkonzept mit boden­ebe­ner Dusche auf kompakter Fläche gestalten lässt. weiter lesen

Mehr Bling-Bling in Schwarz: Bette nimmt Glitzerfarbe ins Sortiment auf
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Gleißende Mineralien, funkelnde Edelsteine oder Wasserreflektionen faszinieren Menschen schon immer. Heute sind glitzernde Nagellacke, mit funkelnden Steinchen besetzte Handyhüllen und Taschen mit spie­geln­den Pailletten ein fester Bestandteil des Alltags. weiter lesen

TitanGlaze: Villeroy & Bochs neue samtig matte Glasur
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Der Trend zu matten Oberflächen ist auch im Bad angekommen. Darauf rea­giert Villeroy & Boch mit TitanGlaze. Als erste Farbe der neuen Gla­sur hüllt „Stone White“ Keramiken in ein samtig-mattes Weiß. weiter lesen

Laufen zelebriert mit Ino den Archetypus eines Waschtisches - und das in SaphirKeramik
https://www.baulinks.de/webplugin/2018/1202.php4
Die Badkollektion Ino, die der französische Designer Toan Nguyen für Laufen entworfen hat, versteht sich als Neuinterpretation einer klas­si­schen Waschtisch-Form. Mit der schlichten Linienführung sowie den zar­ten Wandungen wirken die Becken bemerkenswert leicht. weiter lesen

Schwebender, befleisbarer Waschtisch mit Ablaufrinne neu von Lux Elements
https://www.baulinks.de/webplugin/2018/1201.php4
Lux Elements hat seine Waschtisch-Serie aus Hartschaum-Träger­ma­te­rial um das schwebende Modell Lavado-Float L mit schräger Mulde und Linienentwässerung inklusive Ablaufadapter für einen 1¼"-Siphon er­gänzt. weiter lesen

Armacell übernimmt italienischen Hersteller von Schallschutz-Produkten
https://www.baulinks.de/webplugin/2018/1200.php4
Armacell, weltweit agierender Hersteller von technischen Schäumen und flexiblen Dämmstoffen für technische Isolierungen, übernimmt Guarto SRL. weiter lesen

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