Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 15.2.2012

Israel will humanitäre Projekte im Westjordanland zur dezentralen Energieversorgung abreißen

Stimmte gestern die Friedensleitung zur Rettung des Toten Meeres Sie doch eher optimistisch ein, so gibt es heute leider Bedenkliches aus der Region zu berichten:

Israelische Behörden wollen im Westjordanland humanitäre Projekte, die mit deutschen Mitteln finanziert werden, im Wert von mehr als 200.000 Euro abreißen lassen. Betroffen sind Windkraft- und Solaranlagen, welche die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international in Zusammenarbeit mit der israelischen Organisation Comet-ME in palästinensischen Dörfern der Südhebronhügel errichtete. Finanziert werden die Projekte aus Spendengeldern und mit finanzieller Unterstützung des Deutschen Auswärtigen Amts (siehe auch Infos zum Projekt auf der Web-Site des Auswärtigen Amtes).

Rund 1.500 Palästinenser sind von der dezentralen, regenerativen Energieversorgung abhängig, da die israelische Administration ihnen den Anschluss an die bestehenden Wasser- und Stromleitungen in den sogenannten C-Gebieten, entgegen dem Humanitären Völkerrecht, verweigert. "Die israelischen Behörden fördern dort zwar die jüdischen Siedlungen mit großzügigen Subventionen, genehmigen Palästinensern aber nicht den Bau von Kindergärten oder Gesundheitseinrichtungen", kritisiert medico-Nahostreferent Tsafrir Cohen.

Cohen erläutert: "Der drohenden Abriss ist Ausdruck einer Politik der gezielten Rückentwicklung. Die israelische Administration macht der palästinensischen Bevölkerung das Leben in den C-Gebieten unmöglich. Sie werden so in die dichtgedrängten städtischen Enklaven Ramallah oder Hebron verdrängt." Aber ohne den ländlichen Raum der C-Gebiete - immerhin 60 Prozent der Westbank - ist kein lebensfähiger palästinensischer Staat möglich, da sind sich Bundesregierung, EU, UN und Weltbank einig. Mit dieser Abrissprozedur erteile, so Cohen, die israelische Politik einer Zweistaatenlösung faktisch eine Absage.

Die Gerichtsverhandlung über die Abrissverfügungen wird am 20.2.2012 bei der israelischen Ziviladministration in Beit El nahe Jerusalem stattfinden. ...
  

Holzhandel legte 2011 um gut 11% zu 
Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz), Berlin, zeigt sich sehr zufrieden mit dem Geschäftsverlauf des vergangenen Jahres. Nach den GD Holz Betriebs­vergleichen konnten in allen nennenswerten Sortimenten zum Teil deutliche Umsatzzuwächse erzielt werden.

Software für die Bemessung von Bauteilen aus Brettsperrholz als DC-Statik-Modul 
Die Bemessung von Bauteilen aus Brettsperrholz - also die Festlegung der Querschnitte und der Verbindungen - ist mit großem Aufwand verbunden. Bisher gab es nur wenige Programme, die eine solche Bemessung unterstützen.

Fachbuch „Aussteifung von Gebäuden in Holztafelbauart“ erschienen 
Seit Ende Januar 2012 liegt das neue Fachbuch „Aussteifung von Gebäu­den in Holz­tafelbauart“ von Prof. Dr.-Ing. François Colling vor. Auf 204 Seiten behandelt es die Grundlagen, Beanspruchungen und Nachweise nach DIN sowie nach EUROCODE und bietet mehr als 150 CAD-Zeich­nungen sowie zahlreiche Abbildungen.

Regelkonformes Dämmsystem für VHF-Schieferfassaden neu von Rathscheck 
Mit ThermoSklent W hat Rathscheck Schiefer ein neuartiges Fassadenele­ment für hoch wärmedämmende hinterlüftete Schieferfas­saden vorge­stellt - mit vorgedachter Statik, breiten Konterlatten und zahlreichen Detail­lösungen. Im Fokus der neuen Fassadendämmung steht die regelkon­forme Verar­beitung.

Glas-, Keramik-, Stein- und Solarfassaden im Holzbau 
Vorgehängte hinterlüftete Fassadensysteme wie StoVentec erwei­tern die Oberflächenvielfalt auch im Holzbau: Putz-Oberflächen - ohne Begrenzung des Hellbezugswerts - sind bekannt. Nun bietet Sto auch die Option, Holzbauten mit einer Glas-, Keramik- oder Steinfassade zu bekleiden, und mit Photovoltaik-Paneelen lässt sich auch Strom erzeugen.

Vier+ Fassadendämmsysteme von Sto für den Holzbau 
Mit Wärmedämm-Ver­bundsystemen auf Basis von Holz, Polystyrol und Steinwolle und mit einem vorgehängten hinterlüfteten Fassadensystem (mit unterschiedlichen Ausprägungen) bietet die Sto AG vier+ für den Holzbau zugelassene spezifische Lösungen an.

Im Holzbau hoch hinaus ... nicht mit jedem WDV-System 
Durch ein F90-Prüfzeugnis kann das WDV-System StoTherm Classic L jetzt bei viergeschossigen Wohnbauten in Holzbauweise eingesetzt werden. Der hohe Brandschutz resultiert aus dem Einsatz von Mineralwolle als Dämmstoff.

Inthermo veröffentlicht 136-seitiges Kompendium über Holzfaser-WDVS 
Erstmalig führt Inthermo alle relevanten Themen, die das Geschäft und die Firma aus­machen, in einem Kompendium zusammen. So findet sich in der neuen Kombi-Broschüre neben Produkt- und Verarbeitungs­seiten auch ein magazinähnlicher Teil, der Auskunft gibt über die Geschichte der Inthermo GmbH sowie ihre Philosophie.

Neue Holzfaser-Einblasdämmung von Gutex ab 28 kg/m³ setzungssicher 
Ab sofort bietet Gutex mit Thermofibre eine Ein­blasdämmung aus Holzfasern an und rundet damit die eigene Produktpalette im Bereich der ökologischen Holzfaserdämmstoffe ab.

Technisch modifiziertes Holz akzentuiert „Workwearstore“ in Hockenheim 
Der neue Engelbert Strauss Markt für Berufsbekleidung in Hockenheim wurde vollständig renoviert und mit Accoya-Holz als ausdrucksstarkem Designelement umgebaut. Engelbert Strauss betreibt europaweit einen Versandhandel für Arbeitskleidung und Schutzausrüstung. Qualität, Funktionalität und Langlebigkeit bestimmen die Markenphilosophie - und genau dies sollte auch das Gebäude widerspiegeln.

 

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