Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 17.09.2020

„Auftragsbestände im Hochbau gehen zurück“

Die Mitgliedsbetriebe des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) bewer­teten  im August die Geschäftslage in den einzelnen Bausparten weiter uneinheitlich: Während die Urteile zum Wohnungsbau überwiegend „Gut“ blieben, verharrten sie im Wirtschaftsbau und Straßenbau bei „Befriedigend“. Im sonstigen Tiefbau, wie auch dem öffentlichen Hochbau gab es eine Stimmungsaufhellung: Die Urteile reichen in dieser Sparte nun von „Befriedigend“ bis vereinzelt „Gut“.

Wenig neue Impulse wurden allerdings bei der Nachfrage nach Bauleistungen regis­triert. Diese beschränkt sich derzeit auf den Wohnungsbau. Rückläufige Meldungen überwiegen laut ZDB hingegen im Gewerbebau und im öffentlichen Bau.

Dies korrespondiert mit einem Rückgang der Auftragsbestände im Hochbau: Nach 3,7 Monaten im Juli wird nur noch eine Auftragsreichweite von 3,5 Monate gemeldet. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei über 4 Monaten. Es sind demnach inzwischen mehr Aufträge abgearbeitet worden, als neue hinzugekommen sind. Dies ist ganz markant im Wirtschaftsbau. Hier hat es in den Branchen der Industrie und bei Dienst­leis­tungen in den letzten Monaten, coronabedingt, Umsatzeinbrüche gegeben, die nun offensichtlich auf die Investitionsbereitschaft zurückschlagen. Im Tiefbau liegt die Reichweiter der Aufträge noch bei knapp 3 Monaten. Allerdings ist hier im Straßenbau ein Rückgang zu konstatieren.

Die Geräteauslastung verharrt auf Vormonatsniveau, im Hochbau bei 75% und im Tiefbau bei 72%. Im Vorjahr lagen die Werte bei jeweils fast 80%.

Angesichts einer insgesamt rückläufigen Entwicklung der Auftragslage sehen die Unternehmer kaum Möglichkeiten, erhöhte Baupreise am Markt umzusetzen.

Die Erwartungen zur Geschäftsentwicklung in den nächsten drei Monaten bleiben überwiegend verhalten. Bei der Investitionstätigkeit der Bauunternehmen über­wie­gen Ersatzbeschaffungen.

Baulinks-Beiträge vom 16. September 2020

PU-Kompaktdach ideal für komplexe Flachdach-Geometrien im Hamburger Springer Quartier
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Aktuell ist das Springer Quartier eine der größten Baumaßnahmen in Ham­burg - inkludiert sind die denkmalgerechte Sanierung des 14-ge­schossigen Springer-Hochhauses und ein dahinter liegender Neubau auf altem Ver­lags­grund. weiter lesen

Schaumglas dämmt Bonner Kita „Rhein-Dampfer“ im Kompaktdach
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Holz kommt immer häufiger auch beim Bau von Kindergärten und Kin­der­tages­stätten zum Einsatz. So wurde jüngst im Stadtteil Geislar-West in Bonn eine Kita in Holzbauweise neu errichtet. Das Dach ist mit Foam­glas T3+ (λD = 0,036 W/mK) gedämmt. weiter lesen

Rockwools Flachdachdämmplatte Durock 040 mit höherem Hagelwiderstand (HW 5) als notwendig
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Hagelschlag gilt inzwischen in der Versicherungsbranche als die am meisten unterschätzte Elementarschadensgefahr. Denn ein Hagelkorn mit einem Durchmesser von 4 cm, also in der Größe eines Tisch­ten­nis­balls, ist längst keine Seltenheit mehr. weiter lesen

„FM Approved“: Vier geprüfte Flachdach-Dämmplatten von Knauf Insulation
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Knauf Insulation hat seine Dachdämmplatten DDP2-U, DDP2-U Plus, Smart­Roof Top und DDP-X gemäß dem Zulassungs-Standard 4470 des Sachversicherers FM Global zertifizieren lassen. Damit ergeben sich größere Spielräume bei Systemaufbauten. weiter lesen

Baurechtliche und -technische Themensammlung Heft 4: Flachdachabdichtungen
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Das vierte Heft der „Baurechtlichen und -technischen The­men­samm­lung“ befasst sich mit der Zuverlässigkeit von Dachabdichtungen. Be­leuchtet werden die am häufigsten vorkommenden Probleme bei Flach­dächern und wärmegedämmten Dächern aus Holz. weiter lesen

Baureifes Land kostete 2019 im Schnitt 189,51 Euro/m² - 2009 waren es noch 122 Euro/m²
https://www.baulinks.de/webplugin/2020/1550.php4
Besonders viel mussten Bauwillige für Bauland in den Stadtstaaten Berlin und Hamburg bezahlen - dort kostete der Quadratmeter Bauland 1.328,48 bzw. 1.157,91 Euro. Am wenigsten kostete Bauland in Thürin­gen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. weiter lesen

ISH 2021 Absagen: Auch Hansa hat seine Teilnahme gecancelt
https://www.baulinks.de/webplugin/2020/1524.php4
Mit Hansa hat ein weiteres Unternehmen seine Teilnahme an der ISH 2021 abgesagt. Nach derzeitigem Stand soll die internationale Messe für Bad, Sanitär, Heizung, Erneuerbare Energien und Klimatechnik vom 22. bis 26. März 2021 in Frankfurt stattfinden. weiter lesen

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