Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 18.02.2020

Anstieg der Angebotsmieten verlangsamt sich

Die Mieten inserierter Wohnungen sind 2019 deutschlandweit um 4,2% auf 8,76 Euro/m² nettokalt gestiegen. 2018 betrug das Plus noch 5,2% gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere in einigen der größten deutschen Städte verlangsamte sich der Anstieg zuletzt. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Bun­des­instituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

Die Stadt München führt nach wie vor die Liste der Stadt- und Landkreise mit den höchsten Angebotsmieten an. Hier wurden Wohnungen 2019 durchschnittlich für 18,31 Euro/m² ange­boten. Es folgen ...
  1. Frankfurt am Main (14,28 Euro/m²),
  2. Stuttgart (14,08 Euro/m²),
  3. Freiburg (12,88 Euro/m²) sowie
  4. die oberbayerischen Landkreise München (14,68 Euro/m²),
  5. Dachau (13,61 Euro/m²),
  6. Fürstenfeldbruck (13,43 Euro/m²) und
  7. Starnberg (13,39 Euro/m²).
Die hohen Mieten der bayerischen Landeshauptstadt prägen also auch den Miet­woh­nungs­markt im weiteren Umland. Ähnlich ist die Situation in Stuttgart und Frankfurt am Main, wo hohe Mieten ebenfalls weit(!) ins Umland streuen. In den Metropol­räu­men Düsseldorf, Köln und Bonn sowie Berlin zahlen Mieterhaushalte dagegen nur in den unmittelbar angrenzenden Kreisen mehr als im bundesweiten Durchschnitt.

Am günstigsten wurden 2019 Wohnungen im Vogtlandkreis (4,56 Euro/m²), in den Landkreisen Görlitz (4,69 Euro/m²) und Lüchow-Dannenberg (4,72 Euro/m²) sowie in der Stadt Pirmasens (4,76 Euro/m²) inseriert. Hier legten die Angebote gegenüber dem Vorjahr auch nur geringfügig zu.

Neubau dämpft Mietenanstieg!

Besonders in den größten deutschen Städten entwickelten sich die Erst- und Wiedervermietungen im zweiten Halbjahr 2019 deutlich moderater als noch im ersten Halbjahr 2019: So kletterten die Angebotsmieten gemessen am ersten Halbjahr 2019...
  • in Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und Düsseldorf  jeweils nur noch um 1%,
  • in München um 1,2% und
  • in Berlin um 1,8%.
In diesen Städten dämpfen die stark gestiegenen Neubauzahlen den Mietenanstieg. Allein Stuttgart verzeichnete unter den sieben größten Städten mit einem Plus von rund 3 Prozent im zweiten Halbjahr noch einen kräftigen Anstieg.

Die Spanne bei den Angebotsmieten der Landkreise und kreisfreien Städte vergrößerte sich in den letzten Jahren deutlich. Inzwischen liegen die durchschnittlichen Neu­ver­trags­mie­ten in den 29 teuersten Stadt- und Landkreisen über 11 Euro/m². Diese zählen rund 14 Mio. Einwohner. In 93 Stadt- und Landkreisen betragen sie dagegen weniger als 6 Euro/m². Hier leben 12,5 Mio. Menschen.

Erst- und Wiedervermietungen versus Bestandsmieten

Erst- und Wiedervermietungen stellen nur einen kleinen Teil des gesamten Mietmarkts dar. In bestehenden Verträgen erhöhen sich die Mieten deutlich weniger. So stiegen die Nettokaltmieten nach Verbraucherpreisindex, welche sich vor allem auf Bestands­mie­ten beziehen, im zweiten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nur um 1,5%.

Baulinks-Beiträge vom 17. Februar 2020

StoVeneer-Fassadenpaneele mit neuen Farben und Oberflächen sowie neuer Verarbeitungsvariante
https://www.baulinks.de/webplugin/2020/0241.php4
Sto hat sein pflegeleichtes WDVS-Fassadenpaneele StoVeneer breiter auf­gestellt. Die vornehmlich in Echtholzoptik angebotenen Paneele gelten auf­grund der einfachen Verarbeitung und der hohen Wit­te­rungs­be­ständigkeit als besonders wirtschaftlich. weiter lesen

Neue Faserzement-Fassadenpaneele von James Hardie zur unsichtbaren Befestigung
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James Hardie hat sein Angebot im Bereich Fassade erweitert und empfiehlt die neuen HardiePlank VL-Fassadenpaneele aus Faserzement insbesondere für Wohnhäuser und kleine Geschäftshäuser. weiter lesen

Dreidimensionales Holzfassaden-System für den Objektbau sorgt für Abwechslung
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Holz wird aufgrund seiner Ökobilanz auch für den Objektbau zuneh­mend nachgefragt. Vor diesem Hintergrund hat Moco­pi­nus mit Pinu­mont ein Fassadensystem aus Nadelholz ent­wi­ckelt, welches mit weni­gen Elementen abwechslungsreiche Fassaden ermöglicht. weiter lesen

Granum per Phosphatierung: die nunmehr vierte Oberflächenvariante von Rheinzink
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Granum skygrey und Granum basalte ergänzen die bestehenden Pro­dukt­linien von Rheinzink. Die matte Optik der neuen Oberflächen­vari­ante wird durch das Phosphatieren des Materials erreicht - wobei die zinktypische Struktur des Materials erhalten bleibt. weiter lesen

16. Ausgabe von „Focus on Zinc“ erschienen
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Im neuen „Focus on Zinc“ präsentiert VMZINC wieder bemerkenswerte Pro­jekte, die mit Zink an Dach oder Fassade umgesetzt wurden. Das Archi­tek­tur­ma­gazin erscheint im Jahr 2020 in der 16. Ausgabe und stellt aus­ge­wählte Gebäude mit vielen Bildern und kurzen Texten vor. weiter lesen

Erstmals Bauchemie-Richtlinie zu flexiblen polymermodifizierten Dickbeschichtungen (FPD)
https://www.baulinks.de/webplugin/2020/0237.php4
Die Deutsche Bauchemie hat erstmals eine eigene FPD-Richtlinie ver­öf­fent­licht. Darin werden FPD als eigenständige Produktgruppe zur Ab­dichtung von erdberührten Bauteilen und Behältern vorgestellt. weiter lesen

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