Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 23.06.2026

Digitale Atlanten des BKG unterstützen bei Extremwetterlagen

Die zunehmende Zahl von Hitzetagen stellt Kommunen, Gesundheitsbehörden, Infrastrukturbetreiber und die Bevölkerung vor Herausforderungen. Um aktuelle Belastungen und Risiken räumlich einordnen zu können, stellt das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) verschiedene digitale Atlasanwendungen bereit, die relevante Geoinformationen visualisieren.

Hitzeatlas: Eine zentrale Rolle spielt dabei der Hitzeatlas Deutschland. Er zeigt die räumliche Verteilung von Wärmebelastungen und macht insbesondere urbane Wärmeinseln sichtbar. Stark betroffene Stadtgebiete können identifiziert werden und Kommunen kurzfristige Maßnahmen ergreifen, etwa die Einrichtung von Kühlräumen oder Planung von Trinkwasserangeboten.

Dürreatlas: Ergänzend liefert der Dürreatlas aktuelle Informationen zur Bodenfeuchte und zu Trockenheitszuständen. Gerade während längerer Hitzeperioden bietet dieser Hinweise auf die Belastung von Vegetation, Landwirtschaft und Wasserressourcen.

Der Waldbrandatlas visualisiert die Waldbrandgefährdung. Behörden, Feuerwehren, Forstverwaltungen und Planungsverantwortliche können Risikogebiete identifizieren, Präventionsmaßnahmen planen und rechtzeitig Einsatzkonzepte erstellen.

Hochwasseratlas: Längere Trocken- und Hitzeperioden gehen zunehmend mit lokalen Starkregenereignissen einher. Der Atlas stellt hochwassergefährdete Bereiche dar und unterstützt die Risikoabschätzung für Siedlungen, Infrastruktur und kritische Einrichtungen.

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Wie das BMWSB mitteilt, kann die Effizienzhaus 55-Plus-Förderung mit 100 % erneuerbaren Energien, zunächst weiterhin beantragt werden - bis die Fördermittel verausgabt sind - längstens jedoch bis Ende des Jahres. weiterlesen

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