Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 14.8.2018

Altkleider und Möbel können künftig Elektroschrott sein

Ab dem 15. August müssen Verbraucher alle Abfälle, die Leucht­mittel, Batterien, Elektromotoren oder andere elek­tri­sche Bauteile enthalten, an Wertstoffhöfe, große Elek­tro­händ­ler oder die großen Onlinehändler zurückgeben. Neben Klas­si­kern wie Handys, Kühlschränken und TV-Geräten fallen also künftig auch „smarte“ Kleidungsstücke, wie Blink-Turn­schuhe, und z.B. beleuchtete Schränke unter die Regelung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG).

Der NABU begrüßt, dass auf diese Weise Schadstoffemissionen reduziert werden und wichtige Rohstoffe nicht mehr für das Recycling verloren gehen, kritisiert aber die fort­schreitende, meist überflüssige und umweltschädliche Elektronisierung von All­tags­ge­gen­stän­den. „Nicht genug damit, dass verstärkt durch Werbung und Dum­ping­preis­an­ge­bote immer mehr Smartphones, Fitnessarmbänder und beleuchtete Duschen mit immer geringerer Lebensdauer verkauft werden. Nach wie vor nimmt die Mehrzahl der deutschen Einzelhändler ausgediente Elektrogeräte nicht kostenfrei und kun­den­freund­lich zurück“, kritisiert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Neben Warenhäusern, Elektronikfachhändlern und dem Lebensmitteleinzelhandel müssten auch die Be­klei­dungs- und Möbelbranche ihre Waren zurücknehmen, betont Miller.

Chancen auf Reparatur und Weiterverwendung schwinden

Durch die neue Regelung würden zudem noch weniger funktionstüchtige Altgeräte weiter benutzbar sein als bisher. Denn die neuen Kategorien von Groß- und Klein­ge­rä­ten könnten zu einer Zerstörung der Altgeräte durch Erfassung und den Transport führen: „Wenn eine Waschmaschine auf ein sensibles großes IT-Gerät fällt, ist es kaputt, das Recycling wird behindert und es gibt keine Chance auf Reparatur. Das wird bei der neuen Sammelgruppe für Großgeräte jetzt häufiger vorkommen. Wir brauchen bei einer Novellierung des ElektroG daher eine eigene Wiederverwendungsquote und eindeutige Regelungen zur Vorbereitung zur Wiederverwendung“, so Verena Bax, NABU-Ressourcenexpertin.

„Für die Umwelt und den Ressourcenschutz ist es besser, Abfälle zu vermeiden oder sie zur Wiederverwendung vorzubereiten“, so Bax weiter. Die durch das ElektroG vor­ge­ge­be­nen Sammlungs-, Verwertungs- und Recyclingquoten sollen E-Schrott verringern. Die neue Regelung gefährde diese Quoten jedoch. Die höheren Sammelquoten von 65% ab 2019 könnten nach Ansicht des NABU aufgrund der bestehenden Hürden für die Rücknahme verfehlt werden. Schon in den letzten Jahren seien die Vorgaben für die Sammelquoten nicht erreicht worden. Mit dem neuen E-Schrott kommen zudem neue Materialzusammensetzungen in die Rücknahmesysteme, die die Verwertung und das Recycling erschweren. Für Schuhe mit LEDs existieren beispielsweise bislang keine Recyclingwege. Zusätzliche Neuerungen im ElektroG müssen eingeführt werden, die qualitativ hochwertiges Recycling fördern, so Bax. ... Zur Erinnerung: Im Bauletter vom 19.6.2018 ging es sogar um die massenhafte Vernichtung funktionstüchtiger Produkte.

Baulinks-Beiträge vom 14. August 2018

Design Guide „Positive Räume schaffen - Mit dem Well Building Standard“
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Interface hat in Kooperation mit dem Well Building Standard und dem englischen Design-Experten Oliver Heath (Heath Design) den Design Guide „Positive Räume schaffen - Mit dem Well Building Standard“ entwickelt. weiter lesen

DUH fordert schadstofffreie und recyclingfähige Teppichböden
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Um die Gesundheit von Bewohnern bzw. in Büros Tätigen und die Um­welt zu schützen, fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) Hersteller von Tep­pich­bö­den dazu auf, nur noch schadstofffreie und recyc­ling­fä­hige Produkte an­zu­bieten. weiter lesen

Tarkett bringt zwei Teppichboden-Kollektionen mit urbanem Charakter: Street View und Street Tracks
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Tarkett hat zwei neue Desso-Teppichfliesen-Kollektionen auf den Markt gebracht, die von urbanen Outdoor-Umgebungen inspiriert sind: Street View und Street Tracks schaffen mit markanten Materialeffekten ein urbanes, industrielles Ambiente. weiter lesen

Neue Teppichfliese von Interface trägt zu besserem Innenraumklima bei
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Architekten, Designer und Verleger von Bodenbelägen suchen immer wie­der nach neuen Optionen, um Probleme in bebauten Umgebungen lösen können. Dazu zählt auch die schlechte Luft in Innenräumen. weiter lesen

Carpet Concept folgt mit SLO Advantage neuen Trends in Büros
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Die neuen Office-Trends spiegeln den Wunsch nach mehr Individualität, Umweltfreundlichkeit und Atmosphäre wider. Dieser Entwicklung trägt Carpet Concept mit der neuen Teppichfliesen-Kollektion SLO-Advantage Rechnung. weiter lesen

Die Rock'n'Roller unter den Laminatböden - nicht einmal Nässe sollte ihnen etwas ausmachen
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Legenden wie David Bowie, Rolling Stones, Steppenwolf und die Eagles haben die Protagonisten von Windmöller offenkundig inspiriert: Ein halbes Jahrhundert nach dem Erscheinen ihrer größten Songs wurden zwölf Laminatböden der Reihe „Rock'n'Go“ vorgestellt. weiter lesen

Laminatböden erobern Küche und Bad
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Laminat für Küche und Bad? Was lange Zeit undenkbar war, wird inzwi­schen möglich durch spezielle Feuchteschutz-Ausstattungen: Für den nöti­gen Quellschutz sorgen neu entwickelte HDF-Trägerplatten sowie Impräg­nie­rungen von Deckschicht und Elementkanten. weiter lesen

Tritty 200 Aqua: Laminatboden geeignet für Bad und Küche neu von Haro
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Mit dem Tritty 200 Aqua erweitert Haro sein Laminatboden-Sortiment um einen optisch reizvollen und strapazierfähigen Vielkönner: Ein­ge­stuft ist der Bodenbelag in die Nutzungsklasse 23/33 und in die Ab­rieb­klasse AC 5. weiter lesen

Sockelleisten - furniert auf Massivholzkern, digital bedruckt oder weiß
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Oftmals sind es Kleinigkeiten, die über einen optisch gelungenen Gesamt­ein­druck entscheiden. Eine dieser Kleinigkeiten ist der perfekte Abschluss eines Bodenbelags an der Wand. weiter lesen

SanReMo-Sockelleiste „Construct Reno“ aus eloxiertem Aluminium
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Mit „Construct Reno“ bietet Dural eine Sockelleiste an, die sich im Rah­men einer Sanierung über vorhandene Leisten montieren lässt. Die Leiste be­steht aus eloxiertem Aluminium und lässt sich mit ver­schie­de­nen Bo­den­belägen kombinieren. weiter lesen

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