Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 14.04.2026

Rohstoffengpässe setzen Klebstoffindustrie unter Druck

Geopolitische Spannungen und begrenzte Transportkapazitäten gefährden zunehmend die Versorgung mit wichtigen Rohstoffen. In der deutschen Klebstoffindustrie machen sich erste Engpässe bemerkbar und erhöhen das Risiko von Lieferausfällen. Unter anderem betroffen sind Vinylacetatmonomer (VAM) als Vorprodukt für VAE- und PVAc-Dispersionen sowie Ethylen-Vinylacetat (EVA)-Schmelzklebstoffe. Ebenfalls knapp sind hydrierte Kohlenwasserstoffharze für Polyolefin-Schmelzklebstoffe und PO-Polymere sowie weitere Harze. Zusätzliche Einschränkungen gibt es bei Polyester, Polyether sowie bei lösemittelbasierten Primern und Klebstoffen. Bei Kunststoffen zeigen sich insbesondere bei PE und PP teils deutliche Marktbewegungen, die in nachgelagerten Anwendungen spürbar werden.

"Die aktuellen Einschränkungen bei der Verfügbarkeit wichtiger Vorprodukte treffen die Klebstoffindustrie an einer zentralen Stelle der Wertschöpfung. Wenn die Stoffströme weiter gestört bleiben, spüren das sehr schnell auch viele Anwenderindustrien. Umso wichtiger sind verlässliche und praktikable bürokratische Rahmenbedingungen, um die Versorgungssicherheit und Produktion nicht zusätzlich zu erschweren", sagt Ilaria Brillarelli, Vorsitzende des Arbeitskreises Rohstoffe im Industrieverband Klebstoffe e.V. (IVK).

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