Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 1.8.2013

Noch ein Freihandelsabkommen

Während das Freihandelsabkommen mit den USA ein Medienrenner ist, bleibt es um ähnliche Verhandlungen mit Japan ganz ruhig. Die Gespräche mit Japan stehen völlig im Schatten der Diskussion über das Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU obwohl die EU und Japan gemeinsam ca. 45% des weltweiten Bruttoinlandspro­duktes erwirtschaften und an 25% der globalen Handelsaktivitäten beteiligt sind. Japan befindet sich allerdings seit zwei Jahrzehnten in einer Deflationsspirale. Als ein Baustein zur Überwindung der Krise wird der Abschluss eines Freihandelsabkommens mit der EU gesehen. (zur Erinnerung siehe Bauletter vom 18.6.: "Ist das EU/USA-Freihandelsabkommen ein Trojanisches Pferd?")

Im März 2013 haben die Europäische Union und Japan Verhandlungen über ein bilate­rales Freihandelsabkommen begonnen. Wissenschaftler des ifo Instituts untersuchten nun im Rahmen der Studie „Ökonomische Effekte eines Freihandelsabkommens zwischen Japan und der EU“ die wirtschaftlichen Resultate eines solchen Vertrags­werkes. Das Ergebnis: Zwar gäbe es in beiden Regionen nur geringe Effekte auf dem Arbeitsmarkt, aber die Handelspartner würden von deutlichen Wohlfahrtsgewinnen profitieren. Die bloße Abschaffung von Zöllen brächte hingegen nur mäßigen Aufwind für die Wirtschaft.

Japen und Europa haben einen vergleichbaren Entwicklungsstand und sind über Investitionen und Handel eng miteinander verbunden. „Japan ist der sechstgrößte Abnehmer europäischer Produkte, und umgekehrt ist die EU der drittbedeutendste ausländische Absatzmarkt für Japan. Daher sind bilaterale Handelsbeziehungen für beide Parteien sehr wichtig“, sagt Erdal Yalcin, Stellvertretender Leiter des ifo Zentrums für Außenhandel.

Um die Effekte eines Freihandelsabkommens zwischen der EU und Japan auf Handel, Arbeitsmarkt und Wohlstand bemessen zu können, untersuchte Yalcin die Auswir­kun­gen einer reinen Zollsenkung und verglich diese mit den Folgen einer umfassenden Liberalisierung, die neben einer Abschaffung von Zöllen auch eine Senkung von nicht-tarifären Barrieren (NTB) miteinschließt.

Insbesondere BIP-Wachstum und Anstieg der Produktivität möglich

Bei einer umfassenden Liberalisierung könnten die Exporte der EU um 4,17% und die Ausfuhren Japans sogar um 10,78% steigen - in absoluten Zahlen gerechnet bedeutet dies ein zusätzliches Exportvolumen für beide Regionen in Höhe von 75 Milliarden US-Dollar. Das ist deutlich mehr als bei einer reinen Zollsenkung, die lediglich zu einem Anstieg der EU-Exporte um 0,37% und derjenigen Japans um 0,95% führen würde, in absoluten Zahlen gerechnet „nur“ 6,7 Milliarden US-Dollar.

Auch die Wohlfahrtseffekte wären im Falle einer umfassenden Liberalisierung stärker: Für die Europäische Union ergäbe sich ein Wachstum des realen BIP um 0,21%, das BIP Japans würde sogar um 0,86% zulegen. Fallen hingegen nur die Zollbeschrän­kungen, ergäben sich lediglich Wohlfahrtsgewinne in Höhe von 0,02% für die EU und 0,07% für Japan. „Diese positiven Effekte auf das BIP werden maßgeblich dadurch verursacht, dass bereits produktive Firmen ihr Exportvolumen ausweiten und zusätzlich weitere Unternehmen ins Exportgeschäft einsteigen. Das bringt zunächst mehr Konkurrenz, vor diesem Hintergrund steigern die effizient wirtschaftenden Unternehmen jedoch im Laufe der Zeit ihre Produktivität“, ergänzt Yalcin.

Der Arbeitsmarkt hingegen würde nur moderat beflügelt werden. So würde ein Freihandelsabkommen in der EU zu 18.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen führen, immerhin noch weitaus mehr, als im Falle einer reinen Zollsenkung, die rund 1.700 neue Stellen zur Folge hätte. Auch in Japan würden die Beschäftigungseffekte im Falle einer vollständigen Liberalisierung mit 10.000 neuen Stellen ähnlich gering ausfallen.

