Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 14.2.2010

Dass Tomatensaft in Flugzeugen so besonders beliebt ist, ist ein anerkanntes Ph√§nomen. Eine Testreihe des Fraunhofer-Instituts im Auftrag der Lufthansa hat nun aber offenbar das R√§tsel gel√∂st, warum in Flugzeugen so gerne Tomatensaft bestellt wird. Demnach nehmen die Flugpassagiere den Geschmack von Tomatensaft am Boden und auf Flugh√∂he v√∂llig verschieden wahr. "Tomatensaft wurde bei Normaldruck deutlich schlechter benotet als bei Niederdruck. Er wurde als muffig beschrieben. Oben traten angenehm fruchtige Ger√ľche und s√ľ√üe, k√ľhlende Geschmackseindr√ľcke in den Vordergrund", sagte die Aromachemikerin Andrea Burdack-Freitag vom Fraunhofer-Institut der ZEIT.

Burdack-Freitag hatte im Originalrumpf eines Airbus A310 mit zahlreichen Versuchspersonen Geschmackstests durchgef√ľhrt. Das Flugzeug stand in einer gro√üen Niederdruckkammer, so dass der beim Flug √ľbliche niedrige Kabinendruck simuliert werden konnte. Viele Tester bewerteten die servierten Speisen als fade. Nach Angaben der Wissenschaftlerin liegt die sogenannte Geruchs- und Geschmacksschwelle bei niedrigem Druck h√∂her, man rieche die Speisen und Getr√§nke "als h√§tte man einen Schnupfen".

Dies f√ľhre dazu, dass beispielsweise der Geschmack von Salz, Zucker oder Kr√§utern in der Luft schw√§cher als am Boden wahrgenommen werde. Die Geschmacksschwelle von S√§uren bleibe dagegen unver√§ndert, weshalb etwa Saucen auf der Basis von Wei√üwein oder Zitrone schlecht angekommen seien. Die Lufthansa will nun ihre Rezepte f√ľr die Bordmahlzeiten anpassen, wie die Wissenschaftlerin sagte. - Wo das nun gekl√§rt ist ...
  

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