Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 16.04.2026

Projekt HOUSE4ALL vergleicht europaweit Wohnkosten und Einkommen

Steigende Mieten und Immobilienpreise setzen Haushalte in ganz Europa unter Druck, besonders Ein-Personen-Haushalte und Menschen mit niedrigem Einkommen. Ein Forscherteam der TU Wien hat gemeinsam mit internationalen Partnerinstitutionen erstmals europaweit vergleichbare Daten zu Miet- und Kaufangebotspreisen mit Einkommensinformationen verknüpft. Die Auswertungen sollen als aktuelles Staff Working Document den "European Affordable Housing Plan" begleiten.

Wohnen ist für die meisten Haushalte der größte Ausgabenposten, dennoch fehlt es in vielen Ländern an öffentlich zugänglichen und vergleichbaren Marktdaten. HOUSE4ALL soll diese Lücke schließen: Über ein Jahr hinweg wurden Angebotsmieten und Kaufpreise in ganz Europa erfasst und systematisch vergleichbar gemacht. Eine interaktive Plattform zeigt, wo Wohnen besonders teuer ist und wie stark die Belastung im Verhältnis zum Einkommen ausfällt.

"Dieses Projekt war längst überfällig", sagt Franziska Sielker, die gemeinsam mit Selim Banabak federführend an HOUSE4ALL mitwirkte. "Immobilienpreise sollten öffentlich verfügbar sein, denn Wohnen ist ein zentraler Bestandteil des Lebens. Dafür gibt es bislang aber erstaunlich wenig Transparenz."

Weitere Informationen zum Projekt HOUSE4ALL (Access to affordable and quality housing for all people) stehen auf der Daten- und Analyseplattform für Europa ESPON unter espon.eu/projects zur Verfügung.

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