Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 04.06.2026 |
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Energy Sharing: Kundenanlagen im EU-RechtMit Inkrafttreten der Energy-Sharing-Regelungen zum 1. Juni 2026 wurde in Deutschland die gemeinschaftliche Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien rechtlich verankert. Grundlage ist § 42c EnWG, der es Erzeugern und Verbrauchern innerhalb von Energiegemeinschaften ermöglicht, lokal erzeugten Strom bilanziell über das öffentliche Netz zu teilen. Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.: "Energy Sharing ist ein wichtiges Signal. Aber es löst nicht das zentrale Problem der Wohnungswirtschaft. Millionen Mieterinnen und Mieter können nur dann dauerhaft von günstigem Solarstrom profitieren, wenn Europa endlich einen rechtssicheren Rahmen für die dezentrale Energieversorgung in Mehrfamilienhäusern schafft", sagt GdW-Präsident Axel Gedaschko. Europäische Vorgaben zielen auf die lokale, nachbarschaftliche Versorgung ab, sind aber stark auf große Energieversorger ausgerichtet. Die Wohnungswirtschaft kritisiert daher, dass auf EU-Ebene klare Bagatellgrenzen für unbürokratische Mieterstrommodelle in kleinen Mehrfamilienhäusern fehlen. Der GdW hat hierzu einen konkreten Vorschlag für eine Anpassung der europäischen Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie erarbeitet und auf nationaler sowie europäischer Ebene eingebracht. Ziel ist es, kleinere und wettbewerbsneutrale Energieanlagen von den umfangreichen regulatorischen Anforderungen für Verteilnetzbetreiber auszunehmen.
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