Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 06.08.2021

Schadholzeinschlag binnen 5 Jahren mehr als verzehnfacht

Die Hitze und Trockenheit der vergangenen Sommer machen den heimischen Wäldern immer mehr zu schaffen. Schädlinge wie der Borkenkäfer breiten sich in den geschwächten Bäumen besonders schnell aus - mit gravierenden Folgen für den Waldbestand. So gingen 2020 von den insgesamt rund 60,1 Mio. m³ Schadholzeinschlag knapp 43,3 Mio. m³ Schadholz auf Insektenschäden zurück - das entspricht 72% und war fast 13 Mal so viel wie im Jahr 2015, wie das Statistische Bundesamtmitgeteilt hat. Damals waren es noch 3,3 Mio. m³ (26 %). Die eingeschlagene Schadholzmenge insgesamt war im Jahr 2020 fast 5 Mal so hoch wie 2015 (12,9 Mio. m³). 2015 waren Wind und Sturm - darunter insbesondere Orkan Niklas im März 2015 - die Hauptursache für den Einschlag des Schadholzes; 2020 gingen nur noch 17% auf diese Ursache zurück.

Anteil von Schadholz am Gesamteinschlag auf Rekordhoch

Die fortschreitende Schädigung des Waldbestands zeigt sich auch im wachsenden Anteil des Schadholzeinschlags am Holzeinschlag insgesamt: 2020 stammten drei Viertel (75%) des eingeschlagenen Holzes (80,4 ;io. m³) von geschädigten Bäumen. Zum Vergleich: Im Jahr 2015 lag der Anteil des Schadholzes am Gesamtholzeinschlag von 55,6 Mio. m³ lediglich bei 23%.

99% des durch Insektenbefall verursachten Schadholzeinschlags entfiel auf Nadelbäume wie Fichten, Tannen oder Kiefern. Diese Entwicklung wird durch die anhaltende Trockenheit der letzten Jahre begünstigt.

37% der Bäume wiesen 2020 deutliche Kronenverlichtungen auf

Insektenbefall und längere Trockenperioden können bei Bäumen zu Nadel- und Blattverlusten führen. Verlichtete Kronen sind daher ein nach außen sichtbares Zeichen für Waldschäden. Der Anteil an Bäumen mit deutlichen Kronenverlichtungen stieg laut der Waldzustandserhebung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft auf 37% im Jahr 2020 (2015: 24%) – das ist der höchste Wert seit Beginn der Erhebungen im Jahr 1984. Nur gut ein Fünftel der Bäume (21%) wies demnach im Jahr 2020 gar keine lichteren Kronen auf. Verschlechtert hat sich besonders der Zustand von Fichten und Buchen: Bei ersteren stieg der Anteil der Bäume mit deutlichen Kronenverlichtungen von 28% im Jahr 2015 auf 44% im vergangenen Jahr. Bei Buchen nahm er binnen fünf Jahren von 33% auf 55% zu.

Baulinks-Beiträge vom 5. August 2021

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