Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 12.08.2020

Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Kiel, Buxtehude und Eltville am Rhein

Die Landeshauptstadt Kiel, die Hansestadt Buxtehude und die Stadt Eltville am Rhein erhalten den Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden 2021. Die Auszeichnung wird seit 2012 von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis vergeben und ist mit einer Fördersumme von jeweils 30.000 Euro von der Allianz Umweltstiftung dotiert.

„Neben vorbildlichem Engagement in den Bereichen Klimaschutz und soziale Teilhabe setzen alle drei Städte auf eine starke bürgerschaftliche Beteiligung. So legen sie das Fundament für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung“, sagt Stefan Schulze-Hausmann, Initiator des Deutschen Nachhaltigkeitspreises. „Hier und bei vielen anderen Bewerbern dienen die Sustainable Development Goals (SDGs) zunehmend als Kompass für ihr Nachhaltigkeitsengagement - sowohl auf lokaler als auch auf globaler Ebene.“ Die Preisverleihungen finden auch in diesem Jahr vor Ort in den Siegerstädten statt und bieten die Möglichkeit, alle Akteure am Erfolg teilhaben zu lassen. Darüber hinaus sollen die Sieger während des Deutschen Nachhaltigkeitstages am 3. und 4. Dezember 2020 in Düsseldorf über ihr Nachhaltigkeitsengagement berichten. Die Auszeichnung ist mit je 30.000 Euro von der Allianz Umweltstiftung für Projekte zur nachhaltigen Stadtentwicklung dotiert und wird von der Bertelsmann Stiftung im Rahmen des SDG-Portals unterstützt.

Als einzige deut­sche Landeshauptstadt am Meer übernimmt Kiel in besonderer Weise Verantwortung für die Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele, vor allem in puncto Klima- und Meeresschutz. Die Klimaschutz- und Zero-Waste-Stadt rief als erste deut­sche Landeshauptstadt den Klimanotstand aus. Im Rahmen des „Masterplans 100% Klimaschutz“ wurden u.a. ein Energieeffizienznetzwerk gegründet und ein Küsten­kraft­werk in Betrieb genommen. Die ausgeprägte Bürgerbeteiligung setzt sich aus forma­li­sier­ten Partizipationsangeboten wie z.B. Ortsbeiräten in allen Stadtteilen, sowie der Mitwirkung einer besonders aktiven Zivilgesellschaft zusammen. Festgeschrieben sind die Maßnahmen u.a. in der Nachhaltigkeitsstrategie „Kiel 2042“ – dann wird die Landeshauptstadt 800 Jahre alt.

Auch die niedersächsische Hansestadt Buxtehude erarbeitet derzeit in einem par­ti­zi­pa­tiven Prozess ihre Strategie „Buxtehude 2030“. Besonderes Augenmerk liegt auf den Themen Klima- und Ressourcenschutz sowie sozialer Teilhabe. Neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien vermittelt die Hansestadt mit dem Projekt „ener:kita“ schon den Kleinsten Kniffe für Energie- und Ressourcensparen. Die Innovationsstrategie „Zukunft Made in Buxtehude“ bringt v.a. Unternehmer zusammen, um sie zu nach­hal­ti­gem Wirtschaften zu inspirieren. Jährlich sensibilisiert zudem die nicht-kommerzielle Ökomesse „Vor Ort Fair-Ändern“ auch die Verbraucher für einen bewussten Lebensstil. Der Buxtehuder Präventionsrat gestaltet das städtische Engagement u.a. in den Bereichen Bildung, soziale Teilhabe und sogar Klimaschutz mit.

Die hessische Wein-, Sekt- und Rosenstadt Eltville am Rhein erarbeitete bereits 2011 ihre „Vision Eltville 2030“, die sie trotz dauerhaft angespannter Haushaltslage konse­quent weiterentwickelte. Aktive Bürgerbeteiligung schreibt die Kommune groß: Ein transparenter Umgang mit Kritik gewährleistet einen fortwährenden Austausch mit den Bürgern. Eltville versteht sich als „Soziale Stadt“ und „FamilienStadt“, was sich u.a. in den Angeboten von Mehrgenerationenhäusern und dem „NetzwerkBüro“ widerspiegelt. Frauenwoche, Seniorennetzwerk, Integrationslotsen oder Patenschaften für Arbeitslose – für jeden ist etwas dabei. Projekte wie „Your City For Future“ und „KliA-Net_Weinbau“ schützen das Klima und schaffen wertvolle Perspektiven zu Klimaanpassungsmaßnahmen im Weinbau.