Andere Regionen würden durch das bilaterale Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan leicht verlieren, indem zum Beispiel weltweit 15.000 Stellen verloren gehen oder das BIP in anderen asiatischen Ländern um 0,05% zurückgeht. Diese Nachteile wären aber wesentlich geringer als die wirtschaftlichen Gewinne, die die Liberalisierung des Handels zwischen der EU und Japan mit sich bringen würde. „Das wichtigste ist der Produktivitätszuwachs. Dieser beträgt im Falle einer umfassenden Liberalisierung in der EU 0,13% und in Japan 0,56% und hat damit den größten Einfluss auf das Wachstum des BIP. Für Europa würde ein Freihandelsabkommen zum einen mit einer Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit einhergehen und zum anderen den Anschluss an weitere internationale Märkte ermöglichen“, ergänzt Yalcin. ... Kommen wir nun von der Beleuchtung der Weltwirtschaft zur Beleuchtung von Räumen, in denen so etwas ausgeheckt wird:

Konfigurator für das M-Modular LED Baukastensystem von Selux ist online
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Das neue Online Tool von Selux unterstützt Architekten und Fachplaner beim Umgang mit dem vielfältigen M-Modular LED Baukastensystem. In Einzelschritten lassen sich Form der Leuchte, Modell, Montageart, Ge­häu­sefarbe, Abdeckung, Lichtfarbe und Steuerung auswählen und die Maße bestimmen. weiter lesen

LG SlimART gilt als aktuell dünnste LED-Pendelleuchte
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Mit der SlimART hat LG die vielleicht dünnste LED-Pendelleuchte auf den Markt gebracht: die Leuchte ist lediglich 6,5 Millimeter dünn, leuch­tet mit 1.850 Lumen, verfügt über einen breiten Abstrahlwinkel von 114 Grad und ist mit drei Farbtemperaturen erhältlich. weiter lesen

LED-Pendel- und Anbauleuchte neu von Spittler: bei 80 lm/W so dünn wie das iPad I
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Anfang 2013 präsentierte Spittler Lichttechnik mit der SL 713 LED eine designstarke Pendel- und Anbauleuchte, die lediglich 13 mm dick ist. Ihre Mikroprismenoberfläche sorgt für eine gleichmäßige Helligkeitsver­teilung auf der Leuchtenoberfläche und bietet damit auch in Groß­raum­büros eine an­genehme direkte Beleuchtung. weiter lesen

Neuer LED-Einbauwandfluter von Spittler mit deckennahem Lichtaustritt
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Wo Wände oder Decken flächig ausgeleuchtet werden sollen, kommen Wand­fluter mit asymmetrischer Lichtverteilung zum Einsatz. Die LED-Ein­bauleuchte EB 910 von Spittler Lichttechnik ist so ein Wandfluter, der sich für Büroräume ebenso empfiehlt wie für Museen. weiter lesen

Pollux LED - eine neue Größe für kompakte Strahler von Erco
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Der neue Pollux soll bei Erco neue Maßstäbe im Be­reich der kompakten Strahler setzen. Entwickelt wurde er für den Einsatz in Museen oder Galerien, im Einzelhandel, in der Gastronomie oder im privaten Wohn­um­feld. Empfohlen wird der Strahler für Räume mit einer Deckenhöhe bis maximal 3,5 m. weiter lesen

„Compact LED“: Wirtschaftliches Downlight von Erco für Büros und Verkaufsflächen
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„Compact LED“ wurde von Erco als „wirtschaftliche Downlightserie für eine effiziente und differenzierte Allgemeinbeleuchtung in Büros, Ver­wal­tungen und Verkaufsräumen“ auf den Markt gebracht. Denn Erco sieht sich in der Lage, Leuchten aus der „Compact LED“-Serie zu einem günstigeren Preis-Leis­tungsverhältnis anbieten zu können. weiter lesen

Generationswechsel in der Downlightfamilie „doma LED“ von Regiolux
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Die zweite Generation der Downlightfamilie „doma LED“ von Regiolux lässt eine verbesserte Lichttechnik sowie eine erhöhte Leistungsfä­hig­keit erwar­ten; so sollen sich im Vergleich zu den Varianten mit Kom­pakt­leuchtstoff­lampen rund 50 Prozent Energie einsparen lassen. weiter lesen

Wannenleuchten-Klassiker von Regiolux goes LED
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Einen weiteren positiven Beitrag zur Senkung der Betriebskosten will die Wannenleuchte WBLR LED von Regiolux leisten: Mit hochwertigen Kom­po­nenten ausgestattet, erreicht die universell einsetzbare LED-Version des Klassikers für Wand und Decke eine vergleichsweise hohe Lichtaus­beute von bis zu 72 lm/Watt und lange Lebensdauer. weiter lesen

Thementag der Trilux Akademie im inHaus-Zentrum am 16.9.: Das Krankenhaus von morgen
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Die Medizin entwickelt sich weiter. Die Bevölkerungsstruktur verändert sich, neue Krankheitsbilder rücken in den Vordergrund. Zugleich stehen Krankenhäuser zunehmend im Wettbewerb und unter Kostendruck. Wel­che Auswirkungen haben diese veränderten Rahmenbedingungen auf ein leis­tungsfähiges Krankenhaus der Zukunft? weiter lesen

„licht.wissen 07“ über die richtige und energieeffiziente Beleuchtung im Gesundheitswesen
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Krankenhäuser sind rund um die Uhr in Betrieb - ohne künstliche Be­leuch­tung wäre das undenkbar, und die Ansprüche an die Lichttechnik sind hoch. Praktisches Wissen zur richtigen Beleuchtung von Kranken­häusern, aber auch von Praxen und Pflegeeinrichtungen hat die Förder­gemeinschaft Gutes Licht in einer eigenen Publikation zusammenge­fasst. weiter lesen

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