Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 23.9.2018

Anfang 2018: 75.987 Elektrofahrzeuge in Deutschland

Am 1. Januar 2018 gab es in Deutschland insgesamt 75.987 Elektrofahrzeuge, da­run­ter 53.861 Pkw und 11.813 Lkw. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (Bundestags-Drucksache 19/4194) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Im Vergleich zu 2016 (37.951) hat sich der Bestand damit verdoppelt. 2009 lag die Zahl noch bei 3.813 Fahrzeugen.

Wirklich? eine Million Elektrofahrzeuge 2020?

Wie es in der Antwort weiter heißt, hält die Bundesregierung an ihrem im Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität formulierten Ziel, „dass bis 2020 eine Million Elek­tro­fahr­zeuge auf Deutschlands Straßen fahren“ fest. „Ziel der Bundesregierung ist es, zügig möglichst viele Elektroautos auf die Straße zu bringen. Vor diesem Hintergrund ist das Ziel 2020 als politische Richtgröße nach wie vor gültig", schreibt die Regierung.

Jährlich stünden für die Förderrichtlinie Elektromobilität etwa 30 Millionen Euro zur Verfügung, heißt es in der Antwort. Darüber hinaus habe der Bund im Jahr 2017 das Sofortprogramm „Saubere Luft 2017 - 2020“ aufgelegt. Die Bundesregierung unter­stüt­ze im Rahmen ihres Sofortprogramms insbesondere Kommunen, die von zu hohen Stickstoffbelastungen bedroht sind durch geeignete Fördermaßnahmen mit bis zu einer Milliarde Euro. Als Teil des Sofortprogramms fördere das Bundesministerium für Ver­kehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit seinem Aufruf vom 15. Dezember 2017 zur Förderrichtlinie Elektromobilität gezielt Maßnahmen (Beschaffung von Fahrzeugen einschließlich der dafür notwendigen Ladeinfrastruktur) in den betroffenen Kommunen. „Hierfür stellte der Bund im Jahr 2018 zusätzlich insgesamt 175 Millionen Euro bereit“, schreibt die Bundesregierung.

Für die Umsetzung der Förderrichtlinie zur Anschaffung von Elektrobussen im Öf­fent­li­chen Personennahverkehr (ÖPNV) stünden in den Jahren 2018 bis einschließlich 2020 insgesamt 92 Mio. Euro zur Verfügung, heißt es weiter. Die Zahl der Elektrobusse lag der Vorlage zufolge Anfang 2018 bei 183. Insgesamt zugelassen waren zu diesem Zeitpunkt in Deutschland 79.438 Kraftomnibusse.

Baulinks-Beiträge vom 23. September 2018

„Wildspitze“: Vorerst höchstes Holzhochhaus Deutschlands entsteht in der Hafencity
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Das Unternehmen Garbe Immobilien-Projekte (Hamburg) beabsichtigt, mit der sogenannten "Wildspitze" direkt in der Hamburger Hafencity Deutsch­lands höchstes Hochhaus aus Holz zu bauen. weiter lesen

Großer DAI Preis für Baukultur geht 2018 an die Architekten Schulz & Schulz
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Der Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine (DAI) ver­lieh in diesem Jahr turnusmäßig den Großen DAI Preis für Baukultur. Der Ehren­preis wurde am 22.9. an die Architekten und Uni­ver­si­täts­pro­fes­so­ren Ansgar und Benedikt Schulz verliehen weiter lesen

DGNB, BAK, Bundesstiftung Baukultur und Bundesbauministerium wieder gemeinsam auf der Expo Real
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Unter dem Motto „Qualität Planen, Zukunft Bauen“ ist die Deutsche Ge­sell­schaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) erneut mit Partnern auf der Expo Real vom 8. bis 10. Oktober in München vertreten. weiter lesen

Expo Real-Stimmungsbarometer 2018: Immobilienbranche weiterhin optimistisch
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Zum zweiten Mal wurde im Vorfeld der Expo Real unter Messe­teil­neh­mern eine Online-Umfrage durchgeführt, und 1.380 Immobilienprofis haben sich zu Trendthemen geäußert. Demnach ist die Branche zu­ver­sichtlich, dass es ihr weiterhin gut gehen wird. weiter lesen

Scope-Report: Steigende Preise und zunehmende Bauaktivitäten auf den Top 10-Immobilienmärkten
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Der Anstieg der Wohnungspreise hat sich zuletzt leicht abgeschwächt. Erle­ben wir also eine Trendwende auf den deutschen Wohn­im­mo­bi­lien­märk­ten? Die Ratingagentur Scope hat die Wohnungsmärkte der zehn größten deut­schen Städte dementsprechend untersucht. weiter lesen

Die meistgesuchte Wohnung Deutschlands: 66 m² für 446 Euro Kaltmiete
https://www.baulinks.de/webplugin/2018/1486.php4
Auf dem Wohngipfel wurden am 21.9. Lösungen für eines der drän­gends­ten Probleme unserer Zeit vorgestellt: den Engpass beim be­zahl­baren Wohnraum. Zu diesem Anlass hat ImmobilienScout24 analysiert, welche Wohnungen am häufigsten gesucht werden. weiter lesen

Bundesarchitektenkammer steht für Kataster der Reserveflächen und Potentiale bereit
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Der Mangel an - insbesondere kostengünstigem - Baugrund ist eine der wesentlichen Ursachen für den lahmen Wohnungsbau. Ein umfassender Überblick über Bauland, Baulücken, Umnutzungs- und Auf­sto­ckungs­mög­lich­keiten könnte vielleicht Abhilfe schaffen. weiter lesen

Wohngipfel 2018 - Ergebnisse und Kommentare
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Auf dem Wohngipfel am 21.9. im Bundeskanzleramt haben Bundes- und Landespolitiker gemeinsam mit Vertretern relevanter Spitzenverbände ein Maßnahmenbündel zur Stärkung des Wohnungsneubaus und zur Sicherung bezahlbaren Wohnens vereinbart. weiter lesen

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