Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 29.07.2020

Restmüll inerhalb von 35 Jahren fast halbiert

In Deutschland fällt derzeit noch rund halb so viel Restmüll an wie vor 35 Jahren - ver­glichen mit den alten Bundesländern. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse von Siedlungsrestabfällen in Deutschland (PDF-Download) für das Umweltbundesamt (UBA). Die letzte derartige Erhebung war 1985 erstellt worden. Viel mehr Wertstoffe wie Glas, Papier und Plastik werden heute getrennt gesammelt. Dennoch enden noch immer viele Wertstoffe in der Restmülltonne, obwohl sie dort nicht hingehören. Bio­ab­fälle machen dabei mit durchschnittlich 39% den größten Teil davon aus. In städti­schen Regionen enthalten die Tonnen insgesamt mehr Restmüll und auch mehr Wert­stoffe als in ländlichen Gebieten und Vororten.

UBA-Präsident Dirk Messner sagte dazu: „Es fällt noch immer zu viel Restmüll an. Die Abfallvermeidung hat die höchste Priorität in der Abfallhierarchie. Mehr Mehrweg statt Einweg und klare Vorgaben für Einwegprodukte und -verpackungen, wie sie in der Einwegkunststoffrichtlinie vorgelegt werden, sind hier ein richtiger Weg. Bioabfall ist für die Restmülltonne viel zu kostbar, denn er lässt sich vollständig recyceln und liefert den Grundstoff für Kompost und Biogas.

Insgesamt fielen im Jahr 2018 in Deutschland 128 kg Restmüll pro Einwohner und Jahr an. Das ist ein Rückgang von rund 46% im Vergleich zu 1985 (239 kg). Altpapier, Alt­glas, Metalle und Kunststoffen landen deutlich seltener in der Restmülltonne als da­mals, hier sind Rückgänge von bis zu 80% zu verzeichnen.

Ein Drittel aller Bioabfälle werden noch immer über den Hausmüll entsorgt. Mit rund 39% besteht der größte Teil des Restmülltonneninhalts aus Bioabfällen. Dazu gehören Küchen- und Nahrungsabfälle, Gartenabfälle, sonstige organische Abfälle wie Klein­tier­streu aus Stroh/Heu sowie gefüllte oder teilentleerte Lebensmittelverpackungen. Die wichtigsten Bioabfälle in Hinblick auf eine Verwertung sind die Nahrungs-, Küchen und Gartenabfälle mit einer jährlichen Menge von rund 3 Mio. t.

Die so genannten trockenen Wertstoffe haben einen Anteil von rund 27%. Dazu zählen zum Beispiel Altpapier, Alt­glas, Kunststoffe, Alttextilien, Holz, Kork und Elek­tro­alt­ge­räte. Nur 32% dessen, was tatsächlich in der Restmülltonne landet, gehört auch in die Restmülltonne. Dazu zählen Hygieneprodukte, sonstige Abfälle (z.B. Staub­sau­ger­beu­tel) und Feinmüll (z.B. Kehricht und Asche).

Problemabfälle kommen zu einem geringen Anteil von rund 0,5% vor. Dies sind schad­stoff­hal­tige Abfälle wie Lösemittel, Energiesparlampen, belastete Bauabfälle sowie Alt­bat­te­rien und -akkus. Letztere kommen in über 60 Prozent der analysierten Abfall­stich­pro­ben vor, obwohl sie verpflichtend getrennt gesammelt werden müssen.

Baulinks-Beiträge vom 28. Juli 2020

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