Für weitere Informationen sich auch nachhaltigkeitspreis.de/kommunen.

Baulinks-Beiträge vom 11. August 2020

BAU 2021 Absagen: Auch Grauthoff und GEZE haben ihre Teilnahme gecancelt
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Eine kürzlich durchgeführte BDB-Umfrage stellte einen Stim­mungs­wan­del im Fachhandel fest: Mehr als Zwei Drittel der Verbandsmitglieder gaben an, nicht oder diesmal ohne Profikundenbegleitung an der Messe teilnehmen zu wollen. weiter lesen

Neue Dimplex Wärmepumpe für Wohnflächen bis 750 m² und Vorlauftemperaturen bis 64°C
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Die neue, außen aufstellbare Dimplex-Wärmepumpe LA 35TBS in Mono­block-Bauweise eignet sich zur schnellen Warmwasserversorgung und zum Heizen größerer Immobilien. Mit einer Grundfläche von 77,5 x 106,5 cm ist sie zugleich platzsparend wie kaum eine andere in dieser Leistungsklasse - die Rede ist von einer Heizleistung von bis zu 35 kW. weiter lesen

Buderus launcht neue, extra leise Luft-Wasser-Wärmepumpen-Generation
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Buderus hat mit der Logatherm WLW196i eine neue Luft-Wasser-Wär­me­­pum­pen-Generation entwickelt. Zunächst stehen kleinere Leis­tungs­größen für den Neubau im Katalog. weiter lesen

Boschs neue Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Schallumlenkung und einem SCOP <5,1
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Bosch hat bei der neuen Luft-Wasser-Wärmepumpe Compress 7400i AW viel Entwicklungsarbeit in die Schalldämmung gesteckt. Dabei heraus­ge­kommen sind ein integrierter Schalldiffusor mit aktiver Schallumlenkung sowie ein schalloptimierter Kältekreis. weiter lesen

Neue Luft-Wasser-Wärmepumpen von Tecalor mit hohen Vorlauftemperaturen und Kühlfunktion
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Die neuen invertergeregelten Wärmepumpen TTL 5.6/7.6 ACS von Teca­lor kommen auf eine Leistungszahl von 4,3 bzw. 4,6 (A2/W35) - womit sie BAFA-förderfähig sind. weiter lesen

Vaillant startet Verkauf der aroTHERM plus-Wärmepumpen
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Nach Feld- und Praxistests begann Vaillant im April 2020 mit dem Ver­kauf seiner neuen aroTHERM plus-Wärmepumpen - den ersten Luft/Was­ser-Wärmepumpen der Remscheider, die sowohl für Neu- als auch Be­stands­bauten geeignet sind. weiter lesen

Mitsubishi Electric setzt bei neuer Ecodan Split- und Monoblock-Wärmepumpen-Generation auf R32
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Mitsubishi Electric hat sowohl seine Split- als auch die Monoblock-Wär­me­pum­pen umfassend überarbeitet - wodurch die Anwendungsvielfalt des Ecodan-Programms erheblich ausgeweitet wurde. weiter lesen

Klimafreundliche CO₂-Wärmepumpen von Mitsubishi Electric bei hohem Warmwasserbedarf
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Mitsubishi Electric hat zwei Wärmepumpenmodelle mit dem natürlichen Kälte­mittel R744 (CO₂) gelauncht. CO₂ verursacht als natürliches Käl­te­mittel keine Schädigung der Ozonschicht und weist mit einem GWP von 1 ein sehr niedriges Treibhauspotenzial auf. weiter lesen

Gas-Absorptionswärmepumpe neu von Remeha mit einem Wasser-Ammoniak-Gemisch als Kältemittel
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Remeha hat mit Gas HP 18 eine Gas-Absorptionswärmepumpe vor­ge­stellt, die Außenluft als Energiequelle nutzt und mit ihrem geschlos­se­nem Wasser-Ammoniak-Kreislauf nicht der F-Gas-Verordnung unterliegt. weiter lesen

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