Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 04.08.2026

ESET-Umfrage zur IT-Sicherheit in Krankenhäusern

Krankenhäuser investieren weiterhin in ihre IT-Sicherheit. Gezielte Maßnahmen zur Erfüllung von KRITIS- oder NIS2-Anforderungen haben jedoch innerhalb der vergangenen zwölf Monate nur gut ein Drittel der befragten Einrichtungen umgesetzt. Das zeigt eine Umfrage des IT-Sicherheitsherstellers ESET unter Entscheidern im deutschen Gesundheitswesen.

Insgesamt geben 36 % der Krankenhäuser an, im vergangenen Jahr gezielt Maßnahmen zur Erfüllung von KRITIS- oder NIS2-Anforderungen umgesetzt zu haben. Am höchsten ist der Anteil bei Fachkliniken (46 %), gefolgt von Allgemeinkrankenhäusern (38 %). Universitätskliniken erreichen mit 29 % den niedrigsten Wert. 52 % der befragten Kliniken haben Notfall- oder Ransomware-Übungen durchgeführt, 48 % setzen auf Schulungen und Awareness-Programme. Auch die Absicherung medizinischer Geräte und vernetzter IoMT-Systeme gewinnt an Bedeutung: 41 % der Einrichtungen haben in diesem Bereich Maßnahmen ergriffen.

Nach Einschätzung von ESET bleiben diese Aktivitäten jedoch häufig auf einzelne Projekte beschränkt. Eine strategische Verankerung der IT-Sicherheit in Organisation und Management ist demnach in vielen Einrichtungen noch nicht erreicht. Gleichzeitig trägt die NIS2-Richtlinie dazu bei, IT-Sicherheit stärker als Führungs- und Managementaufgabe zu verankern und über die IT-Abteilungen hinaus in den Fokus der Unternehmensleitung zu rücken. Weitere Ergebnisse der Umfrage stehen unter eset.com/blog zur Verfügung.

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