Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 27.02.2026 |
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MoU für erstes kommerzielles Stellarator-Fusionskraftwerk unterzeichnetUm den Weg zur kommerziellen Nutzung der Fusionsenergie zu beschleunigen, soll in Garching bei München in direkter Nachbarschaft zum Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) ein Forschungs- und Demonstrationsstellarator ("Alpha") gebaut werden - der ehemalige Kraftwerksstandort Gundremmingen gilt als geeignet. Das Fusionsenergie-Unternehmen Proxima Fusion hat gemeinsam mit dem Freistaat Bayern, dem IPP und RWE eine entsprechende Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) am 26. Februar 2026 unterzeichnet. Das MoU formuliert einen Fahrplan hin zu Europas erstem ans Netz angeschlossenen Magnetfusionkraftwerk "Stellaris". Zunächst soll ein Demonstrationsstellerator "Alpha" gebaut werden. Dieser ist als modernster Stellarator der Welt ausgelegt und soll erstmals eine positive Energiebilanz des Plasmas erreichen. RWE baut gegenwärtig am Standort Gundremmingen das stillgelegte Kernkraftwerk zurück, was Platz für das Fusionskraftwerk schafft. Das IPP übernimmt dabei die führende Rolle in der Plasmaphysik und die wissenschaftliche Leitung von Alpha. Die Proxima Fusion GmbH (2023 ausgegliedert aus dem Max-Planck-Insitut für Plasmaphysik) ist für das Engineering, die öffentlichen Ausschreibungen und den Bau des Demonstrators verantwortlich. Prof. Dr. Sibylle Günter, Wissenschaftliche Direktorin des IPP: "Die wissenschaftlichen Erfolge der vergangenen Jahre haben den Weg bereitet - nun können wir sie in einer Public Private Partnership für die konkrete Entwicklung auf dem Weg zu einem Fusionskraftwerks nutzen. Deutschland ist mit dem IPP auf dem Gebiet der Stellaratorforschung absolute Weltspitze und mit dieser MoU haben wir die Chance, diese Führungsrolle weiter auszubauen". |
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