Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 07.10.2020

Vertrauen in die Wissenschaft

COVID-19 hat den Menschen offenbar weltweit vor Augen geführt, wie wichtig Wis­sen­schaft für ihr tägliches Leben ist. Das Vertrauen in Wissenschaft und Wissenschaftler ist im Pandemie-Jahr auf neue Höchstwerte gestiegen - zu diesem Ergebnis kommt zumindest der globale „3M State of Science Index“ (SOSI), den das Multi­tech­no­lo­gie­unter­neh­men seit 2018 jährlich veröffentlicht. Aufgrund der aktuellen Ereignisse fand die Studie erstmals in zwei Etappen statt: im Herbst 2019 sowie mit einer erneuten Befragung im Sommer 2020. Auch in Deutschland ist der Stellenwert von Wissenschaft in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Gleichzeitig werden Defizite in Schule und Bildung deutlich.

Der seit Jahren spürbare Trend, der Wissenschaft zunehmend skeptisch gegen­über­zu­stehen, hat sich in diesem Jahr umgekehrt: Nachdem die Wissenschaftsskepsis vor der Pandemie weltweit auf 35% gestiegen war, ist diese mit aktuell 28% erstmals wieder deutlich zurückgegangen. Gleichzeitig hat das generelle Vertrauen in die Wissenschaft mit 89% zugenommen - der höchste Wert seit Beginn der Studie. Mehr als die Hälfte betont, dass Wissenschaft für ihr tägliches Leben sehr wichtig ist - mit 10 Pro­zent­punk­ten ein deutlicher Anstieg gegenüber der Pre-Pandemie Befragung. „Da die Menschen mit der herausfordernsten Gesundheitskrise ihres Lebens konfrontiert sind, ist die Wissenschaft für die Menschen auf der ganzen Welt relevanter, ver­trau­ens­wür­diger und wichtiger geworden“, sagt Mike Roman, Vorstandsvorsitzender und Chief Executive Officer von 3M. "Der State of Science Index zeigt, dass die Menschen erwarten, dass die Wissenschaft das Leben besser macht.“

Die Mehrheit der Menschen erhofft sich nachhaltige Lösungen für die Heraus­for­de­rungen unserer Zeit.
  • Die Bekämpfung des Klimawandels zählt weltweit immer noch zu den Prioritäten.
  • Jedoch steht aktuell die Suche nach einem Heilmittel für auftretende Viren wie das neuartige Coronavirus an erster Stelle (80%).
  • Weiterhin häufig genannt wird die Suche nach Heilmitteln für andere schwere Krankheiten (62%).
  • Die Menschen erwarten zudem ein stärkeres Engagement der Regierungen, um gesellschaftliche Probleme zu lösen.
Angesichts der Pandemie sind 77% der Befragten eher der Meinung, dass die Wissen­schaft mehr finanzielle Unterstützung von staatlicher Seite benötigt. Die Zusammenarbeit zwischen Regierung und Privatwirtschaft wird als eine wesentliche Möglichkeit gesehen, um Veränderungen voranzutreiben.

Klimaschutz ist den Deutschen besonders wichtig

Auch die Bundesbürger bewerten Wissenschaft vor dem Hintergrund der Pandemie deutlich positiver: Eine hohe Bedeutung für die Gesellschaft im allgemeinen attestieren 70% der Befragten, eine Zunahme um 13 Prozentpunkte gegenüber der Pre-Pan­de­mie-Umfrage. Dabei haben ökologische Aspekte in Deutschland einen höheren Stel­len­wert als weltweit. Die Suche nach Heilmitteln für Viren wie das neuartige Coronavirus nimmt mit 72% ebenfalls den Spitzenplatz ein, direkt darauf folgen Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels mit 64% (gegenüber 51% global).

Geringes Interesse an MINT-Berufen in Deutschland

Laut Ergebnissen vor der Pandemie planen hierzulande lediglich 8% der 18- bis 39-Jährigen eine Karriere in MINT-Berufen - gegenüber 21% weltweit. Damit zeichnet sich ein drohender Mangel an Fachkräften und Wissenschaftlern ab, dem frühzeitig, bereits im mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterricht in den Schulen, ent­ge­gen­ge­wirkt werden sollte. Mit den Defiziten im Bildungsbereich korrespondiert eine weitere Zahl aus der Pre-Pandemie Befragung: Knapp die Hälfte (47%) findet, dass Deutschland bei wissenschaftlichen Fortschritten im internationalen Vergleich zurückfällt. Das bedeutet eine Zunahme um 11 Prozentpunkte gegenüber der Befragung 2018.

Die vollständigen Studiendaten einschließlich Aufschlüsselung nach Ländern sind abrufbar unter www.3M.com/scienceindex.

Baulinks-Beiträge vom 6. Oktober 2020

